Bahn-Infrastruktur: Altmark & Stendal unter Druck
Stendal () – Die Landtagsfraktion der Grünen fordert verlässliche Bahnverbindungen für Stendal und die Altmark während großer Baumaßnahmen. Das teilte die Landtagsfraktion am Donnerstag mit.
Die verkehrspolitische Sprecherin Cornelia Lüddemann erklärte, die Altmark dürfe nicht vom Bahnverkehr abgehängt werden. Für viele Menschen sei der Bahnhof Stendal wichtig, damit sie in der Region wohnen und zur Arbeit per Bahn pendeln könnten.
Während großer Baumaßnahmen brauche es verlässlichen Ersatzverkehr.
Seit Monaten erleben viele Menschen nach Angaben der Fraktion, wie schwer es geworden ist, verlässlich nach Stendal, Berlin, Magdeburg, Wolfsburg oder Hannover zu kommen. Wenn Fernzüge wegen Bauarbeiten über Stendal rollen, müssten sie der Region dienen.
Während der Bauarbeiten brauche es ein belastbares Konzept, das sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Pendler orientiere. Ersatzverkehre müssten ausreichend Kapazität bieten, zuverlässig fahren und bei Verspätungen auf Anschlusszüge warten.
Die Altmark sei Transitland und Pendelland. Viele Menschen wohnten dort, arbeiteten aber in Berlin, Magdeburg, Wolfsburg, Hannover oder Hamburg.
Dieses Lebensmodell gerate unter Druck, wenn Bahnverbindungen ausfielen, der Ersatzverkehr zu lange dauere und Anschlüsse nicht passten. Bei den aktuellen Spritpreisen treffe das Menschen auf dem Land besonders hart.
Wer umsteigen wolle, brauche Bus und Bahn, auf die Verlass sei.
Die amtierende und die kommende Landesregierung, die Deutsche Bahn, der Bund und die Nachbarländer seien aufgerufen, einen belastbaren Mobilitätsplan vorzulegen. Stendal brauche während der Umleitung klare Fernverkehrshalte.
Salzwedel, Gardelegen, Osterburg und Seehausen brauchten verlässliche Anschlüsse nach Berlin, Magdeburg, Wolfsburg und Hannover. Ersatzbusse müssten zum Fahrplan passen, barrierearm sein, mit dem Deutschlandticket nutzbar sein und bis in den Abend fahren.
Die Garantie dürfe Ende 2027 nicht auslaufen.
Nach Abschluss der Bauarbeiten brauche Stendal dauerhaft mindestens stündlich einen Fernverkehrsanschluss Richtung Berlin und Richtung Fulda, Frankfurt oder Köln. Der Nahverkehr von und nach Magdeburg müsse auf diese ICE-Zeiten abgestimmt werden.
Sachsen-Anhalt dürfe Magdeburg und die Altmark nicht gegeneinander ausspielen. Die Fraktion unterstützt eine Petition für den Erhalt der Fernverkehrsanbindung Stendals.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Cornelia Lüddemann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grünen, Landtagsfraktion, Cornelia Lüddemann, Stendal, Altmark, Bahnhof Stendal, Berlin, Magdeburg, Wolfsburg, Hannover, Deutsche Bahn, Bund, Landesregierung, amtierende Landesregierung, kommende Landesregierung, Nachbarländer, Salzwedel, Gardelegen, Osterburg, Seehausen, ICE, Deutschlandticket, Magdeburg, Petition, Fulda, Frankfurt, Köln, Sachsen-Anhalt, Nahverkehr
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am Donnerstag statt. (Konkretes Datum nicht erwähnt.)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Stendal, die Altmark, Berlin, Magdeburg, Wolfsburg, Hannover, Hamburg, Salzwedel, Gardelegen, Osterburg, Seehausen, Fulda, Frankfurt am Main, Köln
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen-Landtagsfraktion fordert für Stendal und die Altmark während großer Bahnbaumaßnahmen verlässliche Ersatzverkehre, passende Anschlüsse und konstante Fernverkehrshalte (u. a. Richtung Berlin), damit Pendeln nach Berlin und in andere Städte auch bei Bauumleitungen sowie über das Ende der Ausnahmeregeln bis spätestens Ende 2027 hinweg funktioniert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Große Baumaßnahmen im Bahnverkehr
- Fehlende bzw. unzuverlässige Ersatzverkehre während dieser Bauarbeiten
- Schwieriger gewordenes verlässliches Erreichen von Stendal und umliegenden Zielen (u.a. Berlin, Magdeburg, Wolfsburg, Hannover)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Grüne-Landtagsfraktion fordert verlässliche Bahnverbindungen für Stendal und die Altmark während großer Baumaßnahmen
- Cornelia Lüddemann kritisiert, dass die Altmark nicht vom Bahnverkehr abgehängt werden dürfe
- Fraktion verlangt ein belastbares Ersatzverkehr-Konzept mit ausreichender Kapazität, Zuverlässigkeit und Anschlussgarantien bei Verspätungen
- Amtierende und kommende Landesregierung, Deutsche Bahn, Bund und Nachbarländer sollen einen belastbaren Mobilitätsplan vorlegen
- Stendal soll während der Umleitung klare Fernverkehrshalte erhalten
- Für Salzwedel, Gardelegen, Osterburg und Seehausen werden verlässliche Anschlüsse sowie passend getaktete, barrierearme Ersatzbusse gefordert
- Fraktion fordert, dass die Garantie Ende 2027 nicht ausläuft
- Nach Abschluss der Bauarbeiten wird mindestens stündlicher Fernverkehrsanschluss für Stendal Richtung Berlin sowie Richtung Fulda/Frankfurt/Köln gefordert
- Nahverkehr Richtung Magdeburg soll auf die ICE-Zeiten abgestimmt werden
- Fraktion unterstützt eine Petition zum Erhalt der Fernverkehrsanbindung Stendals
- Konkrete Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Text nicht beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Die Altmark darf nicht vom Bahnverkehr abgehängt werden
- Pendeln per Bahn wird für viele Menschen zunehmend erschwert
- Verlässlichere Verbindungen und Ersatzverkehr während Bauarbeiten werden notwendig
- Wenn Ersatzverkehr zu lange dauert und Anschlüsse nicht passen, gerät das Lebensmodell der Region unter Druck
- Umstiege werden nur dann funktionieren, wenn Bus und Bahn zuverlässig sind
- Es werden belastbare Mobilitäts- und Anschlusspläne benötigt, damit Region und Fernverkehr zueinander passen
- Der Verlust oder die Gefährdung klarer Fernverkehrshalte beeinträchtigt die Erreichbarkeit von Stendal während Umleitungen
- Zu lange Fahrzeiten oder unpassende Ersatzbusfahrpläne beeinträchtigen den Zugang zu wichtigen Zielen wie Berlin und Magdeburg
- Die Garantie für Verbindungen darf nicht Ende 2027 auslaufen
- Nach Abschluss der Bauarbeiten muss dauerhaft mindestens stündlicher Fernverkehrsanschluss verfügbar sein
- Der Nahverkehr muss auf ICE-Zeiten abgestimmt sein, um weitere Versorgungsprobleme zu vermeiden
- Magdeburg und die Altmark dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — die verkehrspolitische Sprecherin Cornelia Lüddemann äußert die Forderung der Grünen-Fraktion: Die Altmark dürfe nicht vom Bahnverkehr abgehängt werden.
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