Thüringen: Azubiwerk im Fokus der Politik
Erfurt () – Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat den Prüfungsbericht der Landesregierung zur Einrichtung eines Azubiwerks scharf kritisiert. Das habe die Abgeordnete Linda Stark, jugend- und ausbildungspolitische Sprecherin, mitgeteilt.
Die Ergebnisse des Berichts seien ein schlechter Witz, da sie oberflächlich und rein finanziell geprägt seien, ohne die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung zu berücksichtigen.
Der Entschließungsantrag der Linken zur Prüfung eines Azubiwerks war mit dem Haushalt für 2026/27 im Dezember 2025 beschlossen worden. Die Regierung sollte bis Juni prüfen, wie Wohnraum- und Unterstützungsangebote für Auszubildende in Thüringen unter einem Dach gebündelt werden können.
Stark betonte, dass Doppelstrukturen vermieden und jährlich eine Auszubildendenkonferenz stattfinden müsse. Vorbilder seien die Azubiwerke in München, Hamburg und Bremen.
Im Februar 2026 hatte sich auch Schleswig-Holstein für die Errichtung eines Azubiwerks ausgesprochen und dafür Zuspruch der dortigen IHK erhalten.
Stark wies darauf hin, dass junge Menschen echte Teilhabe bräuchten, anstatt dass die Politik über sie entscheide. Die aktuelle Nicht-Priorisierung zeige sich etwa in den Diskussionen um ein Social-Media-Verbot und die BAföG-Reform.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Die Linke (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Linda Stark
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, Thüringer Landtag, Landesregierung, Linke, IHK, Schleswig-Holstein
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum:
- Dezember 2025 (Entschließungsantrag der Linken mit dem Haushalt für 2026/27 beschlossen)
- bis Juni 2026 (Prüfung durch die Landesregierung)
- Februar 2026 (Schleswig-Holstein sprach sich für ein Azubiwerk aus)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Thüringen (Thüringer Landtag / Landesregierung)
Worum geht es in einem Satz?
Die Fraktion „Die Linke“ im Thüringer Landtag kritisiert den Prüfungsbericht der Landesregierung zur Einrichtung eines Azubiwerks scharf, weil er nach Ansicht von Linda Stark zu oberflächlich und rein finanziell sei und wichtige Aspekte wie die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung sowie konkrete Strukturvorgaben (z. B. Vermeidung von Doppelstrukturen und jährliche Auszubildendenkonferenzen) außer Acht lasse.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Entschließungsantrag der Linken zur Prüfung eines Azubiwerks, beschlossen mit dem Haushalt für 2026/27 im Dezember 2025
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Linke kritisiert den Prüfungsbericht der Landesregierung scharf
- Die Ergebnisse werden als oberflächlich und rein finanziell geprägt bezeichnet
- Es wird betont, dass die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung nicht berücksichtigt werde
- Die Linke fordert die Vermeidung von Doppelstrukturen
- Es soll jährlich eine Auszubildendenkonferenz stattfinden
- Als Vorbilder werden die Azubiwerke in München, Hamburg und Bremen genannt
- Im Bericht wird erwähnt, dass Schleswig-Holstein im Februar 2026 ebenfalls ein Azubiwerk befürwortet hat und dabei Zuspruch der IHK erhielt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Kritik am Prüfungsbericht der Landesregierung zur Einrichtung eines Azubiwerks wegen oberflächlicher und rein finanzieller Bewertung
- Forderung nach stärkerer Berücksichtigung der Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung
- Forderung zur Vermeidung von Doppelstrukturen bei Wohnraum- und Unterstützungsangeboten für Auszubildende
- Pflicht zur Einrichtung einer jährlich stattfindenden Auszubildendenkonferenz
- Erwartung, dass junge Menschen echte Teilhabe erhalten statt dass Politik über sie hinweg entscheidet
- Hinweis auf eine aus Sicht der Linken fehlende Priorisierung junger Menschen in weiteren politischen Debatten wie Social Media Verbot und BAföG Reform
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — die Abgeordnete Linda Stark (Die Linke) wird im Artikel mit ihrer kritischen Stellungnahme zum Prüfungsbericht zitiert.
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