Proteste gegen AfD-Parteitag in Erfurt
Erfurt () – Nach den massiven Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt am Samstag, haben sich die Demonstranten offenbar aus der Thüringer Landeshauptstadt zurückgezogen.
Am Sonntagmorgen waren die Orte, an denen am Vortag noch Zehntausende protestiert hatten, nach Angaben eines dts-Reporters menschenleer. So deuteten beispielsweise am Domplatz lediglich eine Vielzahl von Polizeiautos auf die weiterhin laufende Veranstaltung hin. Die Aufräumarbeiten waren zudem schon weit vorgeschritten. Protestplakate und weiteres Material der Demonstranten wurden feinsäuberlich in Müllsäcken aufgestapelt und standen zur Abholung bereit.
Die Sicherheitsmaßnahmen sind allerdings weiterhin in Kraft. So ist der Tramverkehr in der Innenstadt stark eingeschränkt. Auf dem Weg zum Messegelände, wo der Parteitag stattfindet, gibt es weiterhin Kontrollen. Wartezeiten für Delegierte und Journalisten gibt es aber nicht mehr. Auf dem Weg vom Bahnhof zur Messe waren nach Angaben des dts-Reporters keine Protestler zu sehen.
Einige kleinere Protestveranstaltungen werden aber auch am Sonntag noch erwartet. Bisher sind eine Fahrraddemo des ADFC sowie ein Kaffeetrinken der Gruppe „Omas gegen Rechts“ angemeldet. Am Vortag waren noch zwischen 31.000 und 50.000 Protestler vor Ort. Versuche, den Parteitag mit Blockaden zu verhindern oder zu verzögern, waren allerdings gescheitert, da die meisten Delegierten bereits in der Nacht zur Messe gekommen waren.
Großenteils blieb es friedlich, es gab lediglich einige Ausschreitungen, bei denen die Polizei Pfefferspray einsetzte. Zudem gab es einen Angriff auf mehrere Medienvertreter. Insgesamt registrierte die Polizei mindestens 48 Straftaten und elf Ordnungswidrigkeiten.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Überreste von Anti-AfD-Demo vom Vortag am 05.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
AfD, ADFC, Omas gegen Rechts
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am Samstag, den 05.07.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Thüringen
Worum geht es in einem Satz?
Nach massiven Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt am Samstag, bei denen bis zu 50.000 Demonstranten teilnahmen, sind die Protestorte am Sonntag weitgehend menschenleer, während kleinere Veranstaltungen weiterhin stattfinden und die Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt aufrechterhalten bleiben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- AfD-Bundesparteitag in Erfurt
- Hohe Anzahl von Protestteilnehmern (31.000 bis 50.000)
- Massive Sicherheitsvorkehrungen der Polizei
- Geplante Blockaden des Parteitags
- Vorangegangene politische Spannungen
- Anstieg von rechtspopulistischen Bewegungen
- Friedliche und gewaltsame Proteste zuvor
- Aktivität von Gruppen wie "Omas gegen Rechts" und ADFC
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Zehntausende Demonstranten haben gegen den AfD-Bundesparteitag protestiert.
- Orte der Proteste waren am Sonntagmorgen menschenleer.
- Polizeiautos deuten auf anhaltende Sicherheitsmaßnahmen hin.
- Aufräumarbeiten waren weit fortgeschritten, Material der Demonstranten wurde abtransportiert.
- Tramverkehr in der Innenstadt stark eingeschränkt, Kontrollen auf dem Weg zum Messegelände.
- Keine Wartezeiten für Delegierte und Journalisten mehr auf dem Weg zur Messe.
- Kleinere Protestveranstaltungen (Fahrraddemo, Kaffeetrinken) sind für Sonntag angekündigt.
- Am Vortag zwischen 31.000 und 50.000 Protestler vor Ort.
- Versuch, Parteitag durch Blockaden zu behindern, gescheitert.
- Großenteils friedliche Proteste, einige Ausschreitungen mit Pfefferspray-Einsatz.
- Angriff auf mehrere Medienvertreter registriert.
- Polizei zählte mindestens 48 Straftaten und elf Ordnungswidrigkeiten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückzug der Demonstranten aus der Stadt
- Plätze waren am Folgetag menschenleer
- Fortgesetzte Sicherheitsmaßnahmen
- Eingeschränkter Tramverkehr in der Innenstadt
- Weiterhin Kontrollen auf dem Weg zum Messegelände
- Keine Wartezeiten für Delegierte und Journalisten mehr
- Erwartete kleinere Protestveranstaltungen
- Registrierte mindestens 48 Straftaten und elf Ordnungswidrigkeiten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
- Neue Kürzungen: Wohnungswirtschaft schickt Brandbrief an Merz - 31. Juli 2026
- Kretschmer stellt Haltung zur AfD klar - 31. Juli 2026
- Linke fordert Kurzarbeitergeld bei Hitze - 31. Juli 2026

