Gesundheitsentwicklung in Deutschland und global
Berlin () – Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) sieht angesichts der Ebola-Krise mehr Bedarf an Entwicklungshilfe im Gesundheitsbereich. Der Ebola-Ausbruch zeige sehr deutlich, dass Kürzungen bei der internationalen Zusammenarbeit für Gesundheit Menschenleben gefährdeten, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
Sie freue sich daher über die Unterstützung aus dem parlamentarischen Raum für das Ziel, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitsbereich zu stärken. Jeder zusätzliche Euro in Vorsorge und Behandlung rette Menschenleben vor Ort und sei zugleich eine Investition in den Schutz von uns allen in der globalisierten Welt, so Alabali Radovan.
Zuvor hatte Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit Blick auf die Ausbreitung des Ebola-Virus eine deutliche Aufstockung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gefordert. Der Bundestag hat bei den Ausgaben des Bundes das letzte Wort.
Alabali Radovan fügte hinzu, dass die deutsche Entwicklungszusammenarbeit schon seit vielen Jahren in die Pandemievorsorge in Zentralafrika investiere. Die Präventionsarbeit zahle sich jetzt aus. Man sei vor Ort sehr gut vernetzt und könne zusätzliche Hilfsmaßnahmen schnell über bestehende Projekte umsetzen.
Die Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit sind zuletzt wieder gesunken. Das Ziel für die sogenannte „ODA-Quote“ für öffentliche Entwicklungsleistungen, das 1970 von der UN-Generalversammlung vereinbart wurde, soll ein Mindestmaß an globaler Entwicklungshilfe garantieren. Es besagt, dass die entwickelten Länder 0,7 Prozent ihres Bruttosozialprodukts für Entwicklungsleistungen zur Verfügung stellen sollen. 2015 wurde die Vorgabe auch in den UN-Entwicklungszielen verankert. In Deutschland lag die ODA-Quote 2024 bei 0,67 Prozent. 2026 soll sie auf 0,52 Prozent sinken und 2029 nur noch 0,43 Prozent betragen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Reem Alabali Radovan, Karl Lauterbach
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Reem Alabali Radovan, SPD, Rheinische Post, Karl Lauterbach, Bundestag, UN-Generalversammlung, UN-Entwicklungsziele
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Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt. Außerdem wird Zentralafrika erwähnt, da dort die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in die Pandemievorsorge investiert.
Worum geht es in einem Satz?
Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan betont die Notwendigkeit, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitsbereich zu erhöhen, um Menschenleben während der Ebola-Krise zu schützen, und warnt vor den Risiken von Kürzungen bei internationaler Gesundheitshilfe.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ebola-Ausbruch
- Gefährdung von Menschenleben durch Gesundheitskrise
- Kürzungen bei internationaler Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich
- Forderung nach mehr Entwicklungshilfe
- Bedeutung der Pandemievorsorge in Zentralafrika
- Sinkende Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit
- ODA-Quote nicht erfüllt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Politik hat gefordert, die Entwicklungszusammenarbeit aufzustocken
Öffentlichkeit wurde auf Gefahren durch Kürzungen bei Gesundheitszusammenarbeit hingewiesen
Medien berichten über die Notwendigkeit von mehr Entwicklungshilfe im Gesundheitsbereich
Bundestag hat das letzte Wort bei den Ausgaben des Bundes
Alabali Radovan betont Bedeutung der Pandemievorsorge in Zentralafrika
Steigende Besorgnis über sinkende ODA-Quote in Deutschland
Entwicklungszusammenarbeit investiert schon lange in Präventionsmaßnahmen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mehr Bedarf an Entwicklungshilfe im Gesundheitsbereich
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- Unterstützung für die Stärkung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitsbereich
- Rettung von Menschenleben durch zusätzliche Investitionen in Vorsorge und Behandlung
- Aufstockung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gefordert
- Möglichkeit zur schnellen Umsetzung zusätzlicher Hilfsmaßnahmen
- Sinkende Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit
- Abnahme der ODA-Quote bis 2029
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan zitiert, in der sie den Bedarf an Entwicklungshilfe im Gesundheitsbereich aufgrund der Ebola-Krise betont.
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