Wirtschaft: Einkommensteuerreform in Berlin
Berlin () – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) weist den Vorwurf von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zurück, die geplante Einkommensteuerreform enthalte versteckte Steuererhöhungen.
„Da hat Katherina Reiche eine Position, die ihre eigene Parteiführung nicht vertritt“, sagte Klingbeil im RTL-„Nachtjournal Spezial“. Die Reform sei im Koalitionsausschuss geeint worden. „Da habe ich sehr hart gekämpft. Dafür, dass diese Gelder genutzt werden, um kleine und mittlere Einkommen zu entlasten, Familien zu entlasten.“
„Wenn Katherina Reiche nicht passt, dass die Spitzenverdiener nicht entlastet werden“, müsse er diese Position akzeptieren. Zugleich sagte Klingbeil: „Aber ich sage eben auch: Ihr eigener Bundeskanzler hat eine andere Position vertreten, und das werden wir morgen im Kabinett beschließen.“
Mit Blick auf Reiches Brandbrief erwartet Klingbeil ein Machtwort von Kanzler Friedrich Merz (CDU): „Ich gehe fest davon aus, dass auch der Bundeskanzler heute auf diesen Brief guckt und sich fragt: Warum diese Opposition in der Regierung.“ Im Kabinett könne man ein gemeinsames Signal setzen und „die Menschen um 10 Milliarden“ entlasten. „Ich glaube nur, dass dieses gegen die eigene Regierung Agieren, dass das am Ende nicht der Union nützt, nicht der SPD nützt, sondern das nützt am Ende denen, die es nicht gut meinen mit unserem Land.“
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Katherina Reiche, Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Lars Klingbeil, Katherina Reiche, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesfinanzminister, Wirtschaftsministerin, SPD, CDU, RTL-"Nachtjournal Spezial", Koalitionsausschuss, Bundeskanzler, Friedrich Merz (CDU), Kabinett
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) weist die Kritik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zurück, wonach die geplante Einkommensteuerreform versteckte Steuererhöhungen enthalte, und kündigt zugleich an, dass im Kabinett ein gemeinsames Signal zur Entlastung beschlossen werde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Klingbeils Zurückweisung des Vorwurfs von Katherina Reiche, die geplante Einkommensteuerreform enthalte versteckte Steuererhöhungen
- Reiches Brandbrief
- Erwartung eines Machtworts bzw. Beschlusses durch Kanzler Friedrich Merz im Kabinett
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Klingbeil weist den Vorwurf zurück, die Einkommensteuerreform enthalte versteckte Steuererhöhungen
- Er stellt Reiche die Kritik als nicht mit der Parteiführung vereinbar dar
- Die Reform sei im Koalitionsausschuss geeint worden
- Er erwartet ein Machtwort des Kanzlers Merz und dass dieser den Brandbrief prüfe
- Im Kabinett sollen gemeinsame Signale gesetzt werden, um Bürger um rund 10 Milliarden zu entlasten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen
- Entlastungen für Familien
- Entscheidung im Kabinett mit gemeinsamem Signal zur finanziellen Entlastung
- Mögliche zusätzliche Entlastung im Umfang von 10 Milliarden Euro
- Erwartung, dass die Haltung innerhalb der Regierungsparteien klarer abgestimmt wird
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil wird mit mehreren wörtlichen Aussagen im Artikel zitiert.
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