EU-Außenpolitik und Sicherheitsrat in Berlin
Berlin () – Nach dem Scheitern Deutschlands bei der Abstimmung über einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley (SPD), dafür geworben, perspektivisch einen gemeinsamen Sitz der Europäischen Union anzustreben.
Barley sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Die entscheidende Frage ist, ob Europa mit einer Stimme spricht, um global einen demokratischen und regelbasierten Einfluss auszuüben.“ Die ehemalige Bundesministerin ergänzte, ein gemeinsamer europäischer Sitz im Sicherheitsrat wäre ein logischer nächster Schritt auf dem Weg zu mehr europäischer Handlungsfähigkeit, sobald die Europäische Union außen- und sicherheitspolitisch stärker integriert sei.
Bei der Wahl in New York für einen nicht ständigen Sitz im Sicherheitsrat war Deutschland am Mittwoch krachend gescheitert. Die Kandidatur erhielt in der Generalversammlung nicht die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit, stattdessen werden in den kommenden beiden Jahren Portugal und Österreich für die Regionalgruppe der westeuropäischen und anderer Staaten in das mächtigste UN-Gremium einziehen. Die Niederlage gilt als schwerer politischer Schlag für Kanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul (beide CDU), die den Anspruch haben, Deutschland mehr Gewicht in der Weltpolitik zu verleihen.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katarina Barley (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katarina Barley, Friedrich Merz, Johann Wadephul
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Europäische Union, UN-Sicherheitsrat, Funke-Mediengruppe, Bundesministerin, Deutschland, Portugal, Österreich, westeuropäischen Staaten, CDU.
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum oder Zeitraum: Mittwoch (genaues Datum nicht erwähnt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, New York.
Worum geht es in einem Satz?
Nach dem Scheitern Deutschlands bei der Wahl um einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat plädiert Katarina Barley (SPD) für einen gemeinsamen EU-Sitz, um die europäische Stimme in der globalen Politik zu stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Scheitern Deutschlands bei der Wahl um einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat
- Deutschland erhielt nicht die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit
- Portugal und Österreich setzten sich durch
- Politische Ambitionen von Deutschland in der Weltpolitik
- Kanzler und Außenminister von der CDU betroffen
- Diskussion über europäische Integration in Außen- und Sicherheitspolitik
- Importanz eines gemeinsamen europäischen Sitzes in internationalen Gremien
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Katarina Barley wirbt für einen gemeinsamen Sitz der EU im UN-Sicherheitsrat
- Betonung der Notwendigkeit, dass Europa mit einer Stimme spricht
- Barley sieht gemeinsames Sitz als nächsten Schritt für europäische Handlungsfähigkeit
- Deutschland hat bei der Wahl in New York für einen Sitz im Sicherheitsrat verloren
- Kanditatur erhielt nicht die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit
- Portugal und Österreich ziehen stattdessen für die kommenden Jahre ein
- Niederlage wird als schwerer politischer Schlag für die CDU-Führung gesehen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Werbung für einen gemeinsamen Sitz der EU im UN-Sicherheitsrat
- Streben nach mehr europäischer Handlungsfähigkeit
- Ziel der globalen Einflussnahme mit einer Stimme
- Notwendigkeit der Integration in Außen- und Sicherheitspolitik
- Politischer Schlag für deutsche Führungspersonen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Katarina Barley zitiert. Sie betont, dass Europa mit einer Stimme sprechen muss, um globalen Einfluss auszuüben.
- CSU-Fraktion fordert nach Gespräch mit Streeck Präventionsoffensive gegen Drogen - 30. Juli 2026
- Niedersachsen warnt vor Waldbrandgefahr und baut Prävention aus - 30. Juli 2026
- Georg Milde wird Stabschef von Warken im Kanzleramt - 30. Juli 2026

