Gesundheitspolitik in Bayern: Zeckenwarnung
München () – Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat zum Start der Pfingstferien vor den Risiken durch Zecken gewarnt. Wie das Ministerium am Freitag mitteilte, wurden in diesem Jahr in Bayern bereits 14 FSME-Fälle und mehr als 500 Borreliose-Fälle gemeldet.
Die Ministerin rief dazu auf, sich nach Aufenthalten in der Natur oder im eigenen Garten gründlich nach Zecken abzusuchen.
Gerlach betonte, dass die FSME-Impfquoten in Bayern weiterhin zu niedrig seien. Nur rund 23 Prozent der Bevölkerung besitze einen aktuellen Impfschutz.
Bei den Einschulungskindern sei die Quote mit 42 Prozent etwas besser. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung für alle Menschen, die in Risikogebieten mit Zecken in Kontakt kommen können, sowie für Urlauber in Bayern.
Neben dem FSME-Virus können Zecken auch Bakterien übertragen, die die Lyme-Borreliose verursachen.
Diese sei die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit in Deutschland, so Gerlach. Eine Schutzimpfung dagegen gebe es nicht.
Wer eine Zecke entdecke, solle sie schnell und vorsichtig entfernen. Bei Beschwerden oder einer ringförmigen Hautrötung sei ärztlicher Rat nötig.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Judith Gerlach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Judith Gerlach
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bayerns Gesundheitsministerium, Ständige Impfkommission
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München, Bayern
Worum geht es in einem Satz?
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach warnt zum Start der Pfingstferien vor den Risiken durch Zecken, meldet bereits 14 FSME- und über 500 Borreliose-Fälle und fordert eine höhere Impfquote gegen FSME, während sie betont, dass es für Borreliose keine Schutzimpfung gibt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Beginn der Pfingstferien
- Warnung vor Zeckenrisiken
- Meldung von 14 FSME-Fällen in diesem Jahr
- Über 500 Borreliose-Fälle in Bayern
- Niedrige FSME-Impfquoten (23% der Bevölkerung)
- Höhere Quote bei Einschulungskindern (42%)
- Empfehlungen der Ständigen Impfkommission
- Übertragung von FSME-Virus und Borreliose durch Zecken
- Keine Schutzimpfung gegen Lyme-Borreliose
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Warnung vor Zeckenrisiken
- Meldung von 14 FSME-Fällen
- Meldung von über 500 Borreliose-Fällen
- Aufruf zu gründlichem Absuchen nach Aufenthalten in der Natur
- Niedrige FSME-Impfquote (23 % der Bevölkerung)
- Bessere Impfquote bei Einschulungskindern (42 %)
- Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur FSME-Impfung für Risikogruppen
- Zecken können Lyme-Borreliose übertragen
- Keine Schutzimpfung gegen Lyme-Borreliose vorhanden
- Empfehlung zur schnellen und vorsichtigen Entfernung von Zecken
- Hinweis auf ärztlichen Rat bei Beschwerden oder Hautrötungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach zitiert, in der sie vor den Risiken durch Zecken warnt und auf die zu niedrigen FSME-Impfquoten in Bayern hinweist.
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