Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären

Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären

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Politik: Straße von Hormus unter US-Druck

Long Island () – US-Präsident Donald hat damit gedroht, die Straße von Hormus zu „Territorium der Vereinigten Staaten“ zu erklären. Die Drohung äußerte er in einer Rede vor Polizeischülern auf Long Island im Bundesstaat . Seine bemüht sich unterdessen weiterhin vergeblich um ein Ende des Krieges gegen den Iran.

Die Wasserstraße gilt als einer der wichtigsten Engpässe des Welthandels; normalerweise wird etwa ein Fünftel der weltweiten Ölexporte auf dem Seeweg durch sie transportiert. Trump kündigte an, die Meerenge „ziemlich bald“ zu US-Gebiet zu erklären.

Die Äußerung fällt in eine Zeit, in der die Friedensgespräche mit Teheran festgefahren sind. Der Iran weigert sich, die seit dem Beginn des US-israelischen Angriffs im Februar fast vollständig gesperrte Route wieder zu öffnen. Auch nach fast sechs Monaten Krieg zeichnet sich keine Einigung ab. Die USA versuchen, den Iran durch eine Blockade seiner Häfen und Schifffahrt wirtschaftlich unter Druck zu setzen.

Trump sagte derweil: „Nachdem wir mit der Niederlage des Iran fertig sind, der sehr schlimm besiegt wird, werde ich ziemlich bald die Straße von Hormus zu einem Territorium der Vereinigten Staaten erklären.“ Er fügte hinzu: „Im Wesentlichen ist es das, was es ist. Wir haben die Blockade. Keine Schiffe kommen durch, es sei denn, wir wollen es.“

Wie ernst die Ankündigung gemeint ist und ob sie eine neue politische Linie der Regierung darstellt, blieb zunächst unklar.

Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi sagte, Teheran lasse sich von Drohungen oder militärischer Machtdemonstration nicht einschüchtern. Die Straße von Hormus stehe allein unter iranischer Kontrolle.

Außenminister Abbas Araqchi erklärte, der Iran habe noch nicht über eine Wiederaufnahme der Gespräche mit Washington entschieden. Die Kontakte über Katar und Pakistan seien keine Verhandlungen. Gespräche mit Oman dienten lediglich der Definition einer Seeroute. Die USA müssten Bedingungen erfüllen, damit die Schifffahrt wieder aufgenommen werden könne.

Bereits zuvor hatte Trump behauptet, die USA hätten die „totale Kontrolle“ über die Meerenge, die internationales ist und an den Iran und Oman grenzt.

Seit Kriegsbeginn sind die Benzinpreise stark gestiegen. Trump verteidigte die Belastung für die : Wer „ein winziges bisschen mehr“ zahle, tue dies, um zu verhindern, dass ein „sehr böses Land“ eine Atomwaffe erhalte. Er werde sich dafür nicht entschuldigen.

Die US-Regierung hat in den vergangenen Monaten wiederholt den Sieg im Krieg verkündet und behauptet, das iranische Regime bitte um eine Einigung. Teheran fordert hingegen unter anderem eine „Korrektur“ des US-Verhaltens, vollständige Entschädigung für Kriegsschäden, die Aufhebung der Sanktionen und die bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Donald Trump, Kazem Gharibabadi, Abbas Araqchi

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Donald Trump, US-Präsident, Vereinigte Staaten, Iran, Teheran, Vereinigte Staaten (Regierung), USA, Washington, (aussen)Washington, Katar, Pakistan, Oman, Long Island, New York, Welthandel, Iran (Außenministeriums), Kazem Gharibabadi, Abbas Araqchi, Polizeischüler, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Long Island, Bundesstaat New York (USA)

Worum geht es in einem Satz?

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Auftritt auf Long Island gedroht, die Straße von Hormus „ziemlich bald“ zum US-Territorium zu erklären, während Friedensgespräche mit dem Iran feststecken und die USA den Iran weiterhin durch eine Blockade seiner Häfen und Schifffahrt unter Druck setzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Festgefahrene Friedensgespräche zwischen Washington und Teheran
  • Irans Weigerung, die seit dem Beginn des US-israelischen Angriffs im Februar fast vollständig gesperrte Route wieder zu öffnen
  • US-Bemühungen, den Iran durch eine Blockade seiner Häfen und Schifffahrt wirtschaftlich unter Druck zu setzen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine konkrete Darstellung, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Drohung reagiert haben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhöhtes Risiko von Eskalation und Konflikten im Persischen Golf und entlang der Straße von Hormus
  • Erwartbare zusätzliche wirtschaftliche Belastungen durch veränderte bzw. eingeschränkte Schifffahrt und Handelswege
  • Druck auf die Rohölversorgung und mögliche weitere Schwankungen bei Energiepreisen
  • Weiterer politischer und diplomatischer Stillstand bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran
  • Fortsetzung des Versuchs, den Iran durch eine Blockade seiner Häfen und Schifffahrt unter wirtschaftlichen Druck zu setzen
  • Mögliche verschärfte Spannungen zwischen den beteiligten Staaten und neue rechtliche bzw. politische Streitfragen zur Kontrolle der Seeroute
  • Fortgesetzter Einfluss auf Handels- und Energieflüsse, da Schiffe nur nach US-Wunsch passieren könnten
  • Zusätzliche Unsicherheit für internationale Akteure, die auf die Route für den Welthandel angewiesen sind

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—Kazem Gharibabadi wird mit einer Stellungnahme zitiert („Teheran lasse sich von Drohungen oder militärischer Machtdemonstration nicht einschüchtern.“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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