Gesellschaft: Meta-Jugendschutz vor Gericht
New York () – Der Instagram-Mutterkonzern Meta und mehrere US-Bundesstaaten haben sich in einem Gerichtsprozess auf einen Vergleich geeinigt. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, über die US-Medien berichten.
Die 29 Bundesstaaten hatten Meta vorgeworfen, Social-Media-Plattformen gezielt süchtig machend gestaltet zu haben. Dadurch seien Jugendliche gefährdet worden, so der Vorwurf. Der Konzern soll Nutzer über die Sicherheit der Plattformen getäuscht haben, hieß es weiter. Meta wies die Vorwürfe zurück.
Die Bundesstaaten hatten Schadenersatz in Höhe von 1,4 Billionen Dollar und Änderungen an den Plattformen des Unternehmens gefordert. Der Konzern soll nun bis zu 18 Milliarden US-Dollar zahlen. 5,3 Milliarden davon sollen allerdings nur gezahlt werden, wenn die Mitbewerber Youtube und Tiktok ein tägliches Nutzungslimit von einer Stunde, einen Nachtmodus sowie Maßnahmen zur Altersüberprüfung einführen sowie gemeinsam einen Betrag in Höhe von 5,3 Milliarden US-Dollar zahlen.
Meta schreibt nun in einem Blogpost, man habe mit 52 Generalstaatsanwälten aus verschiedenen US-Bundesstaaten, Territorien und dem District of Columbia strengere Schutzmaßnahmen für Jugendliche vereinbart: maximal zwei Stunden tägliche Nutzung von Facebook und Instagram, eine nächtliche Sperre von 0-6 Uhr, stummgeschaltete Benachrichtigungen während der Schulzeit sowie mehr Kontrolle über algorithmische Feeds, Autoplay und Likes. Zusätzlich soll der Kontakt zu verdächtigen Erwachsenen eingeschränkt sowie Altersprüfungen und Meldesysteme verbessert werden. Eltern sollen erweiterte Kontroll- und Benachrichtigungsfunktionen erhalten.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Meta, 29 Bundesstaaten, District of Columbia
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Meta, 29 Bundesstaaten, US-Bundesstaaten, Territorien, District of Columbia, YouTube, TikTok, Facebook, Instagram, Generalstaatsanwälte
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am 26. August 2026 statt (bzw. wurde an diesem Tag als Blog-/Pressemitteilung veröffentlicht; „today“ in den Quellen). (about.fb.com)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
New York (USA), Vereinigte Staaten (mehrere US-Bundesstaaten), District of Columbia
Worum geht es in einem Satz?
Der Instagram-Mutterkonzern Meta hat sich in einem Vergleich mit 29 US-Bundesstaaten darauf geeinigt, bis zu 18 Milliarden Dollar zu zahlen und zum Jugendschutz strengere Maßnahmen wie Nutzungs- und Nachtbeschränkungen, eingeschränkte Benachrichtigungen sowie bessere Altersüberprüfung und Kontrollen der Plattformfunktionen umzusetzen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorwurf, dass Meta Social-Media-Plattformen gezielt suchterzeugend gestaltet habe und Jugendliche dadurch gefährdet worden seien
- Vorwurf, dass Meta Nutzer über die Sicherheit der Plattformen getäuscht habe
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- US-Medien berichten über die Einigung anhand von Gerichtsdokumenten
- Meta erklärt in einem Blogpost, welche Schutzmaßnahmen für Jugendliche vereinbart wurden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zahlung von bis zu 18 Milliarden US-Dollar durch Meta als Teil des Vergleichs
- Teilzahlung von 5,3 Milliarden US-Dollar abhängig von der Einführung von Einschränkungen durch Mitbewerber wie YouTube und TikTok
- Einführung eines täglichen Nutzungslimits von maximal einer Stunde bei Mitbewerbern als Voraussetzung für die Teilzahlung
- Einführung von Nachtmodus und Maßnahmen zur Altersüberprüfung bei Mitbewerbern als Voraussetzung für die Teilzahlung
- Verpflichtung zu strengeren Schutzmaßnahmen für Jugendliche auf Facebook und Instagram
- Begrenzung der täglichen Nutzung auf maximal zwei Stunden
- nächtliche Sperre zwischen 0 und 6 Uhr
- stummgeschaltete Benachrichtigungen während der Schulzeit
- mehr Kontrolle über algorithmische Feeds, Autoplay und Likes
- Einschränkung des Kontakts zu verdächtigen Erwachsenen
- Verbesserung von Altersprüfungen und Meldesystemen
- Erweiterte Kontroll- und Benachrichtigungsfunktionen für Eltern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme von Meta zitiert bzw. angeführt: Meta schreibt in einem Blogpost, man habe mit den Generalstaatsanwälten strengere Schutzmaßnahmen für Jugendliche vereinbart.
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