Fußballpolitik in Deutschland und FIFA-Transparenz
Frankfurt am Main () – DFB-Generalsekretär Holger Blask hat die Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino verschärft.
Der DFB habe von Infantinos Plänen, Anteile an der WM zu verkaufen, erst aus den Medien erfahren, sagte Blask dem Wirtschaftsmagazin Capital. „Das hat uns total kalt erwischt.“ Weiter sagte Blask: „Dass die Fifa-Spitze bei ihrem werthaltigsten Asset an den eigenen Gremien vorbei agiert, ist inakzeptabel.“ Auch der Investorenprozess selbst sei „völlig intransparent“ gewesen, fügte Blask hinzu. Es sei unklar gewesen, was der Inhalt des Deals gewesen sei und wie es zu der Bewertung der Rechte gekommen sei. „Das erscheint alles komplett abenteuerlich.“
Investorenmodellen wie dem von Infantino geplanten erteilte der DFB-Generalsekretär eine generelle Absage. „Eine Beteiligung an Wettbewerben oder an DFB-eigenen Unternehmen ist nicht vorstellbar“, sagte er. Denkbar seien allenfalls Beteiligungen von Investoren an konkreten Projekten, wenn im Fußball das Know-how und oder das Geld fehlten. Als ein mögliches Beispiel nannte Blask ein Joint Venture mit einem Technologiekonzern bei einem Digitalisierungsprojekt.
Auf die Frage, wie sich der Verband bei der Wahl zum Fifa-Präsidenten im kommenden Frühjahr positionieren werde, sagte der Generalsekretär: „Ich persönlich kann keinen Weg erkennen, wie Infantino das Vertrauen des DFB wiederherstellen könnte.“ Die abschließende Entscheidung treffe aber das DFB-Präsidium.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
DFB-Zentrale (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Holger Blask, Gianni Infantino
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
DFB, Fifa, Wirtschaftsmagazin Capital, DFB-Präsidium, Capital, DFB-eigene Unternehmen, Technologiekonzern
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt am Main, DFB-Zentrale
Worum geht es in einem Satz?
Der DFB-Generalsekretär Holger Blask kritisiert Gianni Infantino scharf, weil der DFB von dessen Plänen, WM-Anteile zu verkaufen, erst aus den Medien erfahren habe und der Investorenprozess intransparent gewesen sei, und schließt künftige Investorenbeteiligungen am DFB bzw. an Wettbewerben grundsätzlich aus.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Der DFB habe von Infantino-Plänen, WM-Anteile zu verkaufen, erst aus den Medien erfahren
- Die Fifa-Spitze habe beim werthaltigsten Asset an den eigenen Gremien vorbei agiert
- Der Investorenprozess sei intransparent gewesen
- Unklarheit über Deal-Inhalt und Bewertung der Rechte
- Die Vorgänge seien „abenteuerlich“ erschienen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Der DFB erklärte, die Pläne Infantinos erst aus den Medien erfahren zu haben und zeigte sich darüber überrascht und verärgert
- Blask bezeichnete das Vorgehen der FIFA-Spitze ohne Abstimmung mit den eigenen Gremien als inakzeptabel
- Der DFB kritisierte den Investorenprozess als intransparent und bemängelte Unklarheit zu Deal-Inhalten und Rechtebewertung
- Der DFB erteilte Investorenmodellen wie dem geplanten Ansatz eine generelle Absage
- Der DFB signalisierte, eine Beteiligung an Wettbewerben oder an DFB-eigenen Unternehmen sei nicht vorstellbar
- Auf die Fifa-Präsidentenwahl bezogen erklärte Blask persönlich, er könne keinen Weg erkennen, wie Infantino das Vertrauen des DFB wiederherstellen könne
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Der DFB positioniert sich klar gegen eine Beteiligung an Wettbewerben oder an DFB-eigenen Unternehmen durch Investorenmodelle
- Für Investorenbeteiligungen werden künftig nur konkrete Projekte als grundsätzlich denkbar angesehen
- Beteiligungen sollen dabei an fehlendes Know-how und fehlendes Kapital im Fußball geknüpft sein
- Eine potenzielle Kooperation wird als mögliches Beispiel auf konkrete Vorhaben wie ein Joint Venture für Digitalisierungsprojekte beschränkt
- Der DFB sieht aktuell keine Möglichkeit, dass Infantino das Vertrauen des Verbands wiederherstellen kann
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — DFB-Generalsekretär Holger Blask wird mit mehreren Stellungnahmen/Reaktionen direkt zitiert.
- Bundesnetzagentur: Gasspeicher-Füllziel nicht mehr erreichbar - 16. September 2026
- Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug in Berlin-Tempelhof - 16. September 2026
- Landtag in Düsseldorf berät Haushaltsentwurf 2027 in erster Lesung - 16. September 2026

