EU-Politik: Lieferkettenrichtlinie und Unternehmenssicherheit in Brüssel
Brüssel () – Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley (SPD), warnt vor weiteren Änderungen an der EU-Lieferkettenrichtlinie und mahnt Planungssicherheit für Unternehmen an.
„Zu Entbürokratisierung gehört auch Verlässlichkeit“, sagte Barley dem Portal Politico. Nach langen Verhandlungen gebe es nun eine Balance. „Wenn man es dann einmal gemacht hat, dann haben sich die Unternehmen auch darauf eingestellt. Und dann würde ich jetzt nicht immer wieder daran rumprokeln“, so Barley.
Am Ziel der Richtlinie hält sie fest. „Dass wir als wertegebundene Union keine Produkte mit zum Beispiel Kinderarbeit oder Abbrennen von Regenwald produzieren, das Ziel ist richtig“, sagte sie. Einheitliche EU-Regeln seien kein Bürokratieproblem, sondern könnten nationale Vorschriften ersetzen. „Wenn wir eine einheitliche Regelung finden, die für 27 Länder gilt, dann schafft das manchmal gleichzeitig 27 nationale Regelungen ab. Und das ist eigentlich Entbürokratisierung“, so Barley.
Mit Blick auf Europas Wettbewerbsfähigkeit zeigte sie sich grundsätzlich zuversichtlich. Europa sei mit 450 Millionen Menschen und starken Unternehmen eine Wirtschaftsmacht. Auch die Institutionen könnten Wettbewerb. „Sie können es wahrscheinlich noch besser. Und das müssen wir jetzt auch beweisen in diesen stürmischen Zeiten“, sagte Barley.
Zugleich forderte sie mehr Tempo bei der strategischen Unabhängigkeit Europas. „Da brauchen wir dringend mehr Tempo“, sagte Barley mit Blick auf Lieferketten und Souveränität. Scharf kritisierte sie stockende deutsch-französische Industrieprojekte wie FCAS. Deren Scheitern sei „ein Drama“, Ursache seien nationale Egoismen. „Wir müssen wirklich den nationalen Egoismen überwinden“, so Barley. „Wir sind wirklich zum Zusammenarbeiten verdammt.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburger Hafen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katarina Barley
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Europäisches Parlament, SPD, Politico, FCAS
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Brüssel, Hamburger Hafen
Worum geht es in einem Satz?
Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, fordert Stabilität in den EU-Lieferkettenrichtlinien und betont die Notwendigkeit von einheitlichen Regelungen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit Europas sowie zur Überwindung nationaler Egoismen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Warnung vor Änderungen an der EU-Lieferkettenrichtlinie
- Mahnung zur Planungssicherheit für Unternehmen
- Forderung nach Entbürokratisierung und Verlässlichkeit
- Hinweis auf lange Verhandlungen und erreichte Balance
- Ziel der Richtlinie: Verbot von Produkten mit Kinderarbeit und Regenwaldzerstörung
- Bemerkung über Einheitlichkeit der EU-Regeln und deren Vorteile
- Bezug auf Europas Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftskraft
- Forderung nach mehr Tempo bei strategischer Unabhängigkeit
- Kritik an stockenden deutsch-französischen Industrieprojekten
- Appell zur Überwindung nationaler Egoismen und Zusammenarbeit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Katarina Barley warnt vor weiteren Änderungen an der EU-Lieferkettenrichtlinie
- Mahnt Planungssicherheit für Unternehmen an
- Betont die Notwendigkeit von Verlässlichkeit in der Entbürokratisierung
- Hält am Ziel der Richtlinie fest, keine Produkte mit Kinderarbeit oder Regenwaldabbau zu produzieren
- Einheitliche EU-Regeln könnten nationale Vorschriften ersetzen
- Zeigt sich zuversichtlich in Bezug auf Europas Wettbewerbsfähigkeit
- Fordert mehr Tempo bei der strategischen Unabhängigkeit Europas
- Kritisiert stockende deutsch-französische Industrieprojekte wie FCAS und nationale Egoismen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Planungssicherheit für Unternehmen
- Verlässlichkeit in Regelungen
- Entbürokratisierung durch einheitliche EU-Regeln
- Abbau nationaler Vorschriften
- Erhalt der EU-Werte
- Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Europas
- Notwendigkeit strategischer Unabhängigkeit
- Dringlichkeit bei der Umsetzung von Projekten
- Überwindung nationaler Egoismen
- Förderung der Zusammenarbeit in Europa
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Katarina Barley zitiert. Sie warnt vor weiteren Änderungen an der EU-Lieferkettenrichtlinie und mahnt Planungssicherheit für Unternehmen an.
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