Politik: AfD-Parteitag in Erfurt Fortgesetzt
Erfurt () – Die AfD hat ihren Bundesparteitag in Erfurt am Sonntagmorgen fortgesetzt.
Im Mittelpunkt des zweiten und letzten Tags des Parteitreffens stehen Beratungen über Änderungen an der Parteisatzung und andere interne Regularien. Größere inhaltliche Kontroversen werden nicht erwartet. Zum Abschluss wollen zudem die wiedergewählten Parteichefs Tino Chrupalla und Alice Weidel zu den Delegierten sprechen.
Massive Proteste wie am Vortag werden nicht erwartet – bisher sind nur eine Fahrraddemo des ADFC sowie ein Kaffeetrinken der Gruppe „Omas gegen Rechts“ angemeldet. Viele Demonstranten, die mit Bussen in die Thüringer Landeshauptstadt kamen, sind bereits abgereist – die Zugangswege zur Messe waren abgesehen von der starken Polizeipräsenz menschenleer. Versuche, den Parteitag mit Blockaden zu verhindern oder zu verzögern, waren am Vortag gescheitert, da die meisten Delegierten bereits in der Nacht zur Messe gekommen waren.
Insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Polizei etwa 31.000 Menschen an den Protesten in und um Erfurt. Zusätzlich sollen rund 10.000 Personen an Blockadeaktionen teilgenommen haben. Die Veranstalter sprachen von rund 50.000 Protestlern. Großenteils blieb es friedlich, es gab aber auch einige Ausschreitungen, bei denen die Polizei Pfefferspray einsetzte. Zudem gab es einen Angriff auf mehrere Medienvertreter. Insgesamt registrierte die Polizei mindestens 48 Straftaten und elf Ordnungswidrigkeiten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | AfD-Parteitag am 05.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der genannten Personen im Artikel sind:
Tino Chrupalla, Alice Weidel.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
AfD, ADFC, Omas gegen Rechts
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 05.07.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt
Worum geht es in einem Satz?
Die AfD setzt ihren Bundesparteitag in Erfurt fort, wobei Änderungen an der Satzung im Fokus stehen, während Proteste wie eine Fahrraddemo und ein Kaffeetrinken der "Omas gegen Rechts" stattfinden, wobei die zuvor massiven Proteste weitgehend abgeklungen sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Fortsetzung des AfD-Bundesparteitags in Erfurt
- Beratungen über Änderungen an der Parteisatzung
- Wiederwahl der Parteichefs Tino Chrupalla und Alice Weidel
- Geringe Erwartungen an größere inhaltliche Kontroversen
- Anmeldung von weniger Protesten im Vergleich zum Vortag
- Abreise vieler Demonstranten nach vorherigen Protestaktionen
- Starke Polizeipräsenz an den Zugangswegen zur Messe
- Gescheiterte Versuche, den Parteitag mit Blockaden zu verhindern
- Polizeiliche Schätzung von 31.000 Protestteilnehmern
- Meldung von 48 Straftaten und elf Ordnungswidrigkeiten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- AfD-Bundesparteitag in Erfurt fortgesetzt
- Schwerpunkt auf Änderungen der Parteisatzung und internen Regularien
- Keine größeren inhaltlichen Kontroversen erwartet
- Wiedergewählte Parteichefs Tino Chrupalla und Alice Weidel sprechen zu Delegierten
- Keine massiven Proteste wie am Vortag erwartet
- Angemeldet: Fahrraddemo des ADFC und Kaffeetrinken der "Omas gegen Rechts"
- Viele Demonstranten bereits abgereist
- Polizeipräsenz stark, Zugangswege menschenleer
- Vorangegangene Blockadeversuche gescheitert
- Polizei meldet etwa 31.000 Protestierende in Erfurt
- Rund 10.000 Personen an Blockadeaktionen beteiligt
- Veranstalter sprechen von etwa 50.000 Protestlern
- Proteste größtenteils friedlich, einige Ausschreitungen
- Polizei setzte Pfefferspray ein
- Angriff auf Medienvertreter
- Mindestens 48 Straftaten und elf Ordnungswidrigkeiten registriert
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Veränderungen an der Parteisatzung und internen Regularien
- Rede der wiedergewählten Parteichefs
- Geringerer Protest gegenüber dem Vortag
- Anmeldung von friedlichen Veranstaltungen
- Abreise vieler Demonstranten
- Polizeipräsenz in der Stadt
- Misserfolg von Blockadeversuchen
- Registrierte Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
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Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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