Gesellschaft: Strenge Regeln gegen KI-Manipulation in Deutschland
Düsseldorf () – Eine breite Mehrheit der Deutschen wünscht sich ein härteres Vorgehen gegen manipulierte KI-Inhalte auf digitalen Plattformen. Das geht aus einer neuen Forsa-Umfrage im Auftrag des Vereins Campact hervor, über welche die „Rheinische Post“ berichtet.
Demnach sprechen sich 92 Prozent der Befragten dafür aus, dass große Technologieunternehmen wie Meta, Tiktok und Google künftig konsequenter kontrolliert und bestraft werden sollten, wenn sie KI-manipulierte Inhalte nicht löschen. Nur sieben Prozent sind dagegen, ein Prozent ist unentschlossen. Bei den 14- bis 29-Jährigen fällt der Wunsch nach strengeren Regeln mit 94 Prozent am stärksten aus. Für die Umfrage wurden gut 1.000 Menschen Anfang Mai befragt.
Zudem spricht sich eine Mehrheit der Befragten dafür aus, dass Plattformen das Hochladen manipulierter KI-Inhalte gar nicht erst erlauben sollten. Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) fordern, dass Betreiber den Upload von vornherein unterbinden sollten. 29 Prozent finden es dagegen akzeptabel, manipulierte KI-Inhalte erst nach Veröffentlichung und einer Meldung zu prüfen. Bei Frauen (74 Prozent) fällt die Zustimmung zu einem generellen Verbot höher aus als bei Männern (60 Prozent).
Die geschäftsführende Vorständin bei Campact, Astrid Deilmann, sagte der „Rheinischen Post“, die Umfrageergebnisse zeigten, dass die Mehrheit keine KI-Fakes wolle. Deepfakes von Politikern, gefälschte Stimmen und KI-generierte Personen vergifteten das Miteinander. Sie hätten im öffentlichen Diskurs nichts verloren. Die Bundesregierung müsse jetzt hart gegen die Plattformen wie Meta, Tiktok und Google durchgreifen, die mit KI-Fakes Millionen verdienten. Konkret forderte sie härtere Bußgelder, wenn die Plattformen ihrer Löschpflicht nicht nachkämen, sowie eine verbindliche Upload-Prüfung für täuschend echte KI-Manipulationen von Menschen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Astrid Deilmann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Campact, Meta, Tiktok, Google, Rheinische Post, Bundesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf
Worum geht es in einem Satz?
Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen spricht sich in einer Forsa-Umfrage dafür aus, dass Technologieunternehmen strenger gegen manipulierte KI-Inhalte vorgehen und das Hochladen solcher Inhalte auf digitalen Plattformen komplett untersagen sollten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der Nutzung manipulierte KI-Inhalte auf digitalen Plattformen
- Wachsende Besorgnis über Falschinformationen und deren Auswirkungen
- Umfrage zeigt hohen Wunsch nach strengen Regulierungen
- Einfluss von jüngeren Generationen (14-29 Jahre) auf die Meinungsbildung
- Einfluss von Ereignissen oder Skandalen, die durch manipulierte Inhalte geprägt wurden
- Problematik von Deepfakes und deren gesellschaftlichen Folgen
- Unzureichende Maßnahmen der Technologieunternehmen zur Bekämpfung von Missbrauch
- Forderung nach Schutz vor schädlichen digitalen Inhalten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Mehrheit der Deutschen wünscht sich härteres Vorgehen gegen manipulierte KI-Inhalte
- 92% der Befragten fordern konsequentere Kontrollen und Bestrafungen für große Technologieunternehmen
- 94% der 14- bis 29-Jährigen unterstützen strengere Regeln
- 67% wollen Upload von manipulierter KI-Inhalten untersagen
- 74% der Frauen sind für generelles Verbot, 60% der Männer
- Astrid Deilmann von Campact fordert hartes Vorgehen der Bundesregierung gegen Plattformen
- Vorschläge: höhere Bußgelder und verbindliche Upload-Prüfung für KI-Manipulationen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Wunsch nach härterem Vorgehen gegen manipulierte KI-Inhalte
- 92 Prozent fordern konsequente Kontrolle und Bestrafung von Technologieunternehmen
- Mehrheit wünscht Verbot des Hochladens manipulierten KI-Inhalten
- Zwei Drittel fordern Unterbindung des Uploads von vornherein
- Höhere Zustimmung zum Verbot bei Frauen als bei Männern
- Forderung nach härteren Bußgeldern für Plattformen
- Lösungsvorschlag: verbindliche Upload-Prüfung für KI-Manipulationen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der geschäftsführenden Vorständin bei Campact, Astrid Deilmann, zitiert. Sie betont, dass die Mehrheit der Menschen keine KI-Fakes wolle und fordert von der Bundesregierung ein hartes Vorgehen gegen Plattformen, die mit diesen Inhalten Millionen verdienen.
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