Wirtschaft in Frankfurt unter Druck
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Montag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter in den roten Bereich abgerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.300 Punkten berechnet, ein Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Qiagen und Symrise, am Ende Continental, Rheinmetall und Airbus.
Die zunehmende Nervosität an den internationalen Finanzmärkten erreiche nun auch den deutschen Aktienmarkt, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Während sich die deutschen Standardwerte in den vergangenen Handelstagen noch vergleichsweise robust gegenüber dem Ausverkauf im US-Technologiesektor gezeigt hatten, gerät diese relative Stärke zunehmend ins Wanken.“
Die Belastungsfaktoren würden zahlreicher und schwerwiegender. „Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in Frankreich und Indonesien sowie die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten erhöhen den Druck auf die Märkte“, so der Analyst. „Hinzu kommen die weiterhin hohen Energiepreise, deren Auswirkungen auf die Inflation immer wieder durch neue Konjunkturdaten sichtbar werden. Die Anleger können einzelne Risiken eine Zeit lang ausblenden, aber nicht alle gleichzeitig.“ Aus vielen einzelnen Belastungsfaktoren werde zunehmend ein grundsätzliches Problem für die Risikobereitschaft.
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Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Frankfurter Börse
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Leitindex, DAX, CMC Markets, Infineon, Qiagen, Symrise, Continental, Rheinmetall, Airbus, Frankreich, Indonesien, Ukraine, Naher Osten
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Montag (am gleichen Montag wie im Text beschrieben: nach dem bereits schwachen Start bis zum Mittag; Zeitpunkt genannt: gegen 12:30 Uhr).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax ist am Montag bis zum Mittag weiter deutlich ins Minus gerutscht, weil zunehmende Nervosität und mehrere Belastungsfaktoren wie politische Unsicherheit, Konflikte, hohe Energiepreise und Inflationsrisiken die Risikobereitschaft der Anleger schwächen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in Frankreich und Indonesien sowie die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten; die weiterhin hohen Energiepreise, deren Auswirkungen auf die Inflation durch neue Konjunkturdaten sichtbar werden; zunehmende Nervosität an den internationalen Finanzmärkten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Die Nervosität an den internationalen Finanzmärkten nimmt zu und belastet den deutschen Aktienmarkt
- Die relative Robustheit deutscher Standardwerte gegenüber dem Ausverkauf im US-Technologiesektor schwindet
- Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in Frankreich und Indonesien erhöhen den Druck auf die Märkte
- Die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten erhöhen den Druck auf die Märkte
- Die weiterhin hohen Energiepreise verschärfen die Inflationsthematik und erhöhen damit den Marktdruck
- Mehrere Risiken können von Anlegern nicht gleichzeitig ausgeblendet werden, wodurch die Risikobereitschaft insgesamt sinkt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst von CMC Markets) zitiert.
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