Gesellschaft: Streaming-Nutzung in Deutschland
Berlin () – Streaming-Dienste haben in Deutschland den Status eines Zusatzangebots hinter sich gelassen und sind für viele Haushalte längst Teil der alltäglichen Medienversorgung. Das geht aus der „Digitalstudie 2026“ der Postbank hervor.
Demnach nutzen 72 Prozent der Deutschen mindestens einen kostenpflichtigen Streaming-Dienst im Haushalt. Besonders deutlich ist die Verankerung bei den 18- bis 39-Jährigen: In dieser Altersgruppe kommen kostenpflichtige Angebote auf eine Reichweite von 90 Prozent.
Die Art und Weise, wie Haushalte ihre Medienzugänge organisieren, hat sich ebenfalls verändert. Das klassische Einzel-Abo verliert an Bedeutung, da 46 Prozent der Haushalte bereits für zwei oder mehr Streaming-Dienste zahlen. Mehr als jeder fünfte Haushalt nutzt sogar drei oder mehr Angebote. Der Markt entwickelt sich zunehmend zu einem Baukastensystem, in dem Nutzer je nach Inhalt, Preis und Gewohnheit mehrere Plattformen kombinieren.
Der eigentliche Generationenunterschied liegt weniger in der Intensität als in der grundsätzlichen Verbreitung. Während neun von zehn Unter-40-Jährigen kostenpflichtige Streaming-Angebote nutzten, lag der Anteil bei den Über-40-Jährigen bei 63 Prozent. Die Nutzungsdauer unterschied sich jedoch weniger stark: 35 Prozent der Unter-40-Jährigen und 29 Prozent der Über-40-Jährigen sahen oder hörten mehr als acht Stunden pro Woche kostenpflichtige Streaming-Inhalte. Auch in der Spitzengruppe der Vielnutzer zeigte sich kaum ein Altersgefälle, da jeweils zehn Prozent der Jüngeren und Älteren mehr als 15 Stunden pro Woche streamten.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
TV-Fernbedienung mit Streaming-Anbietern (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Es kommen keine Personen im Text vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Postbank
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut der Postbank-„Digitalstudie 2026“ nutzen in Deutschland inzwischen 72 % der Menschen kostenpflichtige Streaming-Dienste, wobei sich zunehmend ein „Baukastensystem“ aus mehreren Abos etabliert und die Verbreitung besonders bei den 18–39-Jährigen stark ausgeprägt ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Streaming-Dienste haben in Deutschland den Status eines Zusatzangebots hinter sich gelassen und sind für viele Haushalte längst Teil der alltäglichen Medienversorgung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- 72 Prozent der Deutschen nutzen mindestens einen kostenpflichtigen Streaming-Dienst im Haushalt
- In der Altersgruppe 18 bis 39 liegt die Reichweite kostenpflichtiger Angebote bei 90 Prozent
- 46 Prozent der Haushalte zahlen bereits für zwei oder mehr Streaming-Dienste
- Mehr als jeder fünfte Haushalt nutzt drei oder mehr Angebote
- Der Markt entwickelt sich zunehmend zu einem Baukastensystem bei dem mehrere Plattformen kombiniert werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein. In dem Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.
- Alexander Zverev gewinnt Finale der US-Open - 13. September 2026
- Lies bezeichnet Ergebnis der Kommunalwahl als schwierig - 13. September 2026
- Großeinsatz nach Gebäudebrand in Hannover-Badenstedt - 13. September 2026

