Heizungsgesetz: IW erwartet steigende Kosten durch Gasheizungen

Heizungsgesetz: IW erwartet steigende Kosten durch Gasheizungen

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Heizungskosten-Unsicherheit in der Politik (Berlin)

Berlin () – Durch das neue Heizungsgesetz von Schwarz-Rot könnten sich die jährlichen Heizkosten bis 2040 fast verdoppeln, wenn in bestehenden Wohngebäuden neue Gas- oder Ölheizungen eingebaut werden. Das geht aus einer bisher unveröffentlichten Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die die „Rheinische Post“ (Samstagausgabe) berichtet. Der Einbau einer Wärmepumpe dagegen würde das Kostenrisiko in den kommenden Jahren drastisch und spürbar reduzieren.

„Für einen durchschnittlichen Haushalt in einer teilsanierten Altbauwohnung in einem Mehrfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 10.000 Kilowattstunden erhöhen sich die jährlichen Heizkosten im hier berechneten Basisszenario von rund 1.080 Euro im Jahr 2026 auf 1.952 Euro im Jahr 2040“, heißt es in der Studie. Die laufenden Betriebskosten würden sich damit gegenüber dem heutigen Niveau mehr als verdoppeln, wenn der alte Gaskessel durch eine neue Gas- oder Ölheizung ersetzt werden würde.

Würde dagegen eine Wärmepumpe neu eingesetzt, würden die Heizkosten über viele Jahre weitgehend stabil bleiben. Jedes Jahr würden den Berechnungen zufolge mehrere Hundert Euro Heizkosten gespart – in der teilsanierten Altbauwohnung sogar 1.000 Euro oder mehr im Jahr. Die Aufteilung der Kosten zeige deutlich, dass Biomethan ab 2029 der Hauptkostentreiber für die jährliche Heizkostenabrechnung sein werde.

Das Institut sieht das neue Heizungsgesetz insgesamt kritisch. Die Neuregelung vermittele den Eindruck, Gas- oder Ölheizungen könnten bis über das Jahr 2044 hinaus genutzt werden. „Dies steht in einem unmittelbaren Spannungsverhältnis zum gesetzlichen Ziel, spätestens 2045 Klimaneutralität zu erreichen.“

Das neue Heizungsgesetz schaffe neue Unsicherheit. „Haushalte könnten dadurch zu Investitionen verleitet werden, die zwar kurzfristig zulässig erscheinen, sich langfristig jedoch als unwirtschaftlich oder regulatorisch nicht tragfähig erweisen“, warnt das IW.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasheizung (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen keine vollständigen Personennamen im Text vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Rheinische Post (dts Nachrichtenagentur), Schwarz-Rot

Wann ist das Ereignis passiert?

Samstag, 2026 (Datum nicht genannt) – berichtet in der „Rheinische Post“ (Samstagausgabe).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Laut einer bisher unveröffentlichten IW-Studie könnten Haushalte durch das geplante Heizungsgesetz von Schwarz-Rot bei Einbau neuer Gas- oder Ölheizungen bis 2040 fast doppelt so hohe jährliche Heizkosten haben, während der Einsatz von Wärmepumpen das Kostenrisiko deutlich reduziert und das Gesetz insgesamt kritisiert wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Neues Heizungsgesetz von Schwarz-Rot

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Das Institut der deutschen Wirtschaft kritisiert das neue Heizungsgesetz insgesamt
  • Das Gesetz vermittle den Eindruck, dass Gas- oder Ölheizungen noch bis über 2044 hinaus genutzt werden könnten
  • Das stelle laut Studie ein Spannungsverhältnis zum Ziel spätestens 2045 klimaneutral zu erreichen dar
  • Das Gesetz schaffe laut IW neue Unsicherheit für Haushalte
  • Haushalte könnten zu Investitionen verleitet werden, die kurzfristig zulässig erscheinen, langfristig aber unwirtschaftlich oder regulatorisch nicht tragfähig seien
  • Die Rheinische Post berichtet über die bisher unveröffentlichte Studie

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anstieg der jährlichen Heizkosten bis 2040 bei Einbau neuer Gas- oder Ölheizungen in bestehenden Wohngebäuden
  • Mehr als Verdopplung der laufenden Betriebskosten im Vergleich zum heutigen Niveau bei Ersetzung alter Gaskessel
  • Langfristig spürbare Einsparungen bei Einsatz einer Wärmepumpe, mit mehreren Hundert Euro pro Jahr je nach Szenario
  • Risiko, dass Haushalte Investitionen tätigen, die sich langfristig als unwirtschaftlich erweisen
  • Entstehung von Unsicherheit durch den Eindruck, dass Gas- oder Ölheizungen länger als im Einklang mit dem Klimaneutralitätsziel genutzt werden könnten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Das IW zitiert bzw. warnt in der Studie mit einer Stellungnahme: „Haushalte könnten dadurch zu Investitionen verleitet werden, die zwar kurzfristig zulässig erscheinen, sich langfristig jedoch als unwirtschaftlich oder regulatorisch nicht tragfähig erweisen“.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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