Politik in Deutschland: Sachsen-Anhalt und mögliche Zusammenarbeit
Berlin () – BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat sich nach eigenen Angaben noch nie persönlich mit Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund über eine mögliche Zusammenarbeit ausgetauscht. „Wir haben noch nicht miteinander gesprochen“, sagte Wagenknecht den Sendern RTL und ntv.
Auf die Frage, ob sie mit ihm über wechselnde Mehrheiten sprechen müsse, verwies sie zunächst auf die Wähler.
Wagenknecht kritisierte zugleich Siegmunds eigene Ansage, ohne absolute Mehrheit gar nicht erst als Ministerpräsident anzutreten. „Herr Siegmund hat ja selber klargestellt, wenn er nicht die absolute Mehrheit bekommt, dann will er gar nicht antreten, sondern überlässt der CDU das Amt des Ministerpräsidenten. Das halten wir für absolut falsch“, so die BSW-Politikerin.
Stattdessen forderte sie eine überparteiliche Persönlichkeit als Ministerpräsident, die auch Anliegen von AfD-Wählern aufgreift.
„Wir wollen eine überparteiliche, akzeptierte Persönlichkeit, die allerdings für eine neue Politik steht. Sie muss die Anliegen der Menschen ernst nehmen, die jetzt AfD und auch uns wählen. Das sind teilweise Menschen, die ähnliche Anliegen haben. Sie wollen eine gesteuerte Migration, sie wollen nicht diese unkontrollierte Migration.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sahra Wagenknecht, Ulrich Siegmund
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sahra Wagenknecht, BSW, AfD, Ulrich Siegmund, RTL, ntv, CDU, Sachsen-Anhalt, Ministerpräsident, BSW-Politikerin
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht erklärte, sie habe sich persönlich noch nie mit Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund über eine mögliche Zusammenarbeit ausgetauscht, kritisierte dessen Aussage zur absoluten Mehrheit und forderte stattdessen einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der auch AfD-Wähler-Anliegen aufgreift.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Noch kein persönlicher Austausch zwischen Sahra Wagenknecht und Ulrich Siegmund über eine mögliche Zusammenarbeit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Nein
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach einer überparteilichen, akzeptierten Persönlichkeit als Ministerpräsident
- Kritik an der Bedingungen-Ansage, eine Ministerpräsidentenrolle nur mit absoluter Mehrheit zu übernehmen
- Positionierung für eine neue Politik, die auch AfD-wählende Anliegen aufgreift
- Bezug auf Forderungen nach gesteuerter statt unkontrollierter Migration
- Indirekte Betonung der Rolle der Wähler bei politischen Mehrheiten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Sahra Wagenknecht äußert sich in dem Artikel mit direkten Zitaten („Wir haben noch nicht miteinander gesprochen“, sowie weitere Aussagen zu Siegmunds Positionen).
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