US-Börsen geben nach – Ölpreis schießt in die Höhe

Wirtschaft: US-Börsen belasten sich in New York

New York () – Die US-Börsen haben am Montag nachgegeben. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.498 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.515 Punkten 0,8 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.265 Punkten 1,9 Prozent im Minus.

„An der Wall Street sieht man die Situation im Nahen Osten heute durch eine etwas andere Brille“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Durch den wieder aufgeflammten Konflikt steigen die Ölpreise und nähren Inflationssorgen, denen die Fed auf keinen Fall mit den noch jüngst erhofften Zinssenkungen begegnen kann.“ Zudem kündigte US-Präsident Donald Trump an, die Straße von Hormus kontrollieren und von den Schiffen Abgaben erheben zu wollen.

„Zusätzlich reduzieren Investoren weiter ihre Aktienbestände in den Halbleiterunternehmen und das übt Verkaufsdruck auf den Gesamtmarkt aus. Die Gewichtung des Chipsektors hat über die vergangenen Monate deutlich zugenommen und so die Kurse der Indizes maßgeblich beeinflusst.“

„Die Nervosität hinsichtlich der hohen Bewertungen und des Platzens einer möglichen Blase trifft auf einen ausgetrockneten Sommerhandel. Weniger Liquidität und gleichzeitig hohe Volatilität sind an der Börse keine gern gesehene Kombination. Deshalb reduzieren Anleger ihre Risikopositionen. Vor dem Start der Berichtssaison dürften sie sich weiter zurückhaltend präsentieren. Ab morgen könnte dann wieder etwas positive Dynamik in den Handel kommen, sofern die Banken mit ihren Zahlen überzeugen“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1384 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8784 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.004 US-Dollar gezahlt (-2,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,08 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,05 US-Dollar, das waren 9,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wallstreet in New York

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

US-Börsen geben nach – Ölpreis schießt in die Höhe

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow, Donald Trump

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CMC Markets, US-Börsen, Fed (Federal Reserve), Donald Trump

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Montag statt (US-Börsen nachgegeben). Ein konkretes Datum wird im Text jedoch nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

New York (Wall Street)

Worum geht es in einem Satz?

Die US-Börsen sind am Montag gefallen, vor allem wegen erneuter Nahost-Sorgen mit steigenden Ölpreisen, erhöhten Inflationsängsten, Abbau von Chip-Investments sowie zurückhaltendem Sommerhandel, während sich der Euro schwächer zeigte und Gold deutlich nachgab.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

wieder aufgeflammter Konflikt im Nahen Osten steigende Ölpreise und Inflationssorgen wieder jüngst erhoffte Zinssenkungen Donald Trump kündigt an die Straße von Hormus kontrollieren und von den Schiffen Abgaben erheben Investoren reduzieren weiter ihre Aktienbestände in Halbleiterunternehmen ausgetrockneter Sommerhandel weniger Liquidität höhere Volatilität Nervosität wegen hoher Bewertungen und mögliches Platzens einer Blase vor dem Start der Berichtssaison zurückhaltende Risikopositionen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
  • Nur Aussagen eines Marktanalysten und Angaben zu Marktbewegungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der US-Börsenindizes durch gestiegene Ölpreise und dadurch verstärkte Inflationssorgen
  • Erwartung, dass die Fed Zinssenkungen nicht wie erhofft umsetzen kann
  • Weiterer Verkaufsdruck im Chipsektor durch reduzierte Aktienbestände von Investoren
  • Höhere Nervosität wegen hoher Bewertungen und Sorgen vor einem möglichen Platzen einer Blase
  • Schlechtere Handelsbedingungen durch ausgedrockneten Sommerhandel mit weniger Liquidität und gleichzeitig hoher Volatilität
  • Anleger reduzieren ihre Risikopositionen und verhalten sich vor der Berichtssaison zurückhaltender
  • Mögliche Erholung ab dem nächsten Handelstag, sofern die Banken mit ihren Zahlen überzeugen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst bei CMC Markets) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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