Dax schließt nahezu unverändert – Anleger bleiben abwartend

Dax schließt nahezu unverändert – Anleger bleiben abwartend

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wirtschaft: Dax bleibt am Vortagesschluss stabil

Frankfurt/Main () – Zum Wochenausklang hat der Dax auf dem Niveau des Vortags geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.804 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem zurückhaltenden Start legte der Dax bis zum Mittag zu, bevor er seine Zugewinne am Nachmittag wieder abbaute.

Das Sentiment sei durch den Iran-Krieg und die damit einhergehend stark gestiegenen Energiepreise eingetrübt, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Im Vorfeld des Konflikts hatte sich eine erkennbare Bodenbildung in der deutschen Konjunktur aufgezeigt und eine potenzielle Trendwende angedeutet. Nun wird diese wirtschaftliche Bewegung infrage gestellt, weil bislang nicht klar ist, wie sich die jüngsten Ereignisse auf die Inflation und das Konsumverhalten auswirken.“

Das bevorstehende Wochenende dürfte den meisten Anlegern etwas Unbehagen bereiten, da nicht klar ist, wie sich die Kriegsparteien in den kommenden 48 Stunden verhalten werden, so Lipkow. „Zu schnelllebig und kompliziert sind die aktuellen politischen und militärischen Wendungen im Nahen Osten.“

Die Papiere von Heidelberg Materials, BASF und BMW rangierten bis kurz vor Handelsschluss an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Zalando, Hannover Rück und Rheinmetall wieder.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Mai kostete 44 Euro und damit fünf Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 96,31 US-Dollar, das waren 39 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1735 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8522 Euro zu haben.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow, CMC Markets, Heidelberg Materials, BASF, BMW, Zalando, Hannover Rück, Rheinmetall

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Dax, CMC Markets, Heidelberg Materials, BASF, BMW, Zalando, Hannover Rück, Rheinmetall

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax schloss am Freitag nahezu unverändert bei 23.804 Punkten, während geopolitische Unsicherheiten durch den Iran-Krieg das Anlegervertrauen beeinträchtigten, während gleichzeitig der Gaspreis fiel und der Ölpreis stieg.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Iran-Krieg
  • Steigende Energiepreise
  • Ungewissheit über wirtschaftliche Entwicklungen
  • Vorzeichen für Bodenbildung in der deutschen Konjunktur
  • Politische und militärische Komplexität im Nahen Osten
  • Anlegerunbehagen vor dem Wochenende

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

nein

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Eintrübung des Sentiments
  • Infragestellung der wirtschaftlichen Bewegung
  • Unbehagen der Anleger
  • Unsicherheit über das Verhalten der Kriegsparteien
  • Veränderung des Konsumverhaltens möglich
  • Sinkender Gaspreis
  • Verbraucherpreis für Gas könnte sinken
  • Steigender Ölpreis
  • Stärkere europäische Gemeinschaftswährung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, dem Chef-Marktanalysten von CMC Markets, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert