Forsa: SPD legt leicht zu – Union verliert wieder

Forsa: SPD legt leicht zu – Union verliert wieder

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Politische Stimmung in Deutschland 2026

Berlin () – Die SPD hat sich in der von Forsa gemessenen Wählergunst leicht verbessert. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv gewinnt sie einen Punkt hinzu und steigt auf 12 Prozent.

Die Union verliert unterdessen einen Prozentpunkt und fällt wieder auf 21 Prozent. Die AfD bleibt mit unverändert 27 Prozent weiterhin stärkste Kraft. Die Werte aller übrigen Parteien bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert (Grüne 15 Prozent, Linke 11 Prozent, FDP 5 Prozent, BSW 3 Prozent).

Auffällig bleibt zudem der hohe Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen. Mit aktuell 26 Prozent liegt dieser weiterhin deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025. Damit bleibt mehr als ein Viertel der Wahlberechtigten politisch ungebunden.

Bei der Frage, welche Partei mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird, baut die AfD ihren Vorsprung leicht aus. 14 Prozent der Befragten trauen ihr die größte politische Kompetenz zu – ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Die Union bleibt unverändert bei 13 Prozent. Dahinter folgen die Grünen mit 7 Prozent sowie SPD und Linke mit jeweils 5 Prozent. Trotz kleiner Verschiebungen bleibt das Misstrauen gegenüber den Parteien insgesamt hoch: 53 Prozent der Bürger trauen derzeit keiner Partei zu, die Probleme im Land am besten lösen zu können.

Die Zustimmung zur Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verharrt auf sehr niedrigem Niveau. Weiterhin sind lediglich 14 Prozent der Bundesbürger mit seiner Arbeit zufrieden, während 85 Prozent sie kritisch bewerten. Besonders schwach fällt die Zustimmung bei jüngeren und berufstätigen Bevölkerungsgruppen aus. Nur jeweils 9 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, der 30- bis 44-Jährigen sowie der Arbeiter zeigen sich mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden. Unter Selbstständigen liegt die Zustimmung bei lediglich 10 Prozent. Vergleichsweise etwas besser fällt die Bewertung bei den Über-60-Jährigen (20 Prozent) und Rentnern (22 Prozent) aus.

Die wirtschaftlichen Erwartungen der Deutschen bleiben äußerst negativ. Nur 11 Prozent rechnen aktuell mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland. 65 Prozent erwarten dagegen eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, während 21 Prozent von einer unveränderten Entwicklung ausgehen. Damit verharrt die wirtschaftliche Stimmung auf einem ähnlich pessimistischen Niveau wie in den vergangenen Wochen.

Die Daten wurden vom 9. bis 15. Juni 2026 erhoben. Datenbasis: 2.500 Befragte.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bärbel Bas und Lars Klingbeil (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Bärbel Bas, Lars Klingbeil, Friedrich Merz.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

SPD, Union, AfD, Grüne, Linke, FDP, BSW, Bundeskanzler, Friedrich Merz, CDU.

Wann ist das Ereignis passiert?

Die Daten wurden vom 9. bis 15. Juni 2026 erhoben.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD hat in einer aktuellen Umfrage einen Prozentpunkt zulegen können und erreicht 12 Prozent, während die AfD mit 27 Prozent weiterhin stärkste Kraft bleibt, während ein hoher Anteil von 26 Prozent der Wahlberechtigten politisch ungebunden ist und die Zufriedenheit mit Kanzler Merz auf sehr niedrigem Niveau bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Leichte Verbesserung der SPD in der Wählergunst
  • Verlust der Union um einen Prozentpunkt
  • Stabile Werte der AfD als stärkste Kraft
  • Hoher Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen
  • Misstrauen gegenüber den Parteien insgesamt
  • Niedrige Zustimmung zur Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz
  • Negative wirtschaftliche Erwartungen der Deutschen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Leichte Verbesserung der Wählergunst der SPD auf 12 Prozent
  • Verlust der Union um einen Prozentpunkt auf 21 Prozent
  • AfD bleibt mit 27 Prozent stärkste Kraft
  • Hoher Anteil der Nichtwähler (26 Prozent) bleibt konstant
  • AfD baut Vorsprung in politischer Kompetenz aus, 14 Prozent trauen ihr zu
  • Misstrauen gegenüber Parteien bleibt hoch, 53 Prozent der Bürger trauen keiner Partei zu
  • Niedrige Zustimmung zur Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (14 Prozent)
  • Besonders geringe Zustimmung bei jüngeren und berufstätigen Gruppen
  • Negative wirtschaftliche Erwartungen: nur 11 Prozent rechnen mit Verbesserung
  • 65 Prozent erwarten weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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