Tarifverhandlungen im Nahverkehr Niedersachsen ohne Fortschritt
Hannover () – Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen sind auch nach der vierten Runde ohne Ergebnis geblieben. Die Gewerkschaft ver.di hat den Arbeitgebern am Montag vorgeworfen, weiter auf Konfrontationskurs zu bleiben.
Verhandlungsführer Marian Drews kündigte an, den Druck vor der nächsten Runde am 1. Juni deutlich zu erhöhen und mögliche Warnstreiks zu prüfen.
Die Gespräche waren am Montagnachmittag in Hannover zu Ende gegangen, ohne dass eine Einigung erzielt werden konnte. Laut ver.di haben sich die Arbeitgeber insbesondere beim zentralen Streitpunkt der Wochenarbeitszeit nicht bewegt. „Die Beschäftigten haben absolut kein Verständnis, dass die Arbeitgeber sich auch in der vierten Verhandlungsrunde nicht beim Thema Wochenarbeitszeit bewegt haben und werden nun eine entsprechende Antwort geben“, sagte Drews.
Die Gewerkschaft hatte in den vergangenen Wochen bewusst auf weitere Warnstreiks verzichtet, um die Gespräche nicht zu belasten.
ver.di fordert für die Beschäftigten im ÖPNV unter anderem eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit, mehr Urlaubstage und höhere Zuschläge für Wochenendarbeit. In den Nachbarländern Niedersachsens seien bereits geringere Wochenarbeitszeiten als die aktuell geltenden 39 Stunden vereinbart worden.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 1. Juni angesetzt. Mögliche Warnstreiks würden rechtzeitig angekündigt, so die Gewerkschaft.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen von Personen sind: Marian Drews.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
ver.di, Marian Drews, Niedersachsen, ÖPNV
Wann ist das Ereignis passiert?
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 1. Juni angesetzt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover
Worum geht es in einem Satz?
Die Tarifverhandlungen im niedersächsischen öffentlichen Nahverkehr sind nach vier Runden ohne Ergebnis geblieben, da die Gewerkschaft ver.di den Arbeitgebern vorwirft, sich nicht auf die geforderten Verbesserungen bei der Wochenarbeitszeit und anderen Arbeitsbedingungen zu bewegen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Tarifverhandlungen für den öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen
- Mangelnde Einigung nach vier Verhandlungsrunden
- Vorwurf von ver.di an Arbeitgeber, auf Konfrontationskurs zu bleiben
- Unbeweglichkeit der Arbeitgeber beim Thema Wochenarbeitszeit
- Forderung nach Verkürzung der Wochenarbeitszeit, mehr Urlaubstagen und höheren Zuschlägen für Wochenendarbeit
- Geringere Wochenarbeitszeiten in Nachbarländern Niedersachsen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Gewerkschaft ver.di wirft Arbeitgebern Konfrontationskurs vor
- Verhandlungsführer Marian Drews kündigt erhöhten Druck und mögliche Warnstreiks an
- Gespräche endeten ohne Einigung, insbesondere beim Thema Wochenarbeitszeit Bewegungslosigkeit der Arbeitgeber
- Beschäftigte zeigen kein Verständnis für die Haltung der Arbeitgeber
- ver.di fordert verkürzte Wochenarbeitszeit, mehr Urlaubstage und höhere Wochenendzuschläge
- In Nachbarländern bereits kürzere Wochenarbeitszeiten vereinbart
- Nächste Verhandlungsrunde am 1. Juni, mögliche Warnstreiks werden rechtzeitig angekündigt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhöhung des Drucks vor der nächsten Verhandlungsrunde
- Prüfung möglicher Warnstreiks
- Mangelndes Verständnis der Beschäftigten für Arbeitgeberverhalten
- Ankündigung möglicher Warnstreiks
- Vorherige Vermeidung von Warnstreiks zur Gesprächserleichterung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marian Drews, dem Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, zitiert: „Die Beschäftigten haben absolut kein Verständnis, dass die Arbeitgeber sich auch in der vierten Verhandlungsrunde nicht beim Thema Wochenarbeitszeit bewegt haben und werden nun eine entsprechende Antwort geben.“
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