Politik: Deutschlandticket-Preiserhöhung in Berlin
Berlin () – Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisiert die Preiserhöhung beim Deutschlandticket mit Blick auf den Tankrabatt als ungerecht.
„Ich finde es eine absolute Unverschämtheit, den Bahnfahrern gegenüber“, sagte Dröge am Donnerstag den Sendern RTL und ntv. Der Bund gebe 2,5 Milliarden Euro für den Tankrabatt aus, nehme aber kein Geld in die Hand, um den Preis des Tickets stabil zu halten. „Das Deutschlandticket hat mal 49 Euro gekostet. Das wäre ein fairer Preis gewesen“, erklärte die Grünen-Politikerin. „Und das jetzt teurer zu machen und zu sagen, für die Autofahrer ist Geld da, das wird niemand verstehen.“
Dröge fordert eine Preisgarantie für das Ticket. Weil Arbeitgeber und Pendler nicht wüssten, ob der Preis jedes Jahr weiter steige, entschieden sich viele gegen das Abo. Würde man eine Preisgarantie aussprechen, so wie die Grünen das vorschlagen, dann sei sie fest davon überzeugt, würden sich auch noch mehr Menschen „für ein sehr cooles Ticket entscheiden“, sagte Dröge. Mit mehr Abonnenten könne der Preis auch weiter sinken.
Dröge wirft Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vor, eine direkte Auszahlung an die Bürger statt des Tankrabatts mit falschen Argumenten abzulehnen. „Lars Klingbeil redet sich echt mit schlechten Ausreden raus, wenn er behauptet, das Geld könnte nicht ausgezahlt werden“, sagte Dröge. Der in der Ampel begonnene Auszahlmechanismus sei inzwischen fertig. „Er könnte genau diesen Weg jetzt nutzen. Er will es offensichtlich nicht“, so die Grünen-Politikerin.
Dröge plädierte dafür, pauschal Energiegeld auf die Konten der Menschen zu zahlen und es über eine Übergewinnsteuer zu finanzieren. Beim Tankrabatt lande dagegen ein relevanter Anteil bei den Mineralölkonzernen. Zudem profitierten Haushalte mit größeren Autos am stärksten. „Wenn der Bund 2,5 Milliarden Euro ausgibt, dann sollte er es doch nicht so ausgeben, dass ausgerechnet die obersten zehn Prozent am meisten profitieren“, so Dröge.
An CDU und SPD gerichtet sagte sie: „Es ist einfach schlechte Politik, das muss ich ganz ehrlich sagen. Einfallslos. Ein schlechter Kompromiss und am Ende kein Mut, mal was Neues auszuprobieren.“
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Deutschlandticket (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katharina Dröge, Lars Klingbeil
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Katharina Dröge, Grüne, SPD, Lars Klingbeil, CDU, Ampel, RTL, ntv, Mineralölkonzerne, Arbeitgeber, Pendler, Bund, Übergewinnsteuer
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum des Ereignisses: „am Donnerstag“ (konkret nicht weiter spezifiziert).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisiert die Preiserhöhung beim Deutschlandticket, weil sie den Tankrabatt für ungerecht hält, fordert stattdessen eine Preisgarantie und eine direkte bzw. pauschale Auszahlung von Energiegeld an die Bürger.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Preiserhöhung beim Deutschlandticket mit Blick auf den Tankrabatt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Katharina Dröge (Grüne) kritisiert die Preiserhöhung beim Deutschlandticket als ungerecht, weil der Bund Geld für den Tankrabatt ausgibt, aber den Ticketpreis nicht stabil hält
- Sie fordert eine Preisgarantie, da sonst Arbeitgeber und Pendler die Entwicklung des Preises nicht einschätzen können und sich gegen Abos entscheiden könnten
- Sie wirft Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vor, eine direkte Auszahlung an Bürger mit schlechten Ausreden abzulehnen und den bereits vorbereiteten Auszahlmechanismus nicht zu nutzen
- Sie kritisiert CDU und SPD als schlechte Politik und „Einfallslosigkeit“ bzw. schlechten Kompromiss ohne echte Neuerungen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Preiserhöhungen führen zu Unverständnis bei Bahnfahrern
- Abbestellungen könnten zunehmen, weil Arbeitgeber und Pendler mit weiteren Preissteigerungen rechnen
- Unsicherheit über zukünftige Ticketpreise kann die Bereitschaft zum Abo senken
- Eine Preisgarantie könnte mehr Abonnements und damit höhere Nutzerzahlen ermöglichen
- Der Preis könnte bei mehr Abonnenten auch weiter sinken
- Kritik an der Finanzierungspolitik kann das Vertrauen in politische Entscheidungen beeinträchtigen
- Ablehnung alternativer Auszahlungen kann zu politischer Kontroverse führen
- Haushalte mit größeren Autos könnten relativ stärker profitieren
- Einnahmen würden teilweise als ungerecht verteilt wahrgenommen, insbesondere zugunsten großer Mineralölkonzerne
- Druck auf die Politik kann steigen, neue oder andere Modelle zur Preisstabilität einzuführen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja – Katharina Dröge (Grünen-Fraktionschefin) kritisiert die Preiserhöhung beim Deutschlandticket und nimmt dazu Stellung.
- Dröge nennt Deutschlandticket-Preiserhöhung "Unverschämtheit" - 1. Oktober 2026
- Vier Unbekannte überfallen 38-Jährigen in Osnabrücker Innenstadt - 1. Oktober 2026
- Zwei Leichtverletzte nach Auffahrunfall am Westring in Hamm - 1. Oktober 2026

