Gesellschaft: Kindergeldreform in Berlin
Berlin () – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erwartet mit der geplanten Einführung des antragslosen Kindergeldes eine spürbare Entlastung für junge Familien.
„Wir wollen, dass das Kindergeld künftig ohne Antrag ausgezahlt werden kann“, sagte Klingbeil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Das bedeute mehr Zeit fürs Baby statt für lästige Bürokratie.
Eltern sollten nach der Geburt voll und ganz für ihr Baby da sein können, fügte der SPD-Chef hinzu. Niemand wolle sich zwischen schlaflosen Nächten mit unnötigem Papierkram herumschlagen.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung soll am Freitag erstmals im Deutschen Bundestag beraten werden. Nach den Plänen der Bundesregierung soll das Kindergeld künftig automatisch ausgezahlt werden, sobald den Behörden alle notwendigen Daten vorliegen. Die Familienkasse prüfe zwar weiterhin den Anspruch, die dafür erforderlichen Informationen sollen jedoch künftig zwischen den Behörden ausgetauscht werden, sagte Klingbeil. „Der Staat nutzt die Daten, die er schon hat.“
Dadurch könnten nach Angaben des Finanzministers jährlich rund 300.000 Erstanträge entfallen. „Das spart Zeit, Geld und Nerven – auf allen Seiten“, so Klingbeil.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lars Klingbeil (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Lars Klingbeil
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, SPD, Funke-Mediengruppe, Bundesregierung, Deutscher Bundestag, Familienkasse
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutscher Bundestag.
Worum geht es in einem Satz?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant die Einführung eines antragslosen Kindergeldes, um junge Familien von bürokratischen Hürden zu entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre Neugeborenen zu geben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Einführung antragslosen Kindergeldes
- Ziel: Entlastung für junge Familien
- Reduktion bürokratischer Hürden
- Automatisierte Auszahlung basierend auf vorhandenen Daten
- Erstanträge sollen entfallen
- Fokus auf Zeit für die Familie
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Lars Klingbeil erwartet spürbare Entlastung für junge Familien durch antragsloses Kindergeld.
- Kindergeld soll künftig ohne Antrag ausgezahlt werden.
- Eltern sollen mehr Zeit für ihr Baby statt für Bürokratie haben.
- Gesetzentwurf wird im Deutschen Bundestag beraten.
- Kindergeld wird automatisch ausgezahlt, wenn alle notwendigen Daten vorliegen.
- Behörden tauschen erforderliche Informationen aus.
- Schätzung von 300.000 entfallenden Erstanträgen jährlich.
- Einsparungen von Zeit, Geld und Nerven auf allen Seiten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Spürbare Entlastung für junge Familien
- Mehr Zeit für die Betreuung des Babys
- Weniger Bürokratie
- Entfall von rund 300.000 Erstanträgen jährlich
- Einsparungen von Zeit, Geld und Nerven für alle Beteiligten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zitiert, die betont, dass die Einführung des antragslosen Kindergeldes eine Entlastung für junge Familien darstellt und mehr Zeit für die Betreuung des Babys ermöglicht.
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