Dax bleibt trotz Sorge vor steigenden Zinsen im Plus

Dax bleibt trotz Sorge vor steigenden Zinsen im Plus

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Wirtschaft: Dax und Zinsen im Fokus

Frankfurt/Main () – Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.409 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.


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An der Spitze der Kursliste standen die der Commerzbank, die bis kurz vor Handelsschluss um über zwei Prozent kräftig zulegten, gefolgt von den Papieren von Adidas und der . Sehr stark im Minus waren die Aktien von BASF mit Abschlägen von über drei Prozent, gefolgt von Scout 24 und Rheinmetall.

„Die Sorge vor weiter steigenden und Anleiherenditen ist omnipräsent und erschwert eine nachhaltige Erholung am Aktienmarkt. Gleichzeitig bleiben die Energiepreise hoch und entwickeln sich zunehmend zum Bremsklotz für Konjunktur und “, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets.

Genau diese Kombination bereite den Anlegern Sorgen. „Hohe Energiepreise halten den Inflationsdruck aufrecht, während steigende Renditen die Finanzierungsbedingungen verschärfen. Gleichzeitig bleibt der Konsum trotz erster Erholungssignale bei den Frühindikatoren schwach. Damit schwebt zunehmend das Risiko einer Stagflation über den Märkten. Für Aktien ist die Mischung aus hartnäckiger Inflation und schwachem Wachstum besonders unangenehm, weil sie den Notenbanken kaum Spielraum für eine unterstützende Geldpolitik lässt“, so Lipkow weiter.

Diese Unsicherheit entlade sich zunächst in einer Konsolidierung der Aktienmärkte. „Für neue Dynamik könnte die bald beginnende Berichtssaison sorgen. Dann müssen die zeigen, wie gut sie mit hohen Finanzierungskosten, Energiepreisen und einem zurückhaltenden Konsum tatsächlich zurechtkommen“, so Marktanalyst.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1397 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8774 Euro zu haben.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

DAX, Xetra, Commerzbank, Adidas, Deutsche Bank, BASF, Scout24, Rheinmetall, CMC Markets, Andreas Lipkow, Notenbanken

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Freitagnachmittag (Xetra-Handelsschluss; „Zum Wochenausklang“).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main (Frankfurter Börse), Xetra (Handelsschluss)

Worum geht es in einem Satz?

Zum Wochenausklang legte der DAX leicht zu, während Analysten vor allem steigende Zinsen/Renditen und hohe Energiepreise als Hauptbremsen für eine nachhaltige Erholung am Aktienmarkt sehen und für die anstehende Berichtssaison neue Impulse erwarten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Sorge vor weiter steigenden Zinsen und Anleiherenditen
  • Hohe Energiepreise als Bremsklotz für Konjunktur und Börse
  • Hoher Inflationsdruck durch die Energiepreise
  • Schwaches Wachstum trotz erster Erholungssignale bei den Frühindikatoren
  • Risiko einer Stagflation über den Märkten
  • Schwacher Spielraum der Notenbanken für unterstützende Geldpolitik durch hartnäckige Inflation

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Politik

    • keine Reaktion beschrieben
  • Öffentlichkeit

    • keine Reaktion beschrieben
  • Medien

    • keine Reaktion beschrieben
  • Berichtende Akteure

    • Analystenstimme: Sorge wegen weiter steigender Zinsen und Anleiherenditen
    • Analystenstimme: Unsicherheit und Konsolidierung an den Aktienmärkten
    • Analystenstimme: mögliche Dynamik durch bald beginnende Berichtssaison

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Sorge vor weiter steigenden Zinsen und Anleiherenditen erschwert eine nachhaltige Erholung am Aktienmarkt
  • Hohe Energiepreise halten den Inflationsdruck aufrecht und bremsen Konjunktur sowie Börse
  • Steigende Renditen verschärfen die Finanzierungsbedingungen
  • Schwacher Konsum trotz erster Erholungssignale bei den Frühindikatoren
  • Risiko einer Stagflation über den Märkten
  • Notenbanken bleibt kaum Spielraum für eine unterstützende Geldpolitik
  • Für Aktien ist die Kombination aus hartnäckiger Inflation und schwachem Wachstum besonders belastend
  • Zunächst Konsolidierung der Aktienmärkte statt neuer Dynamik
  • Unsicherheit kann erst durch die bald beginnende Berichtssaison abgebaut werden
  • Unternehmen müssen zeigen, wie sie mit hohen Finanzierungskosten, Energiepreisen und zurückhaltendem Konsum zurechtkommen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst von CMC Markets) wird mit einer Stellungnahme zum Aktienmarkt zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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