Politik: Ukrainehilfe in Deutschland
Berlin () – Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat seine Partei dazu aufgerufen, eine Debatte darüber führen, ob sie zu ängstlich sei beim Werben um die Unterstützung der Ukraine. „Auch meine Partei, die CDU, könnte noch regelmäßiger und offensiver für die Unterstützung der Ukraine werben, und zwar nicht nur im Wahlkampf“, sagte Wadephul der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagausgabe). „Gerade auch im Osten“ gebe es „viele Menschen, die zuhören und mit uns diskutieren wollen, die wir abholen und überzeugen können“.
Die Bundesregierung werde die Unterstützung der Ukraine nicht zurückfahren, bis es einen Frieden gibt. „In unserem eigenen Interesse müssen wir es so lange machen, bis ein verantwortbarer Frieden geschlossen wurde“, sagte der CDU-Politiker.
„Russland wird die größeren Schwierigkeiten haben, diesen Krieg durchzuhalten. Das gilt nicht unmittelbar für die Kriegsführung, aber das gilt für die ökonomische Kraft, die Russland noch zur Verfügung hat.“ Ähnlich wie die Sowjetunion Ende der Achtzigerjahre werde Russland an schwindender ökonomischer Kraft scheitern.
Die Fortsetzung der Ukrainehilfen begründet er auch damit, dass Deutschland „gerade mit seiner Verantwortung aus der Vergangenheit immer an der Seite der Überfallenen, der Missbrauchten stehen“ müsse.
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Johann Wadephul (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Johann Wadephul
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Außenminister Johann Wadephul, CDU, Ukraine, Russland, Bundesregierung, Sowjetunion, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum des Ereignisses: „Samstagausgabe“ (ohne konkretes Datum genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Außenminister Johann Wadephul (CDU) fordert seine Partei auf, offensiver und regelmäßiger für die Unterstützung der Ukraine zu werben, und begründet dies damit, dass Deutschland die Hilfen so lange fortführen müsse, bis ein verantwortbarer Frieden möglich ist, während Russland langfristig ökonomisch an seine Grenzen geraten werde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Aufruf zur Debatte, ob die CDU beim Werben um die Unterstützung der Ukraine „zu ängstlich“ sei
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Die Bundesregierung fährt die Unterstützung der Ukraine nicht zurück, bis es einen Frieden gibt
- Deutschland hält die Ukrainehilfe langfristig aufrecht, bis ein verantwortbarer Frieden geschlossen wurde
- Deutschland orientiert sich an einem eigenen strategischen Interesse, das sich an der Durchhaltefähigkeit Russlands festmacht
- Die Ukrainehilfen werden fortgesetzt, weil Deutschland sich als Verpflichtung aus der Vergangenheit versteht, an der Seite der Betroffenen zu stehen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — Außenminister Johann Wadephul wird mit Zitaten zitiert („… hat seine Partei dazu aufgerufen…“, „… sagte Wadephul …“).
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