BSW-Spitzenkandidat skizziert mögliche Zusammenarbeit mit AfD

BSW-Spitzenkandidat skizziert mögliche Zusammenarbeit mit AfD

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Landtag Sachsen-Anhalt: Russland und Energie

() – Der Spitzenkandidat des BSW in , Thomas Schulze, hat erste Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der AfD skizziert. Vor allem bei den Themen -Politik und billige sei man mit der AfD auf einer Linie, sagte Schulze dem Nachrichtensender „Welt“.

Man habe immer gesagt, man möchte als erstes, wenn man in den Landtag komme, die Russland-Sanktionen beenden.

Das könne man sicherlich nicht von Sachsen-Anhalt aus, das sei ein Bundesthema. „Aber wir können das von hier aus anschieben.“

Man habe zudem immer gesagt, man möchte, dass die Industrie wieder wettbewerbsfähig werde. Dazu gehöre, dass man preiswerte Energie liefere, also Öl und Gas vom preiswertesten Anbieter.

„Dafür werden wir uns stark machen. Und das hat die AfD auch immer den Menschen hier gesagt. Das ist das erste Thema. Wir möchten den diplomatischen Weg gehen in der Ukraine, Russland-Frage. Das sind so die ersten Themen, die wir anschieben. Dafür hat man uns mit auch gewählt.“

Über eine Koalition mit der AfD wolle man aber „derzeit nicht sprechen“, so Schulze.

„Wir haben immer gesagt, wir werden keine Koalition eingehen. Wir wollen eine konstruktive Opposition machen. Wir haben aber auch immer gesagt, wenn wir verändern können in diesem Land, dann werden wir es tun. Wie wir es dann machen, das werden sicherlich die nächsten Stunden und Tage bringen.“

Das BSW favorisiere weiter einen überparteilichen Ministerpräsidenten.

„Wir stellen uns jemand vor, der vielleicht aus der Wirtschaft kommt, aus der Kultur. Wir haben Gespräche geführt mit Kirchenvertretern. Also wir haben Ideen und das werden wir in den nächsten Tagen dann auch mit den Parteien besprechen. Ich denke, dass es ganz wichtig ist, man hat gesehen, wie geteilt dieses Bundesland ist. Und da würde ein überparteilicher Ministerpräsident vielleicht das Land auch heilen können.“

Einen CDU-Mann an der Spitze wäre für Thomas Schulze keine Option: „Das kann ich mir nicht vorstellen. Die CDU ist gestern hier in Sachsen-Anhalt abgewählt worden. Nicht nur hier im Land, sondern das ist ein ganz deutliches Zeichen auch im Bund, dass Herr Merz seine letzten Tage vor sich hat.“

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Thomas Schulze am 06.09.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Thomas Schulze

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

AfD, BSW, Sachsen-Anhalt, Russland, Ukraine, Bundestag, Landtag, CDU, Merz, Welt, Ministerpräsident, Kirchen, Industrie, Öl, Gas, Russland-Sanktionen, Kultur

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am 06.09.2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

Der Spitzenkandidat des BSW in Sachsen-Anhalt, Thomas Schulze, skizziert erste Übereinstimmungen mit der AfD vor allem in der Russland-Politik und bei billiger Energie, schließt derzeit jedoch ausdrücklich eine Koalition aus und setzt stattdessen auf eine überparteiliche Lösung für das Amt des Ministerpräsidenten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorstellung, zuerst bei Eintritt in den Landtag die Russland-Sanktionen zu beenden
  • Gleichrichtung mit der AfD bei Russland-Politik und billiger Energie (Industrie soll wieder wettbewerbsfähig werden)
  • Ziel, diplomatischen Weg in der Ukraine/Russland-Frage zu verfolgen
  • Prozess, die Themen von Sachsen-Anhalt aus anzustoßen, auch wenn es sich um Bundesthemen handelt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Schulze skizziert in dem Interview erste mögliche Berührungspunkte einer Zusammenarbeit mit der AfD, insbesondere bei Russland-Politik und billiger Energie
  • Er sagt, man sei mit der AfD bei den genannten Themen auf einer Linie
  • Zur Frage einer Koalition mit der AfD betont er, darüber wolle man derzeit nicht sprechen, Koalitionen mit der AfD würden abgelehnt
  • Er kündigt an, man wolle als „konstruktive Opposition“ Veränderungen anstoßen, die konkrete Umsetzung solle sich „in den nächsten Stunden und Tagen“ zeigen
  • Er nennt als ersten Themenkomplex das Beenden der Russland-Sanktionen und das Anschauben „von hier aus“
  • Er beschreibt als weitere Priorität, die Industrie wieder wettbewerbsfähig zu machen durch preiswerte Energie
  • Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht als solche beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ausrichtung auf eine Zusammenarbeit bei Themen wie Russland-Politik und Energieversorgung
  • Fokus auf die Beendigung von Russland-Sanktionen als politisches Ziel
  • Versuch, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie durch preiswerte Energie zu verbessern
  • Positionierung für einen diplomatischen Weg in der Ukraine, Russland-Frage
  • Erwartung, Veränderungen im Land voranzutreiben statt in Koalitionen zu gehen
  • Signal für die Suche nach einem überparteilichen Ministerpräsidenten zur politischen Stabilisierung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Der Spitzenkandidat des BSW in Sachsen-Anhalt, Thomas Schulze, wird mit mehreren Aussagen zitiert (u. a. gegenüber dem Nachrichtensender „Welt“).

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