Politik in Berlin: SPD-Früheren Vorsitzende im Austausch
Berlin () – Die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas haben eine Reihe früherer Parteivorsitzender für den Tag nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu Beratungen eingeladen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Das Treffen ist demnach für Montagabend im Willy-Brandt-Haus angesetzt. Auch der zuletzt mit scharfer Kritik am aktuellen Kurs aufgefallene frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel ist demnach mit dabei, ebenso Martin Schulz. Franz Müntefering hingegen ist aus gesundheitlichen Gründen verhindert.
Erwartet wird, dass Klingbeil versuchen wird, für sich und Bas größtmögliche Rückendeckung der Parteigranden zu organisieren. Durch die Turbulenzen bei der Union und die Spekulationen um einen Austausch von Kanzler Friedrich Merz (CDU) will Klingbeil die SPD als Stabilitätsanker der Regierung positionieren. Mit einer Rückendeckung von den früheren Vorsitzenden und einem möglichen Signal der Geschlossenheit dürfte es für die aktuelle Spitze auch einfacher werden, die am Dienstag anstehende Sitzung der Bundestagsfraktion schadlos zu überstehen. Auch hier gibt es wachsenden Unmut, wegen der desaströsen Zustimmungswerte zu der Regierung.
Nicht eingeladen wurden nach SZ-Informationen unter anderem Gerhard Schröder und Oskar Lafontaine. Die Liste der noch lebenden früheren SPD-Vorsitzenden ist lang. Es sind: Björn Engholm, Rudolf Scharping, Oskar Lafontaine, Gerhard Schröder, Franz Müntefering, Matthias Platzeck, Kurt Beck, Sigmar Gabriel, Martin Schulz, Andrea Nahles, Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken. An dem Treffen nimmt auch eine Reihe weiterer Funktionäre teil. In der Parteizentrale wurde versucht, die Bedeutung herunterzuspielen: Es gebe da keinen direkten Zusammenhang zum Wahlsonntag und den möglichen Folgen.
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Bärbel Bas und Lars Klingbeil (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Lars Klingbeil, Bärbel Bas, Sigmar Gabriel, Martin Schulz, Franz Müntefering, Friedrich Merz, Gerhard Schröder, Oskar Lafontaine, Björn Engholm, Rudolf Scharping, Matthias Platzeck, Kurt Beck, Andrea Nahles, Norbert Walter-Borjans, Saskia Esken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, CDU, Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Bärbel Bas, Sigmar Gabriel, Martin Schulz, Franz Müntefering, Willy-Brandt-Haus, Bundestagsfraktion, Gerhard Schröder, Oskar Lafontaine, Björn Engholm, Rudolf Scharping, Matthias Platzeck, Kurt Beck, Andrea Nahles, Norbert Walter-Borjans, Saskia Esken
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Nicht erwähnt (nur: „für Montagabend“; das genaue Datum wird im Text nicht genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin (Willy-Brandt-Haus)
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas laden am Montagabend im Willy-Brandt-Haus mehrere frühere Parteichefs (u. a. Sigmar Gabriel und Martin Schulz) zu Beratungen ein, um für ihre Parteispitze Rückendeckung in den politischen Turbulenzen um Union und mögliche CDU/Regierungsthemen zu sichern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Turbulenzen bei der Union
- Spekulationen um einen Austausch von Kanzler Friedrich Merz (CDU)
- Unzufriedenheit wegen der desaströsen Zustimmungswerte der Regierung
- Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Parteizentrale versucht, die Bedeutung des Treffens herunterzuspielen, indem sie keinen direkten Zusammenhang zum Wahlsonntag und möglichen Folgen sieht.
- Es wird erwartet, dass Klingbeil Rückendeckung für sich und Bas bei den Parteigranden organisiert, um die SPD als Stabilitätsanker zu positionieren.
- Es gibt wachsenden Unmut in der SPD wegen desaströser Zustimmungswerte der Regierung, weshalb die Spitze die am Dienstag anstehende Sitzung der Bundestagsfraktion schadlos überstehen soll.
- Im Hintergrund steht außerdem die öffentliche Spekulation um einen Austausch von Kanzler Friedrich Merz, was als Turbulenzen bei der Union thematisiert wird.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückendeckung für Lars Klingbeil und Bärbel Bas durch frühere Parteivorsitzende
- bessere Ausgangslage für die SPD-Spitze, die am Dienstag anstehende Sitzung der Bundestagsfraktion schadlos zu überstehen
- Positionierung der SPD als Stabilitätsanker der Bundesregierung
- mögliches Signal der Geschlossenheit innerhalb der SPD
- Erleichterung für den Umgang mit wachsendem Unmut in der Partei wegen desaströser Zustimmungswerte der Regierung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—Sigmar Gabriel wird namentlich erwähnt, allerdings ohne direkte Stellungnahme oder Reaktion zitiert zu werden.
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