Inflation in Niedersachsen: Energie treibt Preise
Hannover () – Die Inflationsrate in Niedersachsen ist im August auf 2,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am am Montag in Hannover mit.
Im Juli hatte sie bei 2,7 Prozent gelegen; gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent.
Vor allem die Energiepreise zogen im Jahresvergleich deutlich an: Sie lagen um 10,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Kraftstoffe kosteten 27,9 Prozent mehr, darunter Diesel mit 42,2 Prozent und Superbenzin mit 23,6 Prozent.
Auch leichtes Heizöl verteuerte sich kräftig um 54,3 Prozent. Haushaltsenergie war dagegen insgesamt 1,0 Prozent günstiger als im August 2025; Strom kostete 3,7 Prozent weniger, Erdgas 6,9 Prozent und Fernwärme 6,6 Prozent weniger.
Ohne Heizöl und Kraftstoffe stieg der Gesamtindex um 1,8 Prozent.
Nahrungsmittel waren im Schnitt 0,5 Prozent billiger als ein Jahr zuvor und dämpften damit die Inflation. Deutliche Preisaufschläge gab es unter anderem bei Kopfsalat und Eisbergsalat (plus 28,3 Prozent), Möhren (plus 16,3 Prozent) und Eiern (plus 11,6 Prozent).
Deutlich günstiger waren Butter (minus 29,1 Prozent), Milch (minus 10,3 Prozent) und frisches Obst (minus 7,4 Prozent). Die Kerninflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie lag bei 2,5 Prozent.
Dienstleistungen ohne Nettokaltmieten verteuerten sich um 3,4 Prozent.
Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen kosteten 3,5 Prozent mehr, die Personen- und Güterbeförderung 6,0 Prozent. Die Nettokaltmieten stiegen moderat um 2,1 Prozent, während die Wohnungsnebenkosten mit 5,0 Prozent deutlich zulegten, etwa für Müllabfuhr (plus 5,4 Prozent), Abwasserentsorgung (plus 3,9 Prozent) und Wasserversorgung (plus 3,7 Prozent).
Insgesamt stieg der Index für Dienstleistungen um 3,0 Prozent.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN)
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN)
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im August (für die Inflationsrate in Niedersachsen) statt; berichtet wird darüber am Montag (genaues Datum des Montags ist im Text nicht genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover, Niedersachsen
Worum geht es in einem Satz?
Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen stieg die Inflationsrate in Niedersachsen im August auf 2,9 % (von 2,7 % im Juli), vor allem getrieben durch deutlich höhere Energiepreise, während Nahrungsmittel tendenziell günstiger waren und auch ohne Heizöl und Kraftstoffe die Verbraucherpreise weiter spürbar zulegten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der Energiepreise im Jahresvergleich, insbesondere Kraftstoffe (Diesel 42,2 Prozent, Superbenzin 23,6 Prozent) und leichtes Heizöl (54,3 Prozent)
- Teilweise dämpfende Entwicklung bei Nahrungsmitteln, insgesamt 0,5 Prozent günstiger im Jahresvergleich
- Erhöhung der Preise für Dienstleistungen ohne Nettokaltmieten um 3,4 Prozent
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Angaben zur Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- höhere Inflationsrate in Niedersachsen im August
- Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat
- deutliche Teuerung vor allem bei Energiepreisen im Jahresvergleich
- spürbare Preissteigerungen bei Kraftstoffen und leichtem Heizöl
- insgesamt geringere Kosten bei Haushaltsenergie im Jahresvergleich
- unterschiedliche Preisentwicklung bei Strom, Erdgas und Fernwärme im Jahresvergleich
- ohne Heizöl und Kraftstoffe stärkerer Anstieg des Gesamtindex
- Dämpfung der Inflation durch günstigere Nahrungsmittel im Jahresvergleich
- teils deutliche Preissteigerungen bei einzelnen Lebensmitteln wie Salat, Möhren und Eiern
- teils deutliche Preisrückgänge bei Produkten wie Butter, Milch und frischem Obst
- Kerninflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie liegt höher als Gesamtinflation im Hintergrundvergleich
- Verteuerung von Dienstleistungen ohne Nettokaltmieten
- Preissteigerungen bei Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen sowie bei Personen- und Güterbeförderung
- moderater Anstieg der Nettokaltmieten
- deutlich höhere Wohnungsnebenkosten
- insgesamt Anstieg des Dienstleistungsindex
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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