Politik: Chinas Unterstützung für Russland im Fokus
Berlin () – Der chinesische Botschafter in Deutschland ist am Donnerstag zu einem dringlichen Gespräch ins Auswärtige Amt gebeten worden. Das berichtet der „Spiegel“. Thema seien Berichte gewesen, nach denen in China russische Soldaten ausgebildet würden. Die Berichte beschreiben Unterstützung für Russland durch staatliche Akteure in China, namentlich die chinesische Volksbefreiungsarmee.
Aus dem Haus von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hieß es weiter, die Berichte seien „sehr besorgniserregend, denn grundsätzlich gilt das, was wir schon häufig klar gesagt haben: Russland ist die größte Bedrohung unserer euro-atlantischen Sicherheit“. Alles, was Russland in die Lage versetze, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine weiterzuführen, sei auch eine Bedrohung für die eigene Sicherheit. Chinas entscheidende und wachsende Unterstützung für Russlands brutalen Angriffskrieg betreffe daher direkt die eigene Sicherheit.
Die Bundesregierung mache in allen Gesprächen mit der chinesischen Seite sehr deutlich, wie stark einen Chinas Unterstützung für Russland besorge. So habe auch Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Besuch in China im Februar das Thema gegenüber dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping angesprochen. Auch bespreche man das Thema intensiv mit den europäischen Partnern. Die Bitte um ein dringliches Gespräch ist ein Mittel des deutlichen diplomatischen Protests, aber noch keine formelle Einbestellung.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Chinesische Botschaft in Deutschland (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Johann Wadephul, Friedrich Merz, Xi Jinping
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Chinesische Botschaft in Deutschland, Auswärtiges Amt, Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), Russland, chinesische Volksbefreiungsarmee, Bundesregierung, Bundeskanzler Friedrich Merz, Xi Jinping, europäische Partner.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, China.
Worum geht es in einem Satz?
Der chinesische Botschafter wurde aufgrund besorgniserregender Berichte über die Ausbildung russischer Soldaten in China zu einem dringlichen Gespräch ins Auswärtige Amt eingeladen, da die Bundesregierung Chinas wachsende Unterstützung für Russlands Angriffskrieg als direkte Bedrohung für die euro-atlantische Sicherheit betrachtet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Berichte über Ausbildung russischer Soldaten in China
- Unterstützung Russlands durch die chinesische Volksbefreiungsarmee
- Besorgnis der Bundesregierung über Chinas Rolle im Ukraine-Konflikt
- Diplomatische Anfragen zur Klärung der Situation
- Intensiver Austausch mit europäischen Partnern
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Chinesischer Botschafter in Deutschland zu dringlichem Gespräch im Auswärtigen Amt gebeten
- Thema: Berichte über Ausbildung russischer Soldaten in China
- Unterstützung Russlands durch chinesische Volksbefreiungsarmee im Fokus
- Bundesaußenminister äußert Besorgnis über Berichte
- Russland als größte Bedrohung der euro-atlantischen Sicherheit bezeichnet
- Chinas Unterstützung für Russland als direkte Bedrohung der eigenen Sicherheit angesehen
- Bundesregierung macht Besorgnis in Gesprächen mit China deutlich
- Bundeskanzler Merz spricht Thema während Besuch in China an
- Thema wird intensiv mit europäischen Partnern besprochen
- Dringliches Gespräch als diplomatischer Protest, keine formelle Einbestellung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Besorgnis über Chinas Unterstützung für Russland
- Gespräch mit dem chinesischen Botschafter als diplomatischer Protest
- Thematisierung der Problematik in Gesprächen mit europäischen Partnern
- Hinweis auf die Bedrohung der euro-atlantischen Sicherheit
- Fortdauernde Diskussion auf höchster diplomatischer Ebene
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Bundesaußenministers Johann Wadephul zitiert, der die Berichte über Chinas Unterstützung für Russland als "sehr besorgniserregend" bezeichnet.
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