Gefängnisgewerkschaft fordert Suspendierung krimineller JVA-Beamter

Gefängnisgewerkschaft fordert Suspendierung krimineller JVA-Beamter

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Justizvollzug in Bayern: Vorwürfe und Konsequenzen

Berlin () – Angesichts der schweren Vorwürfe gegen Bedienstete der Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen dringt der Bund der Strafvollzugsbediensteten (BSBD) auf konsequente personelle Konsequenzen, sollten sich die Straftaten bestätigen.

„Wenn JVA-Beamte sich kriminell verhalten – und das ist das passende Wort für diese Vorwürfe – gehören sie selbstredend vom Dienst suspendiert“, sagte der BSBD-Vorsitzende Rene Müller der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz).

Müller wehrte sich deutlich gegen eine Pauschalisierung der gesamten Berufsgruppe, stellte mit Blick auf die aktuellen Berichte über die bayerische Anstalt jedoch klar: „Was aus Augsburg zu hören ist, klingt allerdings derart nach struktureller Verrohung, da lässt sich kaum was schönreden“.

Er forderte daher eine lückenlose Aufklärung durch die Ermittlungsbehörden, bis dahin werde es keine Vorverurteilung von der Strafvollzugsgewerkschaft geben. „Wir erleben es sehr oft, das Kollegen ohne Grund Straftaten bezichtigt werden“, sagte er der noz weiter. Die JVA Augsburg-Gablingen steht derzeit im Fokus, weil dort JVA-Beamte über Jahre hinweg Häftlinge gefoltert und gedemütigt haben sollen. Mittlerweile wurde Anklage gegen mehrere Beamte erhoben.

Jüngst hatte der Bayerische Rundfunk zudem aus internen Chatgruppen berichtet, in denen sich die mutmaßlichen Täter mit ihrem Vorgehen brüsteten. Selbst wenn sich solche Nachrichten nur als Angeberei entpuppen sollten, steht für Gewerkschaftschef Müller fest: „Professionell ist das alles nicht und hat so auch nichts in einer JVA zu suchen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gefängnis (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind: Rene Müller.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bund der Strafvollzugsbediensteten (BSBD), Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen, Neue Osnabrücker Zeitung (noz), Bayerischer Rundfunk

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Augsburg, Gablingen.

Worum geht es in einem Satz?

Der Bund der Strafvollzugsbediensteten fordert personelle Konsequenzen für Beamte der JVA Augsburg-Gablingen, die wegen schwerer Vorwürfe der Folter und Demütigung von Häftlingen angeklagt sind, und betont die Notwendigkeit einer lückenlosen Aufklärung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Schwere Vorwürfe gegen Bedienstete der JVA Augsburg-Gablingen
  • Anklage gegen mehrere Beamte wegen Folter und Demütigung von Häftlingen
  • Berichte über interne Chatgruppen, in denen sich mutmaßliche Täter brüsteten
  • Forderung nach personellen Konsequenzen bei Bestätigung der Vorwürfe
  • Aussage des BSBD-Vorsitzenden zur strukturellen Verrohung
  • Respekt vor dem Prinzip der Unschuldsvermutung bis zur Klärung durch Ermittlungsbehörden

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bund der Strafvollzugsbediensteten (BSBD) fordert personelle Konsequenzen
  • BSBD-Vorsitzender Rene Müller betont Wichtigkeit der Suspendierung bei kriminellem Verhalten
  • Müller lehnt Pauschalisierung der gesamten Berufsgruppe ab
  • Signalisiert strukturelle Verrohung in der Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen
  • Fordert lückenlose Aufklärung durch die Ermittlungsbehörden
  • Keine Vorverurteilung von der Strafvollzugsgewerkschaft angekündigt
  • Anklage gegen mehrere JVA-Beamte erhoben
  • Bayerischer Rundfunk berichtet über interne Chatgruppen der mutmaßlichen Täter
  • Müller kritisiert unprofessionelles Verhalten der Täter

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Konsequente personelle Konsequenzen bei Bestätigung der Vorwürfe
  • Suspendierung von Beamten bei kriminellem Verhalten
  • Keine Pauschalisierung der gesamten Berufsgruppe
  • Forderung nach lückenloser Aufklärung durch Ermittlungsbehörden
  • Keine Vorverurteilung durch die Strafvollzugsgewerkschaft bis zur Klärung
  • Kritik an struktureller Verrohung in der Justizvollzugsanstalt
  • Anklage gegen mehrere Beamte erhoben
  • Interne Chatgruppen mit prahlerischen Nachrichten über Vorgehen der Beamten
  • Professionelles Verhalten in der JVA in Frage gestellt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des BSBD-Vorsitzenden Rene Müller zitiert, der sich für personelle Konsequenzen bei bestätigten Vorwürfen ausspricht und eine lückenlose Aufklärung fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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