Niederrheinpolitik: DB-Cargo reagiert auf Niedrigwasser
Düsseldorf () – Wegen der schwierigen Lage für Schiffstransporte infolge niedriger Pegelstände will die Deutsche Bahn jetzt auch alte Güterwaggons reaktivieren. Das geht nach Informationen der „Rheinischen Post“ aus einem Papier von DB-Cargo-Chef Bernhard Osburg für die „Verkehrsträgerübergreifende Koordinierungsrunde Niedrigwasser“ hervor.
„Zusätzlich wird die Reaktivierung dauerhaft abgestellter Güterwagen geprüft und vorbereitet“, heißt es in dem Dokument, aus dem die Zeitung berichtet.
Zudem sollen weitere Wagenkapazitäten „im europäischen Markt“ erschlossen werden. DB Cargo könne „unmittelbar“ 900 Wagen mobilisieren, 300 davon sofort.
Osburg sagte, 900 Wagen ersetzten 200 Binnenschiffe.
„Wir stehen den betroffenen Industrien bereits kurzfristig tatkräftig zur Seite“, heißt es in dem Papier weiter. Zusatzverkehre für Kunden aus der Chemie- und Stahlindustrie würden „mit vollem Fokus“ umgesetzt.
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hatte angesichts des Niedrigwassers angekündigt, dass Fracht von den Binnenschiffen auf Schiene und Straße verlagert werde.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Bernhard Osburg, Steffen Bilger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Bahn, DB-Cargo, Rheinische Post, Verkehrsträgerübergreifende Koordinierungsrunde Niedrigwasser, DB Cargo, Bundesverkehrsminister, Steffen Bilger, CDU, Chemie- und Stahlindustrie, Binnenschiffe, Schiene, Straße
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf
Worum geht es in einem Satz?
Die Deutsche Bahn will wegen des Niedrigwassers im Binnenschiffsverkehr auch alte Güterwaggons reaktivieren, zusätzlich europaweit weitere Wagenkapazitäten erschließen und damit kurzfristig bis zu 900 Wagen mobilisieren, um betroffene Industrien (u. a. Chemie und Stahl) bei Zusatztransporten zu unterstützen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Niedrige Pegelstände und damit die schwierige Lage für Schiffstransporte infolge Niedrigwasser
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) kündigt an, dass Fracht von Binnenschiffen auf Schiene und Straße verlagert werden soll
Welche Konsequenzen werden genannt?
- kurzfristige Unterstützung für betroffene Industrien
- Umsetzung von Zusatzverkehren für Kunden aus der Chemieindustrie
- Umsetzung von Zusatzverkehren für Kunden aus der Stahlindustrie
- Erschließung zusätzlicher Wagenkapazitäten im europäischen Markt
- kurzfristige Mobilisierung von Güterwagen zur Verlagerung von Transportkapazitäten
- teilweise Ersetzung von Transporten über Binnenschiffe durch Bahntransporte
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme von DB-Cargo-Chef Bernhard Osburg zitiert (“Osburg sagte, 900 Wagen ersetzen 200 Binnenschiffe.”).
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