Obdachlosigkeit in Deutschland: Politik und Maßnahmen
Berlin () – Bauministerin Verena Hubertz (SPD) hält an dem Ziel fest, die Obdachlosigkeit in Deutschland bis zum Jahr 2030 zu überwinden.
„Das ist eine Mammutaufgabe und eine Kraftanstrengung, an der wir festhalten wollen“, sagte Hubertz der „Rheinischen Post“. Das Recht auf Wohnen sei etwas, „an dem wir sehr hart arbeiten und was auf jeden Fall höchste Priorität hat“. Neben Neubau und Wohnungsbau müsse man auch die Menschen im Blick behalten, die gar kein Dach über dem Kopf hätten und zu den verletzlichsten Gruppen gehörten. Das könnten Bund, Länder und Kommunen nur gemeinsam schaffen. Hubertz verwies darauf, dass allein der Bund in den kommenden Jahren 23,5 Milliarden Euro für bezahlbaren Wohnraum an die Länder gebe.
Hubertz räumte zudem ein, dass die geplanten Kürzungen beim Wohngeld schmerzhaft seien. Es könne keine Rede davon sein, dass sie unbedingt kürzen wolle. Wegen der schwierigen Haushaltslage müsse aber jedes Ministerium sparen. „Da brauchen wir gar nicht drum herumreden“, sagte sie. Ihr Haus ringe mit dem Finanzministerium, wie man diesen Einschnitt möglichst verträglich gestalten könne. Selbst bei einem Kahlschlag der Förderprogramme im Kernhaushalt käme keine Milliarde zusammen, daher führe leider kein Weg daran vorbei.
Die Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft verteidigte Hubertz trotz Kritik aus der Branche und vom Koalitionspartner. Man brauche in der aktuellen Lage einen echten „Gamechanger“. Es gehe nicht um eine neue große Behörde, sondern um ein schlankes Instrument, das schnell und effizient Aufträge für serielles und industrielles Bauen vergebe. „Ich bin Gründerin – und wenn es 99 Mal ein Nein gibt, ist das hundertste Mal vielleicht ein Ja“, sagte sie.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verena Hubertz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bund, Länder, Kommunen, SPD, Finanzministerium
Wann ist das Ereignis passiert?
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Bauministerin Verena Hubertz will die Obdachlosigkeit in Deutschland bis 2030 überwinden und plant dazu umfangreiche Investitionen sowie eine neue staatliche Wohnungsbaugesellschaft, trotz geplanter Kürzungen beim Wohngeld.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der Obdachlosigkeit in Deutschland
- Wirtschaftliche Schwierigkeiten und Haushaltslage
- Hoher Bedarf an bezahlbarem Wohnraum
- Soziale Ungleichheit und verletzliche Gruppen
- Geplante Kürzungen beim Wohngeld
- Notwendigkeit eines neuen Wohnungsbauansatzes
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bauministerin Verena Hubertz betont Ziel, Obdachlosigkeit bis 2030 zu überwinden
- Projekt erfordert Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen
- Bund stellt 23,5 Milliarden Euro für bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung
- Geplante Kürzungen beim Wohngeld als schmerzhaft anerkannt
- Ministerium muss wegen Haushaltslage sparen
- Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft wird trotz Kritik verteidigt
- Notwendigkeit eines "Gamechangers" im aktuellen Bauumfeld hervorgehoben
- Fokus auf schlankes und effizientes Instrument für serielles Bauen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ziel, Obdachlosigkeit bis 2030 zu überwinden
- Hohe Priorität des Rechts auf Wohnen
- Gemeinsames Handeln von Bund, Ländern und Kommunen erforderlich
- 23,5 Milliarden Euro für bezahlbaren Wohnraum
- Geplante Kürzungen beim Wohngeld als schmerzhaft wahrgenommen
- Notwendigkeit von Einsparungen aufgrund schwieriger Haushaltslage
- Ringen um verträgliche Gestaltung der Einschnitte
- Verteidigung der Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft
- Bedarf an schnellem und effizientem Bauen
- Motivation trotz Widerstände bei der Umsetzung von Ideen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bauministerin Verena Hubertz zitiert, die betont, dass das Recht auf Wohnen höchste Priorität habe und dass die Finanzierung von bezahlbarem Wohnraum gemeinschaftlich angegangen werden müsse.
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