Klingbeil will Finanzwissen der Bürger verbessern

Klingbeil will Finanzwissen der Bürger verbessern

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Politik in Berlin: Finanzbildung für mehr Vertrauen

Berlin () – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will das Wissen der Bürger, insbesondere von Jüngeren, und mit geringeren Einkommen, über Geldanlage, Altersvorsorge und Finanzsystem durch eine Finanzbildungsstrategie verbessern. Das berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf ein Hintergrundpapier zur gemeinsamen Finanzbildungsstrategie. Die Ressortabstimmung werde dazu jetzt eingeleitet, ein Kabinettsbeschluss solle folgen.

Dem zufolge sind in sieben Handlungsfeldern über 30 neue Maßnahmen vorgesehen. „Dazu gehören die bereits beschlossene Frühstartrente, die gesetzliche Kapitalrente und das Altersvorsorgedepot“, heißt es in dem Papier. „Hinzu kommen weitere konkrete Maßnahmen wie beispielsweise ein Modellprojekt Finanzbildung für Beschäftigte in Unternehmen, prominente nationale Botschafterinnen und Botschafter für Finanzbildung zu benennen, Schulbesuche bei der Bundesbank zu ermöglichen, die Möglichkeiten für verstärkte Jugendbeteiligung und -konsultation in der Finanzpolitik des Bundes zu prüfen, speziell für ältere Menschen zu entwickeln oder die Forschung zu finanzieller und ökonomischer Bildung zu fördern.“

Das Informationsangebot auf der Website „Mitgeldundverstand“ werde ausgebaut, so das Bundesfinanzministerium in seinem Papier. „Ein wichtiger Bestandteil der Strategie ist die geplante Task Force Finanzbildung“, hieß es weiter. „Sie soll als verbindliches Koordinierungsgremium die Zusammenarbeit zwischen den Bundesressorts, der Deutschen Bundesbank, den Ländern sowie weiteren öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren stärken.“

Nach Erkenntnissen der Industrieländerorganisation OECD sei die Finanzkompetenz in zwar „überdurchschnittlich“, so das Papier. Gleichzeitig bestünden aber deutliche Unterschiede beim Finanzwissen und insbesondere bei der Fähigkeit, dieses Wissen im Alltag anzuwenden. „Insbesondere Menschen mit geringeren Einkommen, mit niedrigerer formaler Bildung und Frauen haben durchschnittlich geringeres Finanzwissen“, so das Finanzministerium. „Bei jüngeren Menschen zeigt sich ein weiteres Spannungsfeld: Ihr Interesse an Finanzthemen wächst, gleichzeitig fühlen sich viele von ihnen nicht ausreichend informiert.“

Man lege bei der Finanzbildungsstrategie daher besondere Aufmerksamkeit auf „Menschen mit sozioökonomischen Herausforderungen, jungen und älteren Menschen, Frauen sowie Erwerbstätigen“.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Lars Klingbeil am 09.09.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Lars Klingbeil

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesfinanzministerium, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), SPD, „Rheinische Post“, OECD, Deutsche Bundesbank, Bundesbank, Länder, Task Force Finanzbildung, Bundesressorts, „Mitgeldundverstand“

Wann ist das Ereignis passiert?

09.09.2026

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will mit einer neuen Finanzbildungsstrategie das Finanzwissen insbesondere bei Jüngeren, Frauen und Menschen mit geringeren Einkommen verbessern, wofür laut Hintergrundpapier über 30 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern vorgesehen sind und u. a. eine Task Force zur Koordinierung sowie der Ausbau des Angebots „Mitgeldundverstand“ erfolgen sollen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Fehlende bzw. unzureichende Finanzbildung und daraus resultierende Unterschiede beim Finanzwissen sowie der Fähigkeit zur alltagspraktischen Anwendung, insbesondere bei Menschen mit geringeren Einkommen, niedriger formaler Bildung und Frauen
  • Spannungsfeld bei jüngeren Menschen: wachsendes Interesse an Finanzthemen, gleichzeitig das Gefühl, nicht ausreichend informiert zu sein

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ressortabstimmung zur geplanten Finanzbildungsstrategie wird eingeleitet, ein Kabinettsbeschluss soll folgen
  • Keine beschriebenen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Ankündigungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verbesserung des Wissens der Bürger über Geldanlage und Altersvorsorge
  • Stärkung des Verständnisses des Finanzsystems im Alltag
  • Verringerung von Unterschieden beim Finanzwissen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen
  • Spezifische Förderung von Menschen mit geringeren Einkommen und niedrigerer formaler Bildung
  • Spezifische Förderung von Frauen mit durchschnittlich geringerem Finanzwissen
  • Spezifische Ansprache jüngerer Menschen, die sich nicht ausreichend informiert fühlen
  • Unterstützung der Fähigkeit, Finanzwissen im Alltag anzuwenden
  • Ausbau des Informationsangebots auf der Website Mitgeldundverstand
  • Einrichtung und Koordination durch eine Task Force Finanzbildung als verbindliches Koordinierungsgremium
  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Bundesressorts, der Deutschen Bundesbank, den Ländern und weiteren Akteuren
  • Umsetzung von mehr als 30 neuen Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern
  • Frühstartrente, gesetzliche Kapitalrente und Altersvorsorgedepot als Bestandteile der Maßnahmen
  • Modellprojekt Finanzbildung für Beschäftigte in Unternehmen
  • Benennung prominenter nationaler Botschafterinnen und Botschafter für Finanzbildung
  • Ermöglichung von Schulbesuchen bei der Bundesbank
  • Prüfung verstärkter Jugendbeteiligung und -konsultation in der Finanzpolitik des Bundes
  • Entwicklung von Ratgebern speziell für ältere Menschen
  • Förderung der Forschung zu finanzieller und ökonomischer Bildung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) wird mit Aussagen aus einem Hintergrundpapier zur gemeinsamen Finanzbildungsstrategie zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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