Thüringen: Preisanstieg bei landwirtschaftlichem Boden
Erfurt () – Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag warnt vor den Auswirkungen stark gestiegener Preise für landwirtschaftliche Flächen. Laut der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken sind die Kaufpreise für Ackerland in mehreren Regionen Thüringens im vergangenen Jahr teilweise um bis zu 18 Prozent gestiegen.
Die landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Anja Müller, sagte, dass diese Entwicklung den wirtschaftlichen Druck auf Bauern verschärfe und Ackerland zunehmend zum Spekulationsobjekt werde.
Besonders deutlich sei die Preisentwicklung im Raum Gera und Altenburger Land, wo die durchschnittlichen Kaufpreise zwar im Vergleich zum Vorjahr um etwa 63 Prozent gesunken seien, die Region aber weiterhin zu den teuersten Agrarstandorten gehöre. Aktuell müssten dort rund 18.727 Euro pro Hektar gezahlt werden.
Als Hintergrund für die extremen Preissprünge im ostthüringischen Raum nannte Müller das geplante Industriegebiet Altenburg/Windischleuba, das zu spekulativen Erwartungen am Bodenmarkt geführt habe.
Müller forderte eine aktive Bodenpolitik des Landes mit strengeren Regeln gegen Bodenspekulation, einem konsequenten Vorkaufsrecht der öffentlichen Hand und der gezielten Vergabe von Flächen an ortsansässige Betriebe. Gerade Junglandwirte, kleinere Familienbetriebe und solidarische Landwirtschaftsprojekte hätten kaum noch Chancen, Flächen zu erwerben, was den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten erschwere.
Wenn Ackerland immer teurer werde, verliere man regionale Lebensmittel, kurze Transportwege und lebendige ländliche Räume, so Müller.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Anja Müller
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, Thüringer Landtag, Anja Müller, Industriegebiet Altenburg/Windischleuba, öffentliche Hand
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Gera, Altenburger Land, Altenburg, Windischleuba
Worum geht es in einem Satz?
Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag warnt vor den negativen Auswirkungen stark gestiegener Preise für landwirtschaftliche Flächen, die den wirtschaftlichen Druck auf Bauern erhöhen und Ackerland zunehmend zu einem Spekulationsobjekt machen, insbesondere im Raum Gera und Altenburger Land.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Stark gestiegene Preise für landwirtschaftliche Flächen
- Anstieg der Kaufpreise für Ackerland in Thüringen um bis zu 18 Prozent
- Wirtschaftlicher Druck auf Bauern erhöht
- Ackerland wird zunehmend zum Spekulationsobjekt
- Region Gera und Altenburger Land als teuerste Agrarstandorte
- Preisverfall im Vergleich zum Vorjahr, aber weiterhin hohe Preise
- Geplantes Industriegebiet Altenburg/Windischleuba als Faktor für Preiserhöhungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag warnt vor gestiegenen Preisen für landwirtschaftliche Flächen
- Kaufpreise für Ackerland in Thüringen stiegen teilweise um bis zu 18 Prozent
- Anja Müller betont wirtschaftlichen Druck auf Bauern und Spekulation mit Ackerland
- Preisentwicklung im Raum Gera und Altenburger Land deutlich erkennbar
- Durchschnittliche Kaufpreise in Altenburg bei 18.727 Euro pro Hektar, trotz 63 Prozent Rückgang im Vergleich zum Vorjahr
- Geplantes Industriegebiet Altenburg/Windischleuba führt zu spekulativen Erwartungen
- Müller fordert aktive Bodenpolitik, strengere Regeln gegen Bodenspekulation, öffentliches Vorkaufsrecht
- Problematik für Junglandwirte, kleinere Familienbetriebe und solidarische Landwirtschaftsprojekte
- Verlust regionaler Lebensmittel, kurzer Transportwege und lebendiger ländlicher Räume befürchtet
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Wirtschaftlicher Druck auf Bauern verschärft
- Ackerland wird zunehmend zum Spekulationsobjekt
- Kaum Chancen für Junglandwirte, kleinere Familienbetriebe und solidarische Landwirtschaftsprojekte, Flächen zu erwerben
- Erschwernis beim Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten
- Verlust regionaler Lebensmittel
- Verlust kurzer Transportwege
- Verlust lebendiger ländlicher Räume
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Anja Müller, der landwirtschaftspolitischen Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zitiert. Sie warnt vor den Auswirkungen stark gestiegener Preise für landwirtschaftliche Flächen und fordert eine aktive Bodenpolitik des Landes.
- Kölns Kaderplaner sieht KI als wichtigen Helfer - 30. Juli 2026
- Baum stürzt am Möhnesee auf Jugendgruppe: Zwei Schwerverletzte - 30. Juli 2026
- CSU-Fraktion fordert nach Gespräch mit Streeck Präventionsoffensive gegen Drogen - 30. Juli 2026

