Ministerium: Sabotage bei Bahn-Panne ausgeschlossen

Ministerium: Sabotage bei Bahn-Panne ausgeschlossen

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Verkehrspolitik und Digitalisierung der Deutschen Bahn

Berlin () – Laut Bundesverkehrsministerium steckt hinter der Bahn-Panne in der Nacht sicher keine Sabotage. Die Bahn habe dies nach ihrem derzeitigen Kenntnisstand ausgeschlossen, sagte eine Ministeriumssprecherin am Mittag. „Die Bahn hat uns mitgeteilt, dass ein planmäßiger Austausch einer technischen Komponente ursächlich für die Störung des digitalen Bahnfunk-Systems gewesen ist.“

Wie es genau zu der Störung gekommen sei, müsse die Bahn nun analysieren. Im Fokus stünden dabei insbesondere die betrieblichen Abläufe sowie Fragen der Redundanz und Resilienz. Sämtliche betrieblichen Notfallprozesse hätten aber gegriffen, die Ursachenanalyse sei unmittelbar eingeleitet worden. Zudem habe ein Backup-System die Aufgaben übernommen, sodass der Bahnbetrieb schrittweise wieder habe aufgenommen werden können.

Im Hinblick auf die Resilienz der Bahninfrastruktur sagte die Sprecherin, dies sei genau das Thema, das der Minister auf die politische Agenda gesetzt habe. Die Digitalisierung der Schiene müsse weiter vorangetrieben werden. Das derzeitige GSM-R-System solle künftig durch den neuen Funkstandard FRMCS auf 5G-Basis ersetzt werden. Dieser werde sowohl auf Infrastruktur- als auch auf Fahrzeugseite eingeführt. Die Finanzierung hierfür erfolge über die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn. Insgesamt stelle der Bund bis 2029 rund zehn Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schiene bereit. Ziel sei es, das sogenannte „Future Railway Mobile Communication System“ als Teil des „European Rail Traffic Management Systems“ einzuführen und damit den bisherigen GSM-R-Zugfunk auf 2G-Basis abzulösen.

Auf Nachfrage, ob der Minister künftig stärker steuernd bei der Bahn eingreifen werde, sagte die Sprecherin: „Der Minister steht mit Frau Palla in einem sehr engen und kontinuierlichen Austausch und verfolgt die aktuelle Entwicklung sehr aufmerksam.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zugausfälle bei der Bahn (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die im Artikel genannten vollständigen Namen von Personen sind:

Frau Palla.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesverkehrsministerium, Deutsche Bahn, Future Railway Mobile Communication System, European Rail Traffic Management Systems, GSM-R, FRMCS.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Die Bahn-Panne in der Nacht wurde vom Bundesverkehrsministerium als nicht sabotiert eingestuft, da ein planmäßiger Austausch einer technischen Komponente die Störung des digitalen Bahnfunk-Systems verursacht hatte, und betont, dass die Digitalisierung der Schiene mit einem neuen 5G-Funkstandard bis 2029 vorangetrieben wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Planmäßiger Austausch einer technischen Komponente
  • Störung des digitalen Bahnfunk-Systems
  • Notwendigkeit der Ursachenanalyse
  • Fokus auf betriebliche Abläufe, Redundanz und Resilienz
  • Implementierung von Backup-Systemen
  • Digitalisierung der Schiene
  • Geplante Einführung des Funkstandards FRMCS auf 5G-Basis
  • Finanzierung durch Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung
  • Bereitstellung von rund zehn Milliarden Euro bis 2029
  • Ziel der Ablösung des bestehenden GSM-R-Zugfunks

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Analyse der Störung erforderlich
  • Fokussierung auf betriebliche Abläufe, Redundanz und Resilienz
  • Betriebliche Notfallprozesse haben gegriffen
  • Sofortige Ursachenanalyse eingeleitet
  • Backup-System hat Aufgaben übernommen
  • Schrittweise Wiederaufnahme des Bahnbetriebs
  • Digitalisierung der Schiene muss vorangetrieben werden
  • Einführung des neuen Funkstandards FRMCS auf 5G-Basis
  • Finanzierung über Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung
  • Bundesmittel von rund zehn Milliarden Euro bis 2029 für Digitalisierung der Schiene
  • Ziel: Einführung des "Future Railway Mobile Communication System"
  • Minister verfolgt Entwicklung aufmerksam und steht im Austausch mit Bahnvertretern

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Eine Ministeriumssprecherin erklärte, dass es hinter der Bahn-Panne sicher keine Sabotage steckt und die Bahn einen planmäßigen Austausch einer technischen Komponente als Ursache ausschließt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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