Politik & Sicherheitsbehörden in Berlin
Berlin () – Der Militärgeheimdienst MAD setzt erstmals ein speziell entwickeltes KI-System ein, um Rechtsextremisten unter den Bewerbern für die Bundeswehr zu finden. Bereits seit Juli dieses Jahres durchleuchte der MAD die Internetaktivitäten aller Bewerber für die Bundeswehr mit der KI-Software, berichtet der „Spiegel“.
Die sogenannte Unterstützte Verfassungstreueprüfung (uVTP) sei gemeinsam mit einem deutschen IT-Unternehmen speziell auf die Bedürfnisse des Geheimdienstes angepasst worden. Bei der KI-Recherche werde geprüft, ob die Bewerber selbst rechtsextreme Inhalte im Netz verbreiten, rechtsextremen Accounts folgen oder entsprechende Inhalte weiterverbreiten.
Nach Informationen des Magazins wurden bereits mehrere Zehntausend Bewerber mit der KI-Software überprüft, eine niedrige dreistellige Zahl sei wegen fehlender Verfassungstreue aussortiert worden. Mit der Software richte sich der MAD, der für die Sicherheitsüberprüfungen bei der Bundeswehr zuständig ist, auf schnell steigende Bewerberzahlen ein, die man in den kommenden Jahren erwarte.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Luftwaffe (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ich kann aus dem von dir eingefügten Text keine vollständigen Personennamen erkennen (im Artikel wird nur der „MAD“ erwähnt sowie Quellen wie „der Spiegel“).
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Militärgeheimdienst MAD, Bundeswehr, Spiegel, deutscher IT-Unternehmen
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Seit Juli dieses Jahres (also ab Juli 2026), wie beschrieben.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Militärgeheimdienst MAD setzt seit Juli erstmals ein speziell entwickeltes KI-System ein, um bei Bundeswehrbewerbern mithilfe einer „unterstützten Verfassungstreueprüfung“ gezielt rechtsextreme Online-Aktivitäten zu identifizieren und so vor allem bei steigenden Bewerberzahlen schnellere Auswahlentscheidungen zu treffen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Schnell steigende Bewerberzahlen bei der Bundeswehr in den kommenden Jahren
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Der Artikel beschreibt keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf diese Maßnahme, sondern berichtet vor allem über das Vorgehen des MAD und die Prüfung von Bewerbern durch ein KI-System.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Schnellere und umfassendere Auswahl von Bewerbern durch maschinelle Prüfung von Online-Aktivitäten
- Höhere Wahrscheinlichkeit, rechtsextreme Inhalte oder Netzverhalten bei Bewerbern früher zu erkennen
- Mehr Bewerber können aufgrund fehlender Verfassungstreue bereits im frühen Verfahren aussortiert werden
- Entlastung bzw. Beschleunigung der nachfolgenden Sicherheits- und Sicherheitsüberprüfungsprozesse im Rahmen der Bundeswehr-Bewerbung
- Steigender administrativer und technisch-organisatorischer Aufwand für die Integration und den Betrieb des KI-Systems
- Potenzielle Anpassungen von Verfahren und Kriterien der Verfassungstreueprüfung bei der Bundeswehr-Bewerbung
- Mögliche Auswirkungen auf das Vertrauen und die Akzeptanz des Bewerbungs- und Sicherheitsprüfverfahrens durch Betroffene und Öffentlichkeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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