Politik: Familienstartzeit in Berlin
Berlin () – Die SPD-Frauen schlagen die Einführung einer Familienstartzeit vor, um Einschnitte beim Elterngeld auszugleichen. „Die vorgeschlagenen Kürzungen von Ministerin Prien sind ein gleichstellungspolitischer Rückschritt“, heißt es dazu in einem Beschluss, über den der „Spiegel“ berichtet. „Ein wesentlicher Teil der Einsparungen käme dadurch zustande, dass in vielen Familien die bislang von der Mutter genutzten zwölf Monate faktisch auf neun Monate reduziert würden.“
Um „das Elterngeld kurzfristig in der jetzigen Form zu erhalten, fordern wir die Einführung einer vierwöchigen Familienstartzeit“, heißt es dazu weiter. Partner sollen demnach nach der Geburt eines Kindes vier Wochen lang bei vollem Lohnausgleich freigestellt werden. Finanziert werden soll dies laut Vorschlag der Sozialdemokratinnen über ein Umlageverfahren, an dem sich auch Arbeitgeber beteiligen. Man sei der Überzeugung, dass Arbeitgeber ihren Anteil leisten müssten für ein Land, „das familienfreundlich ist und das Bekommen von Kindern fördert“, heißt es dazu in dem Beschluss der SPD-Frauen. Kinder würden zu Arbeitnehmern.
Firmen würden durch eine Familienstartzeit nicht übermäßig belastet, argumentiert die SPD. „Ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern müsste durchschnittlich gut 400 Euro pro Monat dafür in die Umlage zahlen“, sagte Felix Döring, SPD-Abgeordneter und Mitglied im Haushaltsausschuss, dem „Spiegel“. „Zeigen Sie mir ein Unternehmen in der Größenordnung, das davon überfordert wäre.“
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Zwei Frauen mit Kinderwagen (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Felix Döring
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD-Frauen, SPD, Ministerin Prien, „Spiegel“, Haushaltsausschuss, Felix Döring
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Frauen fordern die Einführung einer vierwöchigen „Familienstartzeit“ mit vollem Lohnausgleich für Partner nach der Geburt, um geplante Kürzungen beim Elterngeld auszugleichen und die Finanzierung über ein Umlageverfahren auch von Arbeitgebern sicherzustellen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Einführung einer vierwöchigen Familienstartzeit nach der Geburt zur Abfederung von vorgeschlagenen Kürzungen beim Elterngeld auszugleichende Einschnitte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die SPD-Frauen kritisieren die von Ministerin Prien vorgeschlagenen Kürzungen als gleichstellungspolitischen Rückschritt
- Laut Beschluss würde in vielen Familien die bislang von der Mutter genutzte Bezugsdauer von zwölf auf neun Monate reduziert
- Medienreaktion laut Text ist die Berichterstattung durch den „Spiegel“ auf Basis des SPD-Beschlusses
- Eine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder anderen Medien wird im Artikel sonst nicht beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ausgleich von Einschnitten beim Elterngeld durch eine Familienstartzeit
- Vierwöchige Freistellung von Partnern nach der Geburt bei vollem Lohnausgleich
- Umlagefinanzierung der Maßnahme durch ein Umlageverfahren mit Beteiligung der Arbeitgeber
- Erhalt des Elterngelds kurzfristig in der bisherigen Form
- Reduzierung der faktischen Dauer der von der Mutter genutzten Elterngeldmonate von zwölf auf neun Monate in vielen Familien als Folge der Kritik an den Kürzungen
- Geringe Zusatzbelastung für Unternehmen durch Umlagebeiträge
- Förderung einer familienfreundlichen Politik zur Unterstützung des Kinderbekommens
- Stärkung der Gleichstellungspolitik durch Vermeidung eines gleichstellungspolitischen Rückschritts
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme zitiert: Felix Döring (SPD) sagt dem „Spiegel“, ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern müsste durchschnittlich gut 400 Euro pro Monat für die Umlage zahlen.
- Frei fordert Mehrwertsteuersenkung auf Sprit zum 1. Oktober - 16. September 2026
- Zwei Verletzte bei Unfall zwischen zwei Quads in Neumünster - 16. September 2026
- Mehr Azubis in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik - 16. September 2026

