Wirtschaftliche Rahmenlage: TÜV-Mängelquote im Blick
Berlin () – Gut jedes fünfte Nutzfahrzeug ist in den vergangenen zwei Jahren mit erheblichen oder gefährlichen Mängeln bei der Hauptuntersuchung durchgefallen. Das geht aus dem „TÜV-Report Nutzfahrzeuge 2026“ hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Die Mängelquote sank demnach im Vergleich zum Vorjahresreport leicht um 0,1 Prozentpunkt. Grundlage ist eine Auswertung von rund 2,4 Millionen Hauptuntersuchungen von leichten Transportern bis zu schweren Lkw in den Jahren 2024 und 2025. Besonders häufig stellten die TÜV-Sachverständigen Defekte an der Beleuchtung, Ölverlust an Motor oder Antrieb sowie Mängel an den Achsaufhängungen fest.
Schwere Lkw über 18 Tonnen wiesen mit 21,8 Prozent die höchste Mängelquote auf (Vorjahr: 21,9 Prozent). Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug und Mobilität beim TÜV-Verband, sagte, dass die Zurückhaltung bei Neuanschaffungen in den vergangenen Jahren zu einem erhöhten Verschleiß geführt habe. Die Mängelquoten steigen mit dem Alter der Fahrzeuge an und erreichten bei zehn Jahre alten Schwergewichten 28,5 Prozent. Leichte Transporter bis 3,5 Tonnen hatten eine Mängelquote von 21,5 Prozent (Vorjahr: 21,5 Prozent), während mittelschwere Lkw (7,5 bis 18 Tonnen) mit 16,3 Prozent (Vorjahr: 16,5 Prozent) am besten abschnitten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Richard Goebelt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
TÜV-Verband, dts Nachrichtenagentur, TÜV-Sachverständigen, TÜV (Report Nutzfahrzeuge 2026)
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Zeitraum der Hauptuntersuchungen in den Jahren 2024 und 2025 statt. Der TÜV-Report Nutzfahrzeuge 2026 wurde am Mittwoch veröffentlicht (kein konkretes Datum genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut dem „TÜV-Report Nutzfahrzeuge 2026“ ist in den Jahren 2024/2025 gut jedes fünfte Nutzfahrzeug bei der Hauptuntersuchung durchgefallen, wobei besonders häufig Probleme an Beleuchtung, Ölverlust sowie Achsaufhängungen festgestellt wurden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zurückhaltung bei Neuanschaffungen in den vergangenen Jahren, wodurch es zu erhöhtem Verschleiß gekommen ist
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Etwa jedes fünfte Nutzfahrzeug besteht die Hauptuntersuchung in den vergangenen zwei Jahren nicht aufgrund erheblicher oder gefährlicher Mängel
- Eine leichte Senkung der Mängelquote um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresreport
- Häufig auftretende Mängel an Beleuchtung
- Häufig auftretende Ölverluste an Motor oder Antrieb
- Häufig auftretende Mängel an Achsaufhängungen
- Höchste Mängelquote bei schweren Lkw über 18 Tonnen
- Anstieg der Mängelquoten mit dem Alter der Fahrzeuge
- Bei zehn Jahre alten schweren Lkw besonders hohe Mängelquote von 28,5 Prozent
- Bessere Werte bei mittelschweren Lkw im Vergleich zu leichteren und schweren Kategorien
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Es wird eine Stellungnahme von Richard Goebelt (Fachbereichsleiter Fahrzeug und Mobilität beim TÜV-Verband) zitiert („… sagte, dass …“).
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