Gesellschaft: Suizidprävention in Deutschland
Berlin () – Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) setzt auf eine zentrale Krisenrufnummer und eine neue Bundesfachstelle, um die Suizidrate in Deutschland zu senken. Das geht aus dem Referentenentwurf des Gesetzes zur Stärkung der nationalen Suizidprävention hervor, aus dem das Magazin Politico zitiert.
Mehr als 10.000 Menschen in Deutschland beenden ihr Leben jährlich durch Suizid. Das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, illegale Drogen und HIV zusammen. Warken zeigt nun, wie sie das Problem angehen will.
Eine zentrale Krisenrufnummer soll helfen. Sie stelle „gerade durch ihre leichte Erreichbarkeit eine niederschwellige und anonyme Unterstützung in Krisensituationen dar und kann dazu beitragen, die Zahl der Suizide zu reduzieren“, heißt es im Entwurf. Die Nummer soll an regionale Hilfsangebote weiterleiten können. Verantwortlich für die Entwicklung der Krisenrufnummer ist die neue Bundesfachstelle, die sich im Geschäftsbereich des Gesundheitsministeriums befinden soll.
„Die Einrichtung der Bundesfachstelle ist auf einen Zeitraum von insgesamt fünfzehn Jahren ab dem Zeitpunkt ihrer Errichtung begrenzt“, heißt es im Gesetzentwurf. Insgesamt ist mit jährlichen Mehrkosten in Höhe von rund 1,48 Millionen Euro für den Betrieb der Bundesfachstelle zu rechnen. Die Arbeit der Fachstelle ist bis zum 31. Dezember 2038 zu evaluieren.
Ein Fachbeirat aus bis zu elf Mitgliedern soll die neue Fachstelle unterstützen. Die Mitglieder des Fachbeirats sind ehrenamtlich tätig und werden vom BMG für fünf Jahre berufen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nina Warken (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nina Warken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Gesundheitsministerium, Politico, Bundesfachstelle, BMG
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Gesundheitsministerin Nina Warken plant eine zentrale Krisenrufnummer und eine neue Bundesfachstelle zur Suizidprävention in Deutschland, um die hohe Suizidrate zu senken, die jährlich über 10.000 Menschen betrifft.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hohe Suizidrate in Deutschland (über 10.000 jährlich)
- Suizid häufigster Todesursache im Vergleich zu Verkehrsunfällen, Drogen und HIV
- Bedarf an Unterstützung in Krisensituationen
- Mangelnde Erreichbarkeit bestehender Hilfsangebote
- Ziel, Suizidrate zu senken
- Fehlende zentrale Anlaufstelle für Betroffene
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einführung einer zentralen Krisenrufnummer zur Unterstützung in Krisensituationen
- Angestrebte Reduzierung der Suizidrate in Deutschland
- Verknüpfung mit regionalen Hilfsangeboten
- Gründung einer neuen Bundesfachstelle im Gesundheitsministerium
- Begrenzung der Einrichtung der Bundesfachstelle auf fünfzehn Jahre
- Jährliche Mehrkosten von rund 1,48 Millionen Euro für den Betrieb der Fachstelle
- Evaluierung der Arbeit der Fachstelle bis zum 31. Dezember 2038
- Unterstützung durch einen Fachbeirat mit bis zu elf Mitgliedern
- Ehrenamtliche Mitgliedschaft im Fachbeirat für fünf Jahre
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Gesundheitsministerin Nina Warken zitiert, die betont, dass die zentrale Krisenrufnummer eine "niederschwellige und anonyme Unterstützung in Krisensituationen" bieten soll, um die Suizidrate zu reduzieren.
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