Haseloff rät Merz zu empathischer Rede an die Nation

Haseloff rät Merz zu empathischer Rede an die Nation

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CDU fordert empathische Regierungspolitik in Magdeburg

Magdeburg () – Der ehemalige Ministerpräsident von -Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), empfiehlt Bundeskanzler Friedrich , mit einer empathischen Rede an die Nation wieder Zugang zum eigenen Volk zu finden.

„Er weiß, dass er der schlechtangesehenste der deutschen Geschichte ist“, sagte Haseloff dem TV-Sender „Welt“ am Dienstag. „Er weiß, dass die CDU Deutschlands noch nie so weit unten gelegen hat. Letztendlich unterscheidet derzeit die CDU Deutschlands nichts von der CDU . Das sind Zehntel. Wenn man noch das strategische Wählen – was eine Rolle gespielt hat bei uns – reinrechnet, sind wir mindestens genauso `gut`, in Anführungsstrichen, wie die Bundes-CDU. Einschließlich der CSU, die da mit verrechnet ist. An diesen Fakten kommt man doch nicht vorbei.“

Haseloff empfahl dringend, mal zu grundsätzlichen Themen eine sehr empathische Ansprache an die Bevölkerung, an das Volk in kritischen Situationen zu halten. Er habe das bei Corona erlebt und bei anderen Sachen. Da habe man selber als Ministerpräsident oder die Kanzlerin sozusagen gesagt, dass es ans Eingemachte gehe. Es gehe um die generelle Stabilität und die Demokratie, sagte der CDU-Politiker. Die dürfe nicht weiter Fliehkräfte entwickeln nach links und nach rechts, sondern es müsse Mehrheiten in der Mitte immer noch organisierbar geben.

Dass der Bundeskanzler nun – kurz vor den Landtagswahlen in und Berlin – Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise ankündigt, findet Haseloff legitim. „Die Besetzung dieser Inseln durch die Huthi, ist ja nun sozusagen nochmal ein dynamischer Punkt gewesen, nachdem sich der Spritpreis zumindest auf hohem Niveau wieder etwas zu beruhigen schien“, sagte er. Wenn so etwas passiere, müsse auf jeden Fall eine Reaktion kommen. Die Preissituation sei inzwischen für viele Menschen existentiell.

Die Niederlage von Sachsen-Anhalt erklärt Haseloff vor allem damit, dass bisherige Nichtwähler den Bundeskanzler abwählen wollten. Dass diese „sehr starke Nichtwählerschaft, die bisher sozusagen dann zu Hause geblieben war“, sich habe aktivieren lassen, habe jetzt eben dafür gesorgt, dass die Wahlsituation sei, wie sie ist.

Eine AfD-Verbotsprüfung lehnt Haseloff ab. Das dauere Jahre. „Wir können auch nicht, wie bei uns, 43 Prozent der Wählerinnen und Wähler plus der fünf Prozent vom BSW, sozusagen im Sinne ihres bewussten Votums aus dem Rennen nehmen. Also quasi mit einem Wahlverbot dort belegen, weil sie sozusagen die demokratische Mitte nicht nur stören, sondern ins Wanken bringen“, sagte er.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Reiner Haseloff (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Reiner Haseloff, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Reiner Haseloff, CDU, Friedrich Merz, Welt, TV-Sender Welt, CDU Deutschlands, CDU Sachsen-Anhalt, CDU, CSU, Bundes-CDU, Bundesregierung, Bundeskanzler, TV-Sender, Republik/Mitte, Corona, Ministerpräsident, Kanzlerin, Demokratie, Landtagswahlen Mecklenburg-Vorpommern, Landtagswahlen Berlin, Huthi, Spritpreise, CDU-Politiker, AfD, BSW, Sachsen-Anhalt

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Dienstag statt (genaueres Datum nicht erwähnt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Magdeburg

Worum geht es in einem Satz?

Reiner Haseloff (CDU) fordert Bundeskanzler Friedrich Merz zu einer empathischen Ansprache an die Bevölkerung auf, hält dessen angekündigte Maßnahmen gegen hohe Spritpreise für legitim und erklärt die Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt vor allem mit der Aktivierung bisheriger Nichtwähler, während er eine AfD-Verbotsprüfung ablehnt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Spritpreise als existentiell empfundene Preissituation für viele Menschen
  • Zusätzlicher dynamischer Auslöser durch die Besetzung von Inseln durch die Huthi als weiterer Belastungsfaktor für den Spritpreis
  • Aktivierung einer sehr starken Nichtwählerschaft, die zuvor zu Hause geblieben war, aber den Bundeskanzler abwählen wollte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Haseloff findet die von Bundeskanzler Merz angekündigten Maßnahmen gegen hohe Spritpreise legitim, da auf aktuelle Entwicklungen wie die Huthi-„Besetzung“ reagiert werden müsse und die Preissituation für viele existenziell sei
  • Er fordert eine empathische Ansprache des Kanzlers an die Bevölkerung als Reaktion auf kritische Situationen, wie er es etwa bei Corona erlebt habe
  • Er sagt, die Niederlage in Sachsen-Anhalt sei vor allem darauf zurückzuführen, dass bisherige Nichtwähler den Kanzler abwählen wollten und sich diese Nichtwählerschaft aktiviert habe
  • Er lehnt eine AfD-Verbotsprüfung ab und kritisiert, dass sich die demokratische Mitte ansonsten ins Wanken bringen würde

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach empathischer, stabilisierender Ansprache an die Bevölkerung in kritischen Situationen
  • Betonung der Notwendigkeit, die Demokratie und ihre Stabilität zu sichern
  • Warnung vor zunehmenden Fliehkräften nach links und rechts
  • Ziel, Mehrheiten in der Mitte weiterhin organisierbar zu halten
  • Legitimation von politischer Reaktion auf existenzielle Preissituationen bei hohen Spritpreisen
  • Hinweis, dass eine aktivierte Nichtwählerschaft das Wahlergebnis deutlich beeinflusst haben kann
  • Ablehnung einer AfD-Verbotsprüfung wegen langwieriger Verfahren und möglicher Problematik eines Wahlverbots

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Es wird eine Stellungnahme von Reiner Haseloff (CDU) zitiert (u. a. mit Aussagen gegenüber dem TV-Sender „Welt“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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