EU-Politik: Druck auf Russland erhöhen
Brüssel () – Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will den Druck auf Russland durch ein intensiveres Vorgehen gegen die russische Schattenflotte weiter erhöhen. „Wir brauchen mehr wirtschaftlichen Druck auf Russland“, sagte sie am Dienstag den „Tagesthemen“ der ARD.
Man müsse „mit der Schattenflotte etwas tun“. Das sei „ein Instrument, was Russland nutzt, um Öl zu verteilen und so mit den Einkünften auch den Krieg zu finanzieren“, so Kallas. „Hier müssen wir kreativ sein.“
Anlässlich ihres Besuches im ukrainischen Butscha sagte die EU-Außenbeauftragte, man müsse jetzt „mit der Verfolgung der Täter beginnen, obwohl das schwierig ist“. Denn wenn „der Krieg ein Ende findet“, bräuchte man „die Sicherheit, dass die Menschen, die gelitten haben, Gerechtigkeit sehen“.
Auf die Frage, ob durch den Krieg im Nahen Osten Waffen, die eigentlich für die Ukraine bestimmt seien, umgeleitet würden, antwortete Kallas, es sei „ein Fokuswettbewerb zwischen diesen beiden Kriegen“. Sie hätte die Nato gefragt, ob „Gerät, das Europa finanziert“, in den Nahen Osten gehe. Die Antwort wäre gewesen: „Das stimmt nicht.“ Es gehe weiter in die Ukraine wie geplant.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kaja Kallas (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Kaja Kallas
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
EU-Außenbeauftragte, Russland, Kaja Kallas, Tagesthemen, ARD, Ukraine, Butscha, Nato
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Brüssel, Butscha.
Worum geht es in einem Satz?
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas drängt auf intensivere Maßnahmen gegen die russische Schattenflotte, um den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu erhöhen und Gerechtigkeit für die Opfer des Ukraine-Kriegs zu sichern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Intensivierung des Drucks auf Russland
- Nutzung der russischen Schattenflotte zur Ölverteilung
- Finanzierung des Krieges durch Öleinnahmen
- Besuch von Kaja Kallas in Butscha
- Notwendigkeit der Verfolgung von Kriegsverbrechern
- Sicherheit der ukrainischen Zivilbevölkerung nach dem Krieg
- Konkurrenz zwischen dem Ukraine-Konflikt und dem Krieg im Nahen Osten
- Klärung möglicher Waffenumleitungen an die NATO
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhöhung des wirtschaftlichen Drucks auf Russland
- Intensivierung der Maßnahmen gegen die russische Schattenflotte
- Notwendigkeit, die Täter zu verfolgen
- Gewährleistung von Gerechtigkeit für die leidenden Menschen
- Bedenken hinsichtlich der Umleitung von Waffen zwischen Konflikten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Kaja Kallas zitiert. Sie äußert: "Wir brauchen mehr wirtschaftlichen Druck auf Russland", und spricht über die Notwendigkeit, mit der russischen Schattenflotte kreativ umzugehen.
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