Umweltministerium: Artenschutz in Nordrhein-Westfalen zeigt Wirkung

Umweltministerium: Artenschutz in Nordrhein-Westfalen zeigt Wirkung

News - Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Artenhilfe in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf () – Bei einer Artenschutzkonferenz im Umweltministerium in Düsseldorf haben , Biologische Stationen, Vereine und Hochschulen am Donnerstag erfolgreiche Projekte zum Schutz bedrohter - und Pflanzenarten vorgestellt. Wie das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr mitteilte, gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 80 vom Land komplett oder teilfinanzierte Artenhilfsprogramme, die direkt und indirekt das Überleben von mehreren hundert Arten sichern.

Aktuelle Erfolge zeigen sich unter anderem im Siegerland: In Burbach (Kreis Siegen-Wittgenstein) hat sich der Bestand des Goldenen Scheckenfalters dank gezielter Wiederansiedlung und intensiver Wiesenpflege deutlich erholt.

Auch bei der Uferschnepfe sorgt ein konsequenter Gelegeschutz am Unteren Niederrhein und im Amtsvenn (Kreise Borken und Kleve) für einen Aufwärtstrend der Bruten. Der in Nordrhein-Westfalen fast ausgestorbene Feldhamster breitet sich durch gezieltes Nachzüchten in der Zülpicher Börde und umliegenden Regionen wieder aus.

Umweltminister Oliver Krischer () betonte, der massive Verlust von Arten sei neben der Klimakrise die zweite große ökologische Bedrohung für die Lebensgrundlagen.

Maßgeschneiderte Artenhilfsprogramme des Landes finanzieren passgenaue Maßnahmen für einzelne stark bedrohte Arten, vom Anlegen spezieller Laichgewässer für Amphibien bis zur Zucht und Auswilderung seltener Fische. Auf der Konferenz präsentierten unter anderem die erfolgreiche Zusammenarbeit von Landwirten und Artenschützern zum Schutz der Wiesenweihen sowie den Gartenschläfer als Leitart für den Schutz von Kleinsäugern.

Weitere Fachvorträge widmeten sich der Wiederansiedlung seltener Tagfalter, der Rettung der Flussperlmuschel und zehn Jahren Artenschutz in den Atlantischen Sandlandschaften.

An Infoständen tauschten sich Fachleute über den Erhalt von Feuersalamandern, Ottern und Wildkatzen sowie über Artenschutz im eigenen aus.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Waldweg (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Oliver Krischer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Behörden, Biologische Stationen, Vereine, Hochschulen, Umweltministerium, Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Grüne, Landwirte, Artenschützer

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Donnerstag statt. Ein konkretes Datum wird im Text nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Burbach (Kreis Siegen-Wittgenstein), Unterer Niederrhein, Amtsvenn (Kreise Borken und Kleve), Zülpicher Börde, umliegende Regionen, Siegerland, Nordrhein-Westfalen, Atlantische Sandlandschaften

Worum geht es in einem Satz?

Bei einer Artenschutzkonferenz im Umweltministerium Düsseldorf wurden am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen durch landesfinanzierte Artenhilfsprogramme erreichte Erfolge wie die Erholung von Goldenen Scheckenfaltern und Uferschnepfen-Bruten sowie die Wiederzunahme des Feldhamsters vorgestellt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verlust von Arten durch die Klimakrise und weitere ökologische Bedrohungen für Lebensgrundlagen
  • Vorstellen erfolgreicher Projekte im Rahmen von Artenhilfsprogrammen des Landes Nordrhein-Westfalen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • In dem Artikel werden keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
  • Der Fokus liegt auf den vorgestellten Projekterfolgen und Aussagen von Umweltminister Oliver Krischer

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wiederansiedlung und intensivere Wiesenpflege verbessern den Bestand des Goldenen Scheckenfalters
  • Gelegeschutz führt bei der Uferschnepfe zu einem Aufwärtstrend der Bruten
  • Nachzüchtung sorgt dafür, dass sich der Feldhamster wieder ausbreitet
  • Passgenaue Artenhilfsprogramme sichern das Überleben mehrerer hundert Tier- und Pflanzenarten
  • Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Artenschützern trägt zum Schutz der Wiesenweihen bei
  • Umgesetzte Maßnahmen unterstützen Artenschutz bei Amphibien durch das Anlegen spezieller Laichgewässer
  • Zucht und Auswilderung seltener Fische werden möglich
  • Der Schutz von Kleinsäugern wird durch den Gartenschläfer als Leitart unterstützt
  • Wiederansiedlung seltener Tagfalter gelingt
  • Die Rettung der Flussperlmuschel wird vorangebracht
  • Austausch von Fachwissen stärkt den Erhalt weiterer geschützter Arten wie Feuersalamander, Otter und Wildkatze
  • Artenschutz im eigenen Garten wird gefördert

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Umweltminister Oliver Krischer (Grüne) wird mit einer Stellungnahme zitiert, indem er betont, dass der massive Verlust von Arten neben der Klimakrise die zweite große ökologische Bedrohung für die Lebensgrundlagen sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert