Familienunternehmer warnen vor Steuererhöhungen

Familienunternehmer warnen vor Steuererhöhungen

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Wirtschaftspolitik: Warnung vor Steuererhöhungen in Berlin

Berlin () – Der Familienunternehmer-Verband hat die Bundesregierung unmittelbar vor dem Koalitionsausschuss von Union und SPD vor der Anhebung des Spitzensteuersatzes und einer höheren Erbschaftsteuer gewarnt. Eine Anhebung des Spitzensteuersatzes würde mitten in der Wirtschaftskrise viele Familienunternehmen bis ins Mark treffen, sagte Verbands-Chefin Marie-Christine Ostermann der „Rheinischen Post“.

Statt die Betriebe endlich zu entlasten, wolle der Finanzminister mit einem höheren Spitzensteuersatz die Fähigkeit zum Investieren rauben, sagte Ostermann. Die Personengesellschaften in allen Branchen würden nicht mehr in Deutschland in Arbeitsplätze und Maschinen investieren können, vom Bestehen im internationalen Wettbewerb ganz zu schweigen. „Es ist, als ob der Finanzminister die Saatkartoffeln rauben würde“, so Ostermann. Niedrigere Steuern für alle Unternehmen seien jetzt überlebenswichtig.

Über eine Verschärfung der Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen müsse sich der Finanzminister keine Gedanken mehr machen, wenn er vorher die Substanz der Personengesellschaften zerstört habe, sagte Ostermann sarkastisch. Zuvor waren Vorschläge von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) für eine Steuerreform bekannt geworden. Demnach würde der normale Spitzensteuersatz für zu versteuernde Jahreseinkommen von etwa 76.000 Euro von 42 auf 44 Prozent angehoben. Der Reichensteuersatz würde ab 200.000 Euro Jahreseinkommen von 45 auf 49 Prozent erhöht.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finanzamt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Marie-Christine Ostermann, Lars Klingbeil

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Familienunternehmer-Verband, Bundesregierung, Union, SPD, Finanzministerium, Lars Klingbeil, Rheinische Post.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Der Familienunternehmer-Verband warnt die Bundesregierung vor der geplanten Erhöhung des Spitzensteuersatzes sowie der Erbschaftsteuer, da dies in der aktuellen Wirtschaftskrise Familienunternehmen erheblich schädigen würde und Investitionen in Deutschland gefährden könnte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Warnung des Familienunternehmer-Verbands an die Bundesregierung
  • Anhebung des Spitzensteuersatzes
  • Höhere Erbschaftsteuer diskutiert
  • Wirtschaftskrise als Hintergrund
  • Auswirkungen auf Familienunternehmen
  • Forderung nach Entlastung für Betriebe
  • Steuerreformvorschläge von Finanzminister Lars Klingbeil
  • Erhöhung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 44 Prozent bei 76.000 Euro Jahreseinkommen
  • Erhöhung des Reichensteuersatzes von 45 auf 49 Prozent bei 200.000 Euro Jahreseinkommen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Viele Familienunternehmen könnten stark getroffen werden
  • Fähigkeit zum Investieren wird beeinträchtigt
  • Rückgang von Investitionen in Arbeitsplätze und Maschinen
  • Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Markt
  • Überlebenswichtige Steuererleichterungen für Unternehmen notwendig
  • Gefahr der Zerstörung von Personengesellschaften

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marie-Christine Ostermann, der Chefin des Familienunternehmer-Verbands, zitiert, in der sie vor der Anhebung des Spitzensteuersatzes und einer höheren Erbschaftsteuer warnt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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