Bericht: Audi-Werk droht schwächste Auslastung seit Corona

Bericht: Audi-Werk droht schwächste Auslastung seit Corona

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Wirtschaft: Audi unter Druck in Ingolstadt

() – In diesem Jahr droht dem Hauptwerk von Audi in Ingolstadt offenbar eine extrem schwache Auslastung.

Wie das „Handelsblatt“ berichtet, laufe es in Ingolstadt in diesem Jahr auf eine Produktion von rund 325.000 Fahrzeugen hinaus. Ausgelegt ist das Werk auf eine jährliche Produktion von 450.000 Pkw. Weniger Autos hat Audi in Ingolstadt nur während der Hochphase der Coronapandemie im Jahre 2021 gebaut. Zu den konkreten Produktionszahlen für das laufende Jahr äußerte sich Audi auf Anfrage nicht.

Zu schaffen mache Audi eine schwache Nachfrage nach Elektromodellen wie dem A6 e-tron und dem Q6 e-tron, die beide in Ingolstadt gefertigt werden. Beim Q6 e-tron mache sich derzeit vor allem das Angebot der Konkurrenten BMW und Mercedes bemerkbar, heißt es aus Konzernkreisen. Die kürzlich aufgelegten -SUVs GLC und iX3 machten Audi die Kundschaft streitig.

Die schwache Auslastung in Ingolstadt fällt zusammen mit Plänen des Volkswagen-Konzerns, in eine eigene Produktion für Audi in den USA zu investieren. Am Freitag berät der zweitgrößte Autobauer der Welt auf einer Aufsichtsratssitzung über die Nordamerika-Strategie. Demnach sei geplant, alle großen, in den USA beliebten SUV-Modelle, die derzeit im slowakischen Bratislava produziert werden, in einem US-Werk zu bauen.

Dabei würde es sich um die Modelle Q9 und Q7 handeln, die dieses Jahr neu aufgelegt wurden. „In Bratislava wird noch die aktuelle Generation von Q9 und Q7 gebaut. In einem neuen US-Werk von Audi könnten dann Anfang der 2030er-Jahre die Facelifts der jeweiligen Modelle gefertigt werden“, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person. Audi wollte die nicht kommentieren.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Audi (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Gernot Döllner, Jörg Schlagbauer, Oliver Blume

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Audi, Volkswagen, BMW, Mercedes, Handelsblatt

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Ingolstadt (Audi-Hauptwerk), Ingolstadt, USA (geplantes neues Audi-Werk) und Bratislava (Produktion im slowakischen Werk).

Worum geht es in einem Satz?

Laut dem „Handelsblatt“ droht Audi in Ingolstadt dieses Jahr mit nur rund 325.000 statt 450.000 jährlich ausgelasteten Fahrzeugen wegen schwacher Nachfrage nach Elektromodellen, während parallel Volkswagen offenbar eine US-Produktion für Audi-SUVs wie Q9 und Q7 in den frühen 2030er-Jahren plant.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • schwache Nachfrage nach Elektromodellen wie dem A6 e-tron und dem Q6 e-tron
  • starkes Konkurrenzangebot von BMW und Mercedes
  • Angebot der kürzlich aufgelegten Elektro-SUVs GLC und iX3, das Audi Kundschaft streitig macht
  • Pläne des Volkswagen-Konzerns, in eine eigene Audi-Produktion in den USA zu investieren
  • geplante Verlagerung/Neuausrichtung der US-Produktion für in den USA beliebte SUV-Modelle (Q9 und Q7)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Laut Konzernkreisen gibt es eine schwache Nachfrage nach Elektromodellen wie A6 e-tron und Q6 e-tron
  • Als Grund werden das starke Angebot von Konkurrenten wie BMW und Mercedes sowie die neu aufgelegten Elektro-SUVs GLC und iX3 genannt
  • Audi äußerte sich auf Anfrage nicht zu den konkreten Produktionszahlen für das laufende Jahr
  • Audi wollte die genannten Pläne zur US-Produktion nicht kommentieren
  • Über konkrete Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel werden keine Angaben gemacht

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Extrem schwache Auslastung im Audi-Hauptwerk in Ingolstadt
  • Unterauslastung gegenüber der vorgesehenen Kapazität
  • Reduzierte Fahrzeugproduktion im Vergleich zur Auslegung
  • Belastung durch schwache Nachfrage nach Elektromodellen wie A6 e-tron und Q6 e-tron
  • Mehr Kundendruck durch Konkurrenzangebote von BMW und Mercedes
  • Verdrängung von Nachfrage durch neu eingeführte Elektro-SUVs bei Wettbewerbern
  • Produktions- und Investitionsverschiebungen innerhalb des Volkswagen-Konzerns in Richtung einer eigenen Audi-Fertigung in den USA
  • Umstellung von Produktionsstandorten für in den USA beliebte SUV-Modelle
  • Fertigung zukünftiger Facelifts perspektivisch in einem US-Werk ab Anfang der 2030er-Jahre

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird die Aussage einer „mit den Vorgängen vertrauten Person“ zitiert: „In Bratislava wird noch die aktuelle Generation von Q9 und Q7 gebaut. …“

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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