Maßnahmen zur Immobilienpolitik in Berlin
Berlin () – In einem sogenannten Krisenaktionsplan schlagen die Grünen-Politikerinnen Franziska Brantner und Katharina Dröge erleichternde Maßnahmen zum Kauf von Immobilien vor. „Familien sollten einmal im Leben die Chance haben, grunderwerbssteuerfrei eine selbstgenutzte Immobilie zu erwerben. So wollen wir den Vermögensaufbau erleichtern“, schreiben die Co-Parteichefin und Co-Fraktionsvorsitzende in einem achtseitigen Papier, über das der „Spiegel“ berichtet. Im Gegenzug solle für „alle folgenden Erwerbe eine höhere Grunderwerbssteuer fällig sein“, heißt es weiter.
Der Vorschlag ist Teil eines Maßnahmenkatalogs unter dem Titel „Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz“, das beide Grünen-Politikerinnen flügelübergreifend verantworten. Brantner gehört zum Realo-Flügel der Grünen, Dröge zum linken Flügel der Partei.
Die Wirtschaft wollen sie von Bürokratie entlasten, die Stromsteuer für Haushalte und für kleinere und mittlere Unternehmen senken. Diese Maßnahme dürfe nicht nur für die große Industrie gelten, heißt es in dem Papier.
Im steuerpolitischen Teil verlangen die Grünen eine stärkere Belastung von Gutverdienern. Für „sehr hohe Einkommen deutlich über dem heutigen Spitzen-, aber unter dem Reichensteuersatz wollen wir eine neue Tarifstufe einführen“, heißt es im Papier. Ab einem zu versteuernden Einkommen von 120.000 Euro – für zusammenveranlagte Paare 240.000 Euro – soll diese Tarifstufe bei 45 Prozent starten und ab 250.000 Euro beziehungsweise 500.000 Euro bei Zusammenveranlagung bei 48 Prozent liegen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Franziska Brantner, Katharina Dröge
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grüne, Franziska Brantner, Katharina Dröge, Spiegel
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen-Politikerinnen Franziska Brantner und Katharina Dröge schlagen in einem Krisenaktionsplan vor, Familien den grunderwerbssteuerfreien Kauf einer selbstgenutzten Immobilie zu ermöglichen, während für nachfolgende Käufe eine höhere Steuer erhoben werden soll, und fordern gleichzeitig eine stärkere Besteuerung von Gutverdienern zur Entlastung der Wirtschaft und Haushalte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorschlag der Grünen-Politikerinnen für erleichterte Immobilienkäufe
- Grunderwerbssteuerfreiheit für einmaligen Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie
- Ziel der Unterstützung beim Vermögensaufbau für Familien
- Höhere Grunderwerbssteuer für nachfolgende Immobilienkäufe
- Teil eines Krisenaktionsplans zur wirtschaftlichen Entlastung
- Entlastung der Wirtschaft von Bürokratie
- Senkung der Stromsteuer für Haushalte und KMU
- Stärkere Steuerbelastung von Gutverdienern
- Einführung einer neuen Tarifstufe für hohe Einkommen ab 120.000 Euro
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erleichterung beim Kauf von Immobilien für Familien
- Grunderwerbssteuerfreiheit für den ersten Immobilienerwerb
- Erhöhte Grunderwerbssteuer für nachfolgende Erwerbe
- Entlastung der Wirtschaft von Bürokratie
- Senkung der Stromsteuer für Haushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen
- Stärkere Belastung von Gutverdienern
- Einführung einer neuen Tarifstufe für hohe Einkommen
- Höhere Steuersätze für sehr hohe Einkommen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von den Grünen-Politikerinnen Franziska Brantner und Katharina Dröge zitiert, die sich für erleichternde Maßnahmen zum Kauf von Immobilien einsetzen.
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