Ökonomin rechnet mit Inflation von vier bis fünf Prozent

Ökonomin rechnet mit Inflation von vier bis fünf Prozent

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Wirtschaftliche Auswirkungen der Irankrise in Deutschland

Amherst () – Deutschland steht laut der Ökonomin Isabella Weber durch die Irankrise vor tiefgreifenden ökonomischen Einschnitten.

„Wir können schnell bei vier bis fünf Prozent Inflation landen, es kann also noch deutlich schmerzhafter werden“, sagte die Wirtschaftswissenschaftlerin, die an der University of Massachusetts Amherst lehrt, dem „Spiegel“. „Bestimmte Preise wie die für Plastik und seine Grundstoffe sind bereits hochgegangen, und mit dem Rest wird es jetzt schnell gehen. Der Preisschock wird sich durch die gesamte Wirtschaft bewegen. Und die Preise steigen jetzt viel schneller, als sie dann später wieder sinken.“

Wie schlimm es werde, hänge neben der Kriegsdauer und den Preisaufschlägen von Unternehmen auch davon ab, wie stark und wie schnell die Politik nun eingreife. „Die Regierung sollte jetzt handeln, auch mit einem smarten Preisdeckel bei Benzin. Je länger wir warten, desto stärker sickert der Preisschock durchs System“, sagte Weber, die sich während der Energiekrise 2022/23 als Miterfinderin des Gaspreisdeckels einen Namen gemacht hatte. „Seit den Siebzigerjahren haben wir nicht mehr über die physische Knappheit von Öl nachgedacht“, sagte Weber nun. „In solch einer Lage müssen alle Register gezogen werden.“

In der vom Bundestag zusammen mit der „Einmal-am-Tag“-Regel beschlossenen Pflicht für Mineralölunternehmen, Preissteigerungen zu begründen, sieht Weber einen Schritt in die richtige Richtung. Weil kartellrechtliche Verfahren sich aber „über Jahre hinziehen“ könnten, sei sie „kein Ersatz für Preisdeckel, die in der Krise sofort Unsicherheit aus dem Markt nehmen können“.

Weber verlangte zudem, einen Teil der Krisenprofite der Konzerne „sofort“ mit einer „Übergewinnsteuer“ abzuschöpfen. „Die schlimmsten Zeiten für die Menschheit sollten nicht die besten für die Wirtschaft sein – gerade in Branchen, die zur kritischen Infrastruktur gehören“, sagte Weber.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Isabella Weber

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

University of Massachusetts Amherst, Spiegel, Bundestag

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Amherst, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Ökonomin Isabella Weber warnt, dass die Irankrise Deutschland vor erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen stellen könnte, mit einer drohenden Inflation von 4 bis 5 Prozent und empfiehlt sofortige politische Maßnahmen wie Preisdeckel und eine Übergewinnsteuer für Unternehmen, um die Auswirkungen abzufedern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Irankrise
  • Hohe Inflationserwartungen
  • Preisanstieg bei bestimmten Rohstoffen (z. B. Plastik)
  • Anhaltende Energiekrise
  • Vergangenheit der physischen Ölknappheit
  • Politische Interventionen und Preisdeckel
  • Krisenprofite bei Unternehmen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ökonomin Isabella Weber warnt vor tiefgreifenden ökonomischen Einschnitten in Deutschland durch die Irankrise
  • Inflation könnte auf vier bis fünf Prozent steigen
  • Preise für Plastik und Grundstoffe bereits gestiegen
  • Preisschock breitet sich schnell in der Wirtschaft aus
  • Politisches Eingreifen entscheidend für Schwere der Folgen
  • Vorschlag für einen Preisdeckel bei Benzin
  • Pflicht für Mineralölunternehmen, Preissteigerungen zu begründen, als richtiger Schritt betrachtet
  • Kartellrechtliche Verfahren dauern lange, sind kein Ersatz für sofortige Maßnahmen
  • Forderung nach einer Übergewinnsteuer für Krisenprofite der Konzerne

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Tiefgreifende ökonomische Einschnitte
  • Inflationserhöhung auf vier bis fünf Prozent
  • Preisschock, der sich durch die ganze Wirtschaft bewegt
  • Schneller Anstieg der Preise
  • Abhängigkeit von Kriegsdauer und politischem Eingreifen
  • Notwendigkeit eines smarten Preisdeckels bei Benzin
  • Stärkung der Unsicherheit im Markt bei ausbleibendem Handeln
  • Notwendigkeit der Übergewinnsteuer auf Krisenprofite

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Ökonomin Isabella Weber zitiert. Sie äußert sich über die potenziellen ökonomischen Einschnitte in Deutschland aufgrund der Irankrise und fordert Maßnahmen der Regierung, wie einen Preisdeckel bei Benzin.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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