Gesundheitspolitik in Berlin
Berlin () – Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, begrüßt die Prognose des GKV-Schätzerkreises, wonach der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung 2027 bei 2,9 Prozent bleiben kann.
Die Ergebnisse des GKV-Schätzerkreises seien ein ausgesprochen ermutigendes Signal, sagte Pantazis den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es zeichne sich ab, dass es mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz gelinge, den rechnerisch notwendigen durchschnittlichen Zusatzbeitrag auch im kommenden Jahr bei 2,9 Prozent zu halten. Das sei eine gute Nachricht für die rund 75 Millionen gesetzlich Versicherten, für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und den Wirtschaftsstandort.
Pantazis verwies zugleich darauf, dass sich der Konsolidierungsbedarf für 2027 während des parlamentarischen Verfahrens um weitere 3,5 Milliarden Euro erhöht habe – von ursprünglich 15,3 auf 18,8 Milliarden Euro. Dennoch sei es gelungen, den Anteil der unmittelbar von den Versicherten zu tragenden Konsolidierungsmaßnahmen von ursprünglich 26 Prozent auf perspektivisch rund 14 Prozent zu senken.
Die notwendige Stabilisierung der GKV-Finanzen müsse sozial ausgewogen erfolgen, sagte Pantazis. Die SPD wolle die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sichern, ohne die finanzielle Verantwortung einseitig auf die Versicherten abzuwälzen.
Der Schätzerkreis hatte am Mittwoch prognostiziert, dass der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz 2027 bei 2,9 Prozent liegen muss, um die Ausgaben zu decken. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums soll das Beitragssatzstabilisierungsgesetz die Krankenkassen im kommenden Jahr auf der Ausgabenseite um bis zu 15 Milliarden Euro entlasten. Der Ausgabenanstieg dürfte dadurch von knapp sieben Prozent im laufenden Jahr auf weniger als drei Prozent 2027 sinken. Für 2026 rechnet der GKV-Spitzenverband allerdings mit einem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 3,13 Prozent.
Pantazis mahnte, die kurzfristige Stabilisierung müsse den Weg für weitere Reformen ebnen. Mit der kurzfristigen Stabilisierung schaffe man eine wichtige Grundlage, um die notwendigen strukturellen Reformen entschlossen voranzubringen, sagte er. Der für Dezember erwartete zweite Bericht der Finanzkommission Gesundheit werde hierfür weitere wichtige Impulse liefern. Ziel bleibe eine dauerhaft solide, gerechte und solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung, ein effizienter Einsatz der vorhandenen Mittel und eine hochwertige medizinische Versorgung für alle Menschen, erklärte der Gesundheitspolitiker weiter.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Christos Pantazis (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Christos Pantazis
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Bundestagsfraktion der SPD, GKV-Schätzerkreis, Funke-Mediengruppe, Bundesregierung, Bundesgesundheitsministerium, Beitragssatzstabilisierungsgesetz, GKV-Spitzenverband, Finanzkommission Gesundheit, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Mittwoch statt (genauer: „am Mittwoch prognostiziert“ sowie „Nach Angaben … soll … entlasten“). Ein konkretes Datum (z. B. „am 14.10.2026“) ist im Text nicht genannt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Christos Pantazis (SPD) begrüßt die Prognose des GKV-Schätzerkreises, wonach der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung 2027 bei 2,9 Prozent bleiben kann, obwohl der Konsolidierungsbedarf steigt, und fordert eine sozial ausgewogene Stabilisierung als Grundlage für weitere Reformen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Prognose des GKV-Schätzerkreises zur Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitrags in der gesetzlichen Krankenversicherung für 2027
- Parlamentarisches Verfahren zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz
- Erhöhter Konsolidierungsbedarf für 2027 während des parlamentarischen Verfahrens
- Erwartete Entlastung der Krankenkassen auf der Ausgabenseite durch das Beitragssatzstabilisierungsgesetz (bis zu 15 Milliarden Euro)
- Forderung nach sozial ausgewogener Stabilisierung der GKV-Finanzen ohne einseitige Abwälzung auf Versicherte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Christos Pantazis (SPD) begrüßt die Prognose des GKV-Schätzerkreises als ermutigendes Signal
- Mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz sei laut Pantazis rechnerisch eine Stabilisierung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags auf 2,9 Prozent möglich
- Die Prognose wird als gute Nachricht für gesetzlich Versicherte sowie für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und den Wirtschaftsstandort eingeordnet
- Bezug auf eine Erhöhung des Konsolidierungsbedarfs für 2027 während des parlamentarischen Verfahrens, zugleich Hinweis auf gesenkten Anteil unmittelbar von Versicherten zu tragender Maßnahmen
- Forderung nach sozial ausgewogener Stabilisierung der GKV-Finanzen ohne einseitige Abwälzung auf Versicherte
- Erwartung, dass die kurzfristige Stabilisierung den Weg für weitere Reformen ebnet
- Hinweis, der zweite Bericht der Finanzkommission Gesundheit (für Dezember erwartet) solle weitere Impulse liefern
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Entlastung der Krankenkassen auf der Ausgabenseite durch das Beitragssatzstabilisierungsgesetz
- Beitragssatz bleibt 2027 rechnerisch bei 2,9 Prozent und vermeidet höhere Zusatzbeiträge
- Geringerer Konsolidierungsanteil unmittelbar zulasten der Versicherten von ursprünglich 26 Prozent auf perspektivisch rund 14 Prozent
- Sozial ausgewogene Ausrichtung der Konsolidierung statt einseitiger finanzieller Belastung der Versicherten
- Stabilisierung der GKV-Finanzen als Grundlage für weitere Reformen
- Niedrigerer Ausgabenanstieg in der GKV 2027 von knapp sieben Prozent auf weniger als drei Prozent
- Erwartete Impulse durch den zweiten Bericht der Finanzkommission Gesundheit im Dezember als Grundlage für strukturelle Reformen
- Sicherung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems bei gleichzeitiger Wahrung der fairen Finanzierung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Christos Pantazis wird mit einer Stellungnahme/Reaktion zitiert, u. a. indem er sagte, die Ergebnisse des GKV-Schätzerkreises seien ein „ausgesprochen ermutigendes Signal“.
- Bär bekräftigt Unterstützung für Aigner als Bundespräsidentin - 15. Oktober 2026
- Bär will Wechseljahre-Forschung mit 21 Millionen Euro fördern - 15. Oktober 2026
- Grüne werfen Schwarz-Rot ungerechte Familienpolitik vor - 15. Oktober 2026

