Thüringen: Forderungen für bessere Fahrradinfrastruktur
Erfurt () – Die Grünen in Thüringen haben eine deutliche Aufstockung der Investitionen in den Radverkehr gefordert. Anlässlich der Sternfahrt des ADFC und der Übergabe eines Strategiepapiers zum Radverkehr hat Landessprecherin Ann-Sophie Bohm gesagt, dass die Ausgaben schrittweise von neun auf 30 Euro pro Einwohner erhöht werden müssten.
Damit solle Thüringen sein Schlusslicht bei der Fahrradinfrastruktur abwerfen.
Der letzte Fahrradmonitor habe gezeigt, dass deutlich mehr Menschen in Thüringen Fahrrad fahren wollten, wenn die Bedingungen stimmten, so Bohm. Gute Fahrradinfrastruktur entstehe jedoch nicht von allein, die Landesregierung müsse hier gezielt investieren.
Lippenbekenntnisse reichten nicht, die Landesregierung sei bisher zu ambitionslos. Mit einer Erhöhung der Investitionen auf 30 Euro pro Kopf käme Thüringen endlich auf den Stand anderer Bundesländer.
Radverkehr dürfe nicht länger als Anhängsel der Verkehrspolitik verstanden werden, betonte die Landessprecherin.
Von gut ausgebauten Fahrradwegen in Städten, zwischen Gemeinden und entlang von Landesstraßen profitierten alle. Viele Menschen nutzten gern das Fahrrad, da es Spaß mache, gesund sei, günstig und umweltfreundlich.
Jetzt müsse es darum gehen, Radfahren für alle Menschen sicherer zu gestalten, was nur mit einer deutlichen Priorität für den Radverkehr und gezielten, deutlich gesteigerten Investitionen gehe.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fahrradsattel (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Ann-Sophie Bohm.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:
Die Grünen, ADFC, Landesregierung.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Thüringen
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen in Thüringen fordern eine Verdopplung der Investitionen in die Fahrradinfrastruktur von neun auf 30 Euro pro Einwohner, um das Land von seinem letzten Platz im Radverkehr abzubringen und die Bedingungen für Radfahrer zu verbessern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung der Grünen in Thüringen nach Investitionsaufstockung
- Anlass: Sternfahrt des ADFC und Übergabe eines Strategiepapiers
- Aktuelle Ausgaben für Radverkehr: 9 Euro pro Einwohner
- Ziel: Erhöhung auf 30 Euro pro Einwohner
- Thüringen als Schlusslicht bei Fahrradinfrastruktur
- Vorhandenes Potenzial für höhere Fahrradnutzung
- Mangelnde Investitionen der Landesregierung bisher
- Notwendigkeit für bessere Fahrradinfrastruktur
- Radverkehr als eigenständiger Teil der Verkehrspolitik
- Vorteile von gut ausgebauten Fahrradwegen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Grüne in Thüringen fordern erhöhte Investitionen in den Radverkehr
- Landessprecherin kritisiert bisherige Ambitionen der Landesregierung
- Vorschlag zur Erhöhung der Ausgaben von 9 auf 30 Euro pro Einwohner
- Letzter Fahrradmonitor zeigt steigendes Interesse am Radfahren bei besseren Bedingungen
- Betonung auf der Notwendigkeit gezielter Investitionen für Fahrradinfrastruktur
- Radverkehr soll nicht länger als Anhängsel der Verkehrspolitik angesehen werden
- Verbesserung der Fahrradinfrastruktur kommt allen zugute
- Ziel: Radfahren sicherer gestalten durch erhöhte Priorität und Investitionen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutliche Aufstockung der Investitionen in den Radverkehr
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- Notwendigkeit gezielter Investitionen der Landesregierung
- Erwartung eines Vergleichs mit anderen Bundesländern
- Radverkehr als Priorität in der Verkehrspolitik
- Vorteile gut ausgebaute Fahrradwege für alle Verkehrsteilnehmer
- Förderung eines sicheren Radfahrens für alle Menschen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Landessprecherin Ann-Sophie Bohm fordert eine schrittweise Erhöhung der Ausgaben für den Radverkehr von neun auf 30 Euro pro Einwohner.
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