DIHK-Chef fordert Abschaffung des Energieverbrauchdeckels

DIHK-Chef fordert Abschaffung des Energieverbrauchdeckels

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Wirtschaftspolitik in Berlin: Energieeffizienz im Fokus

Berlin () – Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) fordert die Bundesregierung auf, die für diese Woche geplante Reform des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) so zu überarbeiten, dass auch die feste Energieverbrauchsgrenze für Unternehmen und Privatpersonen ab 2030 wegfällt.

Verbandspräsident Peter Adrian sagte der „Bild“, ohne Änderung müsse das Bruttoinlandsprodukt um fast neun Prozent sinken. Bleibe es bei dem „starren Ziel“, gefährde das die Konkurrenzfähigkeit des Standortes und „unseren Wohlstand“. Das würde bedeuten, dass Deutschlands Wirtschaftsleistung bis 2030 um knapp neun Prozent im Vergleich zu 2024 schrumpfen müsste, so Adrian

Das EnEfG wurde 2023 beschlossen. Es sieht vor, dass der Endenergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2030 bei maximal 1.867 Terawattstunden liegen darf. Aktuell sind es rund 2.100 Terawattstunden pro Jahr. Ein effizienter Energieeinsatz liege im „ureigenen Interesse“ der Unternehmen, sagte Adrian. Im Schnitt sei die Energieeffizienz zuletzt Jahr für Jahr um 1,7 Prozent gestiegen. Um das für 2030 anvisierte Ziel zu erreichen, müsse die Energieeffizienz allerdings ab sofort um 3,3 Prozent pro Jahr steigen, schreibt die „Bild“ unter Berufung auf eine interne DIHK-Analyse. Das sei nicht zu erreichen.

Nach drei Jahren Rezession und Stagnation sei „die Wirtschaft ohnehin stark geschwächt“. Die Bundesregierung dürfe „der Wirtschaft nicht immer neue Steine in den Weg legen“, sagte Adrian. Eine „effektive Klimapolitik“ sollte deshalb nicht auf „starre Energieeinsparziele“ setzen, sondern den Unternehmen die Transformation „verlässlich ermöglichen – mit Anreizen, Planbarkeit und praxistauglichen Regeln“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Industrieanlagen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Peter Adrian

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), Bundesregierung, Bild

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse finden in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Die DIHK fordert von der Bundesregierung eine Überarbeitung des Energieeffizienzgesetzes, um die fixe Energieverbrauchsgrenze ab 2030 zu streichen, da dies andernfalls die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährden und sie um fast neun Prozent shrinken könnte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung der DIHK an die Bundesregierung
  • Geplante Reform des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG)
  • Feste Energieverbrauchsgrenze ab 2030
  • Bedenken hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit des Standorts
  • Prognose eines Rückgangs des Bruttoinlandsprodukts um fast neun Prozent
  • Aktuelle Situation der Wirtschaft nach drei Jahren Rezession und Stagnation
  • Notwendigkeit einer verlässlichen Transformation und Anreize für Unternehmen
  • Anstieg der Energieeffizienz unter dem gesetzten Ziel

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • DIHK fordert Anpassung des Energieeffizienzgesetzes
  • Präsident Peter Adrian warnt vor negativen Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt
  • Starren Ziel gefährdet Standort und Wohlstand Deutschlands
  • EnEfG sieht maximale Endenergieverbrauchsgrenze für 2030 vor
  • Aktueller Verbrauch liegt deutlich über dem geplanten Ziel
  • Unternehmen erreichen benötigte Energieeffizienzsteigerung nicht
  • Wirtschaft ist nach Rezession und Stagnation geschwächt
  • Regierung soll der Wirtschaft keine zusätzlichen Belastungen auferlegen
  • Effektive Klimapolitik soll Unternehmen flexible Transformationsansätze bieten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bruttoinlandsprodukt sinkt um fast neun Prozent
  • Gefährdung der Konkurrenzfähigkeit des Standortes
  • Rückgang des Wohlstands
  • Schrumpfung der Wirtschaftsleistung bis 2030 um knapp neun Prozent
  • Notwendigkeit einer Steigerung der Energieeffizienz um 3,3 Prozent pro Jahr
  • Unmöglichkeit, das angestrebte Ziel zu erreichen
  • Wirtschaft ist stark geschwächt nach drei Jahren Rezession und Stagnation
  • Wirtschaft erhält neue Hindernisse durch die Regierung
  • Bedarf an verlässlicher Transformation mit Anreizen und praxistauglichen Regeln

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Verbandspräsident Peter Adrian zitiert. Er äußert, dass ohne Änderungen des Energieeffizienzgesetzes das Bruttoinlandsprodukt um fast neun Prozent sinken müsste, was die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands gefährde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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