Wirtschaft: Dax und Euro im Fokus
Frankfurt/Main () – Der Dax hat am Mittwoch nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag leicht in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 26.305 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Bank, Heidelberg Materials, die Commerzbank sowie Qiagen, am Ende SAP, Volkswagen und Zalando.
„Es bleibt dabei: Wie das Kaninchen vor der Schlange scheinen auch die Anleger vor den Quartalszahlen des KI-Highflyers Nvidia gelähmt und beinahe handlungsunfähig“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Unterstützung bekomme der Dax von den weiter rückläufigen Rohölpreisnotierungen und damit abnehmenden Inflationssorgen. „Das nimmt den Aussagen zu weiteren potenziellen Leitzinsanhebungen der Europäischen Zentralbank etwas den Wind aus den Segeln. Denn die Energiepreise wirken insbesondere über Zweitrundeneffekte stark nach und bereiten deshalb einigen europäischen Geldpolitikern Sorgen.“
„Im Fokus stehen bei den Einzelwerten heute die Aktien von Qiagen, die wegen erneuter Übernahmespekulationen gesucht werden“, fügte Lipkow hinzu. „Die abnehmende Konjunkturunsicherheit und die sich abzeichnende Entspannung im Nahen Osten über die Energiepreise lassen zudem Banken und Finanzwerte wieder attraktiv erscheinen. Auf der Verliererseite finden sich aktuell die Aktien des Indexschwergewichts SAP, die nach einer Analystenabstufung unter Verkaufsdruck stehen.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1663 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8574 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 85,94 US-Dollar; das waren 264 Cent oder 3,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Frankfurter Börse
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Bank, Heidelberg Materials, Commerzbank, Qiagen, SAP, Volkswagen, Zalando, Nvidia, CMC Markets, Europäische Zentralbank
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Mittwoch statt (genauer: am Mittwochmittag/gegen 12:30 Uhr). Konkretes Datum ist nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax drehte nach einem verhaltenen Start leicht ins Plus (rund 26.305 Punkte, +0,2 %) und wurde vor allem von nachlassenden Ölpreisen sowie geringeren Inflationssorgen gestützt, während Anleger vor den Nvidia-Quartalszahlen zögerlich blieben und je nach Nachrichtenlage etwa Qiagen gesucht sowie SAP stärker unter Druck standen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Quartalszahlen des KI-Highflyers Nvidia
- weiter rückläufige Rohölpreisnotierungen
- abnehmende Konjunkturunsicherheit und Entspannung im Nahen Osten über die Energiepreise
- erneute Übernahmespekulationen bei Qiagen
- Analystenabstufung bei SAP unter Verkaufsdruck
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird keine Reaktion von Politik oder Öffentlichkeit auf die beschriebenen Ereignisse erwähnt
- Medienreaktionen werden nicht beschrieben
- Es werden lediglich Einschätzungen eines Marktanalysten zur Anlegerstimmung und zu einzelnen Aktien genannt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Der Dax drehte nach verhaltenem Start leicht ins Plus und lag gegen 12:30 Uhr bei rund 26.305 Punkten
- Abnehmende Inflationssorgen durch weiter rückläufige Rohölpreise stärkten den Index
- Die Erwartungen an mögliche weitere Leitzinsanhebungen der Europäischen Zentralbank wurden etwas abgeschwächt
- Die Einzelwerte von Banken und Finanzwerten wurden wieder attraktiver
- Qiagen-Aktien standen wegen erneuter Übernahmespekulationen unter besonderer Nachfrage
- SAP-Aktien gerieten unter Verkaufsdruck nach einer Analystenabstufung
- Der Euro wertete gegenüber dem US-Dollar leicht ab, wodurch 1 Euro 1,1663 US-Dollar kostete und 1 US-Dollar 0,8574 Euro
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst von CMC Markets).
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